„Das Haus, das in den Wellen verschwand“ – Lucy Clarke

DasBuch

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Verlag: PIPER


Die fünfte Nacht an Bord der Blue brach an, und sie hatten sich hoffnungslos in jede einzelne Facette dieses Lebens verliebt: das stundenlange Schnorcheln über Korallenriffen; das Aufspüren verlassener Buchten, in denen wilde Mangos wuchsen; die Lektionen, wie man mit den Segeln umging oder den Kurs hielt; das Kochen in der engen Kombüse mit dem Bullauge, das den Blick aufs Meer freigab; die Gespräche an Deck bis in die frühen Morgenstunden, während der Rum warm die Kehle hinunterrann.


Klappentext

Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Globetrotter, die mit ihrer Yacht »The Blue« von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden jungen Frauen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Doch auch das Paradies hat seine Grenzen. Denn Lana und Kitty merken bald, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Und als ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, kommen nach und nach die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben …


Lana schaute ihn an. „Verliert das je seinen Reiz? Die Schönheit dieses Lebens?“

Er trank einen Schluck und dachte über ihre Frage nach.

„Vielleicht ist der Eindruck irgendwann nicht mehr so frisch – die Begeisterung, wann man zum ersten Mal nachts im Meer schwimmt, wenn man zum ersten Mal kein Land mehr am Horizont sieht. Trotzdem, nein, diese Schönheit verliert nie ihren Reiz.“


Bewertung

Vor einiger Zeit erreichte mich dieses wunderbare Rezensionsexemplar von PIPER. Zuerst dachte ich nur, dass ich dieses Buch wahrscheinlich nie selbst gekauft hätte. Diese Meinung änderte sich jedoch bereits nach den ersten fünfzig Seiten. Lucy Clarke entführt ihre Leser nicht nur beim Lesen auf die weiten des Weltmeeres, sondern auch im Kopf. Die Fantasie verleitet den Leser sofort mit auf die Jacht „Blue“ und lässt einen wie ein Crew-Mitglied wirken. Ich habe mich sofort heimisch gefühlt und hatte das Gefühl in der Geschichte gefangen zu sein. Die Story ist sehr detailliert und doch nicht zu „übertrieben“ geschrieben. Die Charakter fühlen sich wie Familie an und man liest keine Seite ohne zu denken „WAS? Nur noch so wenig Seiten?“

Es gibt ganz ehrlich gesagt keinerlei Kritik, die ich an diesem Buch auszusetzen hätte. Es ist rundum ein Meisterwerk und selbst die Aufteilung ist sehr gut.

vier-punkte

Darum gibt es von mir die volle Punktzahl für das erste und sicherlich nicht das letzte Buch, welches ich von Lucy Clarke gelesen habe.


Auf eine eigentümliche Weise war ihr bewusst, dass diese goldenen Zeiten nicht von Dauer sein konnten. Am liebsten hätte sie eine Pausentaste gedrückt, um exakt diesen Moment ihres Lebens anzuhalten und für immer zu bewahren.


Fazit

Geht sofort auf den Link. Schiebt dieses Buch in Euren Warenkorb. Kauft es! Oder holt es Euch bei Eurem Buchhändler des Vertrauens. Es ist rundum perfekt und ich kann es nur Jedem wärmstens empfehlen. Ihr wollt einen Roman zum träumen? Ihr wollt kurzzeitig der Realität entfliehen? Ihr wollt etwas „Leichtes“ lesen? Dann seid Ihr hier genau richtig. Ich werde jetzt erst einmal losgehen und mir weitere Bücher von Lucy Carke zulegen. Warum habe ich sie nicht vorher schon entdeckt?


Als die Gestalten und Gesichtszüge der Crew-Mitglieder allmählich scharf wurden, fragte sie sich, was sie über sie denken würde, wenn sie sie jetzt zum ersten Mal sähe. Sie würde Aarons starke, braun gebrannte Hand an der Pinne bemerken und dass er den Blick aufs Wasser gerichtet hielt; sie sähe den dunklen Schimmer in Kittys Haar und dass sie mit Denny spricht und über eine seiner Bemerkungen lacht; sie würde die unzähligen Armbänder bewundern, die an Shells Handgelenk glänzten; ihr würde Heinrichs ebenmäßiger Teint auffallen. Sie würde eine Reisegruppe sehen, jung und sorglos.

unterschrift-cindy

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Verfasst von

... Studentin (BWL) ... Leseratte ... Kreativkopf ... Konzertgängerin ... verliebt in das Leben ... Hobbyfotografin ... Momentesammlerin ... Instagrammerin ... aufgeschlossen und herzlich ... witzig und hilfsbereit ... ein Mensch wie Du und Ich!

Ein Kommentar zu „„Das Haus, das in den Wellen verschwand“ – Lucy Clarke

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