„Schattwald“ – Barbara Dribbusch

DasBuch

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Verlag: PIPER Taschenbuch


„Häuser sind wie Erinnerungen. Sie können eine Zuflucht sein. Oder ein Gefängnis.“


Klappentext

Als Anne Südhausen nach Innsbruck reist, um den Nachlass ihrer verstorbenen Großmutter Charlotte zu regeln, macht sie eine Entdeckung: Tagebücher aus dem Zweiten Weltkrieg, die von Charlottes Zeit im Nervensanatorium Schattwald erzählen – einem Ort, an dem schreckliche Dinge geschahen, die das Leben der Großmutter für immer veränderten. Auch in der Gegenwart passiert Unerwartetes: Ein außergewöhnlicher Mann tritt in Annes Leben, einige Personen entwickeln plötzlich großes Interesse an den Tagebüchern und Anne gerät immer mehr in Gefahr …


„Für Charlotte war dies hier ihr Schloss, sogar mit einem Schlosshund, wie sie Leo liebevoll nannte. Ihre Großmutter lebte in ihrer eigenen Welt. Die Berge, das Klima, fremde Länder und Religionen waren ihr Thema. Merkwürdige Mischung. Sie schnitt dazu dutzende von Artikeln aus Zeitungen aus und brütete tagelang über irgendwelchen Papieren. Ganz schön altmodisch.“


Bewertung

Seit Ewigkeiten habe ich kein Buch mit geschichtliche Inhalt bzw. Hintergrund gelesen. Da ich historische Romane vor dem zweiten Weltkrieg eher verabscheue und nicht wirklich daran herankomme, habe ich mich umso mehr gefreut als dieses Exemplar vom PIPER-Verlag in meinem Briefkasten lag.

Barbara Dribbusch ist keine Person die sich sehr detailliert ausdrückt. Man merkte sofort, dass sie sich sehr mit der Vergangenheit beschäftigt bzw. auseinandergesetzt hat. Durch die gute Aufteilung er einzelnen Kapitel und den Jahr- und Perspektivenwechsel, ist eine hihe Spannung aufgebaut. Diese Spannung wurde aber erst im letzten Teil des Buches erreicht, während sich der erste Teil eher etwas in die Länge zieht. Trotz alledem wurden die Personen so definiert beschrieben, dass man sofort das Gefühl hatte sie zu kennen, neben ihnen zu stehen und sie in der Geschichte zu begleiten.

Des Weiteren ist zu sagen, dass es das erste Buch seit beinahe einem Jahr ist, bei dem mir ab und an die Tränchen kamen und ich mich sehr hineinversetzt habe.

drei-punkte

Leider bekommt das Buch von mir drei von vier erreichbaren Punkten, da mir der erste Teil zu gezogen war und ich mich zu Beginn oft sehr aufraffen musste um weiterzulesen.


Vielleicht hatte meine Großmutter recht gehabt, als sie immer meinte, wir betrachten zu vieles als selbstverständlich, was früher etwas Besonderes gewesen war. Eine Perspektive aus einer anderen Zeit einzunehmen und damit auf die Gegenwart zu schauen, das hatte etwas Aufregendes.


Fazit

Wer sich geschichtliche sehr ans Herz nimmt und sich dafür begeistern kann, der ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Es ist ein sehr schöner Roman für den man sich Zeit nehmen muss um es auf sich wirken zu lassen und gewisse Hintergründe auch genau zu verstehen und sich diesen anzunehmen. Im Großen und Ganzen kann ich es empfehlen und vor allen Dingen Personen ans Herz liegen die sich nicht unbedingt mit „Schnulzen“ befassen und eher gerne bestimmten Dingen auf den Grund gehen.


„Ich liebe es, wenn die Zeit langsamer vergeht. Ich möchte oftmals, dass sich nichts ändert, dass alles so bleibt, wie es ist“, sagte ich.


 unterschrift-cindy

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Verfasst von

... Studentin (BWL) ... Leseratte ... Kreativkopf ... Konzertgängerin ... verliebt in das Leben ... Hobbyfotografin ... Momentesammlerin ... Instagrammerin ... aufgeschlossen und herzlich ... witzig und hilfsbereit ... ein Mensch wie Du und Ich!

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