„Ascheherz“ – Nina Blazon

DasBuch

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Verlag: cbt


Das war jedes Mal der Moment, in dem Sie sich losriss: Sie holte keuchend Luft, kämpfte sich aus dem Schlaf hoch und floh in die schützende Dunkelheit der Wirklichkeit, floh aus dem Bett, auf bloßen Füßen durch das Zwielicht der Nacht…


Klappentext

Der Kuss der Vergangenheit brannte immer noch auf ihrem Mund. Er schmeckte nach Hitze, nach Rauch und … nach Verlust.

Seit einem Unfall ist Summers Gedächtnis wie ausgelöscht. Doch sie weiß, dass ihr jemand nach dem Leben trachtet. Als sie mit dem geheimnisvollen, engelhaft schönen Anzej ins ferne Nordland flüchtet, muss Summer erkennen, welchen Verrat sie vor Jahrhunderten begangen hat: Einst gehörte sie zu den Zorya, deren Kuss den Sterblichen den Tod bringt. Doch einem Mann mit sanften Augen, der in ihren Armen sterben sollte, schenkte sie die Ewigkeit. Nun fordert Lady Mar, die Herrin des Todes, das Leben zurück um das sie betrogen wurde…


Eine Lügnerin und ein Dieb, dachte sie. Beide auf der Flucht vor etwas Unaussprechlichem.


Bewertung

Für mich als Liebhaberin der Nina Blazon Bücher war es ein Muss auch diese Geschichte zu lesen. Allerdings habe ich mich beim Lesen dieses Mal etwas schwer getan.

Die Figuren sind sehr schön herausgearbeitet und unterscheiden sich in ihren Charakterzügen voneinander. Was mir besonders gefällt ist, dass neben der von Albträumen geplagten Summer, dem geheimnisvollen Anzej und dem wütenden Loved auch alle Nebenfiguren liebevoll beschrieben wurden. Man kann sich als Leser sofort in die Geschichte hineinfühlen.

Allerdings kommt meiner Meinung nach das Ganze nicht richtig in Schwung. Die Spannungskurve steigt nur sehr langsam an und flacht zwischendurch sogar wieder etwas ab. Erst am Ende fällt es einem richtig schwer das Buch aus der Hand zu legen. Zum ersten Mal war ich nicht traurig darüber wieder ein Buch Nina Blazon ausgelesen zu haben.

Trotz allem ist die Geschichte natürlich lesenswert. Landschaften, Gebäude, Schlachtfelder… alles wird wunderbar beschrieben. Und ein wirklich überraschender Punkt: erst im letzten Drittel des Buches kann man sich so langsam das Ende denken. Es ist nicht von vornherein klar was am Schluss passiert, was ich persönlich sehr mag. Insgesamt vergebe ich deswegen 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


Umschwirrt vom federweichen Flügelschlag überschritt sie die Grenze zu einem anderen Sein. Der Sog des Flackerns nahm sie mit sich, löste Schicht für Schicht ihres Lebens, bis nichts mehr von ihr selbst zurückblieb.


Fazit

Ein solides Fantasybuch. Man kann es wirklich gut lesen, da gibt es gar keine Frage. Vor allem Kenner der Blazon Geschichten werden das Buch mögen, denn es entführt uns ins Nordland., welches ja bereits im Buch „Faun“ Erwähnung fand. Auch die sehr beliebte Kämpferin Moira und die wohl eher weniger beliebte Lady Mar laufen uns hier über den Weg…

Viel Spaß beim Lesen!


„Und wenn ihre Maske fällt“, fuhr die Beraterin fort, „wirst du keine Barmherzigkeit dahinter sehen, keinen Mut und keine Liebe.“


unterschrift-laura

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Ein Kommentar zu „„Ascheherz“ – Nina Blazon

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