„Boy In The Park“ – A. J. Grayson

DasBuch

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Verlag: Droemer TB


Wenn man sich ansieht, wie so ein Leben Tag für Tag abläuft, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass der Großteil davon nur Zeitverschwendung ist – ein steter Kreislauf aus Gesprächen, die schon einmal geführt, aus Dingen, die schon einmal getan wurden, aus Zielen, die nie die Erfüllung schenken, die sie einem versprechen. So ein Morgen war das. Wie nicht anders zu erwarten.


Klappentext

Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…


Und dann, auf die Minute genau – ist er wieder da. Der kleine Junge. Früher mal gehörte er zu den Überraschungen, jetzt ist er zu einer vorhersehbaren Wiederholung des Schönen und Willkommenen geworden. Mir gefällt, dass ich ihn jeden Tag sehe, dass er genau wie ich hierherkommt. Mir gefällt seine kindliche Latzhose. Das staubig braune, ehemals weiße T-Shirt mit den fleckigen Achselhöhlen, auch das erkenne ich wieder. Seine Haare sind schmutziger als früher. Wieder hat er den Stock in der Hand, mit dessen Spitze er durch die Wasseroberfläche stößt. Sein leerer Blick scheint auf die winzige Weite unseres Miniaturmeeres gerichtet. Die Enten bemerkt er nicht. Er bemerkt sie niemals. Ich kneife die Augen zusammen. Es scheint, als hätte er Blut an seinem Arm, der Arme. Kindern passiert so was. Es glänzt im mittäglichen Licht. Blut am Arm des kleinen Jungen. Und wie die Enten, wie den Wind scheint er es nicht zu bemerken.


Bewertung

Zuerst muss ich sagen, dass die Aussage Für Leser von „Gone Girl“ und „Shutter Island“ mehr als zutrifft! Denn am Ende des Buches habe ich viele Zusammenhänge zwischen den Geschichten herstellen können und was soll ich sagen … es tat mir in der Seele weh als ich das Buch beendet habe.

Grayson schreibt mit einer schaurig schönen, detaillierten Sicht und zieht den Leser sofort in die Geschichte hinein. Das ganze Buch besteht aus einem einzigen Rätselraten und immer wenn man sich denkt Hey, jetzt weiß ich’s, sagt Grayson Wart’s ab …

Es fällt mir sehr schwer das Buch zu bewerten, ohne Interessenten die Quintessenzen vorwegzunehmen. Daher werde ich mich wohl kürzer fassen als sonst.

Ich als eingefleischter Thriller-Fan hatte zu Beginn schon einige Ideen und recht schnell das Geheimnis gelüftet. Das soll jedoch nicht bedeuten, dass es nicht trotzdem spannend war, denn das war es durch und durch.

drei-punkte

Von mir gibt es einen Punkt Abzug und somit drei von vier erreichbaren Punkten, da ich etwas zeitig hinter die Geschichte gestiegen bin und der rege Wechsel zwischen den Zeiten etwas schwer zu begreifen war.


Selbst im schlimmsten Leben gibt es Augenblicke, in denen sich das Glück seinen Weg durch den Schmerz bahnt, wenn Papierengel zu einem vollkommenen Weihnachtsschmuck werden und der Duft eines bratenden Steaks sogar eine wunde Nase verführen kann.


Fazit

Psychologie-, Thriller-, Krimifans aufgepasst! Das hier ist was für Euch …

Lasst Euch von Grayson in die Welt des Horrors entführen und zeigt Eure dunklen Seiten auf. Es ist wirklich sehr zu empfehlen und lässt sich in keine Schublade stecken.


Denn eines mag Tom über alles, und das ist, frei zu sein. Es gibt vieles in seinem Leben, bei dem er sich nicht sehr frei fühlt – Hausaufgaben, Arbeit, Streit, Bestrafungen. Aber das alles hebt nicht die Freiheit auf, die ein Junge erlebt, wenn er ein paar Minuten für sich hat. Dann nimmt er sich einen Stock, eine Handvoll Steine, und die ganze Welt rückt in den Hintergrund. Die Scheißer in der Schule können ihn „armen Schlucker“ nennen, solange sie wollen. In diesen Moment ist Tom ein Prinz und ein König. Er ist ein Astronaut mit einem Strahlengewehr und einem Raumschiff und einem ganzen Universum, das mit einem Fingerschnippen bereitsteht. Un in diesen Augenblicken fühlt sich Tom überhaupt nicht arm.


 unterschrift-cindy

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Verfasst von

... Studentin (BWL) ... Leseratte ... Kreativkopf ... Konzertgängerin ... verliebt in das Leben ... Hobbyfotografin ... Momentesammlerin ... Instagrammerin ... aufgeschlossen und herzlich ... witzig und hilfsbereit ... ein Mensch wie Du und Ich!

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