“ Nacht im Central Park “ – Guillaume Musso

DasBuch

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Verlag: PIPER


Es gibt seltene Augenblicke, in denen sich eine Tür öffnet und das Leben einem eine unerwartete Begegnung beschert, mit einem Menschen, der uns ergänzt und vorbehaltslos so akzeptiert, wie man ist,; der Verständnis für alle Widersprüche, Ängste, Ressentiments, für alle Gefühle von Zorn und auch für den dunklen Strom, der im Kopf des anderen tobt. Und der diesen zu besänftigen weiß. Der einem einen spiegel vorhält, in dem man sich furchtlos betrachten kann.


Klappentext

Alice und Gabriel wachen aneinandergefesselt auf einer Parkbank auf und haben keine Ahnung, wie sie in diese Situation geraten sind. Zumal sie sich nicht einmal kennen. In der Nacht zuvor ist Alice mit Freundinnen auf den Champs-Elysées ausgegangen, Gabriel hat in einem Club in Dublin Klavier gespielt. Wie konnten sie in nur so kurzer Zeit nach Amerika gelangen? Wurden sie mit einem Privatjet entführt? Von wem stammen die Blutflecken auf Alice‘ T-Shirt? Warum trägt sie eine fremde Waffe, in der eine Kugel fehlt? Alice und Gabriel bleibt nichts anderes übrig, als gemeinsam herauszufinden, was passiert ist. Ihre Suche führt sie auf die Spur eines Serienmörders, der Alice schon einmal um ein Haar das Leben gekostet hätte und sie nun ein weiteres Mal bedroht. Doch auch Gabriel hat ein Geheimnis …


Mein letzter Gedanke gilt meinem Vater. Genauer gesagt dem Satz, den er sich auf dem Unterarm hat tätowieren lassen.

„Die beste List des Teufels besteht darin, einen glauben zu machen, dass es ihn nicht gibt.“


Bewertung

Als Erstes geht wieder ein großer Dank an das Presseteam von PIPER heraus, dass mir dieses tolle Rezensionsexemplar hat zukommen lassen.

Mein erster Eindruck des Buches war weit verfehlt. Wenn man sich das Cover betrachtet, so denkt man sofort an einen schnulzigen Groschenroman, in dem die Geschichte so vorhersehbar ist wie der nächste Schritt. So ist es aber ganz und gar nicht!

„Nacht im Central Park“ ist das erste Buch welches ich von Musso lese. Seine Schreibweise ist sehr gut nachvollziehbar. Zwischen dem „Wechsel“ der verschiedenen Personenperspektiven hatte ich zu Beginn kleine Schwierigkeiten, dass hat sich jedoch auch wieder gegeben. Des Weiteren konnte ich mich persönlich nicht sehr gut in die Personen hineinversetzen. Es war zwar eine „Verbindung“ da, jedoch nicht so wie ich es mir gewünscht hätte. Die eigentliche Spannungskurve setzte erst gegen Ende des Buches ein. Während es sich in den ersten zwei Dritteln des Buches eher hingezogen hat und manche Textpassagen eher fad erschienen, so wurde es zum Ende hin wahnsinnig gut.

Was mich am Allermeisten an diesem Buch fasziniert hat war die Tatsache, dass kein einziger Schritt vorhersehbar war. Das keine einzige Vorstellung die man sich in seinem Kopf ausgemalt hat auch stimmte. Es erinnerte mich in manchen Situationen sehr an den Stil von Fitzek. Und das kann nur gut sein! Zum Ende war ich total verwirrt, verblüfft und überrumpelt. Ohne etwas vorher zu nehmen … mein erster Gedanke war: Das erinnert dich aber ganz schön an Shutter Island!

drei-punkte

Für diese unfassbar tolle Story und die anfänglichen Schwierigkeiten, gibt es drei von vier Punkten.


„Welches Versprechen?“

„Dass ich, solange ich lebe, nicht zulassen werde, dass dir jemand wehtut Dass ich dich beschützen werde, egal, was passiert, egal, welche Konsequenzen es haben mag.“


Fazit

Auch wenn der Anfang eher dazu neigt abzudriften und man vielleicht sogar überlegt, dass Buch wegzulegen … tut es nicht! Es ist wirklich nicht ohne Grund ein Spiegel-Bestseller. Dieses Buch lohnt sich wirklich. Für Leute die Sebastian Fitzek lieben und gerne rätselhafte und total verzwickte Geschichten lesen, sowohl auch lösen wollen … dann ist es perfekt! Zum Ende hin kann ich sagen, dass ich es sogar wieder lesen würde und das ich es jeder Person wärmstens empfehle, die sich auf solche Geschichten einlassen kann.


Es gibt Prüfungen, die man nie wirklich besteht, aber dennoch überlebt. Ein Teil meiner Selbst war mir genommen worden, ich war zutiefst getroffen, am Boden zerstört. Die Vergangenheit drohte noch immer, mich zu ersticken, doch ich hatte das Glück, von Menschen umgeben zu sein, die mich vor dem Abgrund bewahrten.

unterschrift-cindy

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Veröffentlicht von

... Studentin (BWL) ... Leseratte ... Kreativkopf ... Konzertgängerin ... verliebt in das Leben ... Hobbyfotografin ... Momentesammlerin ... Instagrammerin ... aufgeschlossen und herzlich ... witzig und hilfsbereit ... ein Mensch wie Du und Ich!

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