“ Am Ende schmeißen wir mit Gold “ – Fabian Hischmann

DasBuch

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Verlag: Berlin Verlag


Nachmittags gehen wir eislaufen oder im Wald spazieren oder in den Wildpark oder Eis essen oder minigolfen oder zur Oma. Ich glaube an den Nikolaus und den Nachtvogel, daran, dass es immer so sein wird.


Klappentext

»Ich sitze breitbeinig auf der Rückbank. Mein Vater steuert den Kombi, wie immer etwas zu schnell, die kurvige Straße hinauf zu unserem Haus. Es ist das letzte Gebäude im Ort, dann beginnt der Wald, in dem so viel passiert ist. Da habe ich zum ersten Mal geraucht, zum ersten Mal gefickt und einmal beinahe einen umgebracht.« Max ist seit kurzem Lehrer, aber das hat nichts daran geändert, dass er noch immer am liebsten lethargisch vor dem Fernseher herumhängt und Tierfilme schaut. Doch dann kommt der Anruf seiner Eltern: Er soll Haus und Hund hüten, während sie in Griechenland sind. Als er sich auf den Weg macht, ahnt er noch nicht, dass er von Süddeutschland weiter nach Kreta reisen wird, sich in New York den Geistern der Vergangenheit stellen muss und dass Jan und Maria wieder in sein Leben treten – zwischen den beiden konnte er sich schon vor 15 Jahren nicht entscheiden.


Der Wind frischt auf, die Ähren unter mir wehen im Wechsellicht wie ein Ozean, und ich bin ein Matrose, der vom Ausguck die Takelage hinabsteigt, bedrückt, weil er kein Land mehr sieht.

Peng!

Ich falle.


Bewertung

Ein kleiner Hippster-Roman, für melancholische Tage. Fabian Hischmann greift in seinem Roman „Am Ende schmeißen wir mit Gold“ viele Themen auf, vor denen andere Autoren zurück schrecken und den Mund verschließen. Das macht ihn zu einem sehr symphatischen Autor.

Der Schreibstil ist sehr einfach, detailliert und offen. Hischmann schreibt ohne Kompromisse und Skrupel. Man fühlt sich sofort in seine eigenen Gedanken hineinversetzt. Er trifft den Kern der Zeit und die melancholische Stimmung, die die meisten „jungen Erwachsenen“ heutzutage mit sich bringen. Wenn die Vergangenheit sich zwischen die Zukunft schleicht, wenn einem der Boden unter den Füßen gezogen wird …

zwei-punkte

Dieses Buch kann man einfach nicht beschrieben oder in eine Schublade stecken. Für die eher eintönige Geschichte gibt es leider nur die Hälfte der Punkte.


Ich denke, dass es seltsam ist, Angst davor zu haben, den Toten das Herz zu brechen, denn normalerweise brechen sie doch die Herzen der Lebenden.


Fazit

Ein toller, leichter Roman für Zwischendurch. Hilft auch super um die eigenen Gedanken auszustellen und anderen Gedanken den Vortritt zu lassen. Am besten auch geeignet für melancholische Tage. Man muss sich auf dieses Buch einlassen können und vor allem auch auf den Schreibstil und die Schilderung von Hischmanns Gedanken.


Sie spricht mit mir, als wären wir gute Bekannte, die sich nach langer Zeit wiedersehen. Sie macht sich was vor und ich mache mit.

unterschrift-cindy

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Verfasst von

... Studentin (BWL) ... Leseratte ... Kreativkopf ... Konzertgängerin ... verliebt in das Leben ... Hobbyfotografin ... Momentesammlerin ... Instagrammerin ... aufgeschlossen und herzlich ... witzig und hilfsbereit ... ein Mensch wie Du und Ich!

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