Harry Potter und das verwunschene Kind

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“Whether you come back by page or by the big screen, Hogwarts will always be there to welcome you home.” ― J.K. Rowling

Neunzehn lange Jahre später kehren auch wir wieder zurück nach Hogwarts. In dieser Zeit ist viel passiert, viel hat sich verändert. Nicht nur in der Schule für Zauberei und Hexerei, sondern auch in den Leben unserer Lieblinge.

Da natürlich auch auf unserem Blog nicht nur einer dieses Buch liest haben wir uns, Cindy und Jule, dazu entschlossen eine kleine Art Diskussions-Runde zu dem Buch Harry Potter und das verwunschene Kind zu verfassen. Dies sollte außerdem dazu dienen, nicht unnötig zu spoilern, da eventuell einige von Euch das Buch selbst noch nicht gelesen haben.

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Welche Ängste/Bedenken/Vorurteile gab es vor dem Lesen des Buches?

Cindy: 

Wie vor allen Buchreihen hatte ich die Befürchtung bzw. Angst, dass eine so spät aufgeholte Fortsetzung nicht mehr klappen wird. Es ist ja eine sehr lange Zeit verstrichen und noch einmal Alles aufzuholen und im Endeffekt eine „komplett neue Geschichte“ mit den Nachfahren zu erstellen schien für mich zu Beginn problematisch. Meist ist es dann nicht mehr „Dasselbe“, auch wenn es das im Endeffekt sowieso nicht ist bzw. sein sollte. Die Bedenken waren aber im Nachhinein umsonst gewesen.

Jule:

Ich hatte unglaublich Angst, dass das Buch mich enttäuschen würde, dass es mich nicht in diese magische Welt zurück bringen könnte. Ich wusste, dass es in der Form eines Theaterstücks geschrieben sein würde und befürchtete, dass das die klassische Harry Potter Stimmung nicht vermitteln könnte.

Bewertung zum 1. Teil des Skripts

Cindy: 

Meiner Meinung nach hätte man die ersten Jahre von Potter’s Sohn Albus noch etwas mehr ausschmücken können. Mir fehlten da wirklich etwas die Informationen. Des Weiteren war ich etwas stutzig über die aufgegriffene Story um die es sich im Endeffekt handelt. Cedric Diggroy, mh, naja … Als jedoch nach und nach der „Stein ins Rollen geriet“ ergab sich daraus doch eine unfassbar schöne Geschichte. Des Weiteren war ich sehr überrascht von Rowlings detaillierten Rückblicken in die Vergangenheit. All das noch einmal aufzufassen war wirklich eine Spitzenidee!

Jule:

Der erste Teil machte bereits alle meine Ägnste zu nichte, denn die Form des Theaterstücks ermöglichte erst die tolle Darstellung der Zeitraffung. In einem Buch wäre es wohl etwas seltsam erschienen, so konnte man es sich richtig vorstellen wie das Bühnenbild sich immer wieder verändert. Das hat mir sehr gut gefallen und war auch eine ganz neue Lese-Erfahrung für mich.

Bewertung zum 2. Teil des Skripts

Cindy: 

OhOh, hier flossen viele Tränen. Sehr, sehr viele Tränen um genau zu sein. All die alten Bekannten, die wieder eine große Rolle spielten. Snape, der in einer anderen Welt noch am Leben war und so anders als man ihn kannte. Harry der seine Eltern gesehen hat … Auch wenn dies nicht gut ausging … Es war so berührend gewesen. Genauso wundervoll war es zu lesen, wie sich alle geändert haben – sogar Draco! Sie wurden doch erwachsen … Am Ende hätte ich mir doch ein paar Seiten mehr gewünscht. Der Besuch in Hogwarts war leider etwas zu kurz …

Jule:

Ich muss auch sagen, dass es leider viel zu schnell vorbei war. Aber es war trotzdem einfach wundervoll all seine Lieblingscharaktere wieder zu treffen, zu sehen wie sie sich weiterentwickelt haben. Leider fand ich Ginny etwas blass gezeichnet, Ron und Draco dagegen waren umso toller dargestellt. Am allermeisten hat mich die Szene zwischen Dumbledore und Harry gerührt.

Wurde die Roman-Form vermisst?

Cindy: 

Auch wenn ich hier ebenso meine Bedenken hatte … Nein. Absolut nicht. Klar gab es einige Momente in denen es etwas ungewöhnlich war, dass hatte jedoch keineswegs überwogen. Es war trotz alledem sehr detailliert. Man hatte durch die Regie-Anweisungen sofort das Bedürfnis sich sofort in das Theaterstück zu setzen.

Jule:

Nein zum Glück gar nicht. Meine Bedenken waren völlig unbegründet. Es war genau die richtige Darstellungsform für diese Art der Fortsetzung.

Hat sich die Weiterführung der Geschichte letztendlich gelohnt?

Cindy: 

Meine Erwartungen wurden zwar nicht vollends gestillt oder gar übertroffen, trotz alledem war es aber sehr gelungen. Schon allein das „Heimkommen“ als Fan war Alles wert gewesen. Es fehlt mir schon jetzt wieder so schrecklich, dass es richtig schmerzt. Auch alle Charaktere noch einmal zum Leben zu erwecken war sehr gelungen von Rowling. Die Veränderungen zu bemerken war jedoch etwas schwierig. Ich konnte mein Kopfkino dieses Mal nicht allzu gut anwenden, da ich noch immer die bisherigen Figuren im Sinn hatte und mich nicht ganz auf die Veränderung einstellen konnte. Im Großen und Ganzen war es jedoch eine wundervolle Story!

Jule:

Es lohnt sich immer wenn man die Möglichkeit hat wieder in die Welt von Hogwarts einzutauchen. Ich hoffe, dass sich mir irgendwann mal die Möglichkeit bietet dieses Stück auf der Bühne sehen zu können.

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unterschrift-cindy

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Verfasst von

... Studentin (BWL) ... Leseratte ... Kreativkopf ... Konzertgängerin ... verliebt in das Leben ... Hobbyfotografin ... Momentesammlerin ... Instagrammerin ... aufgeschlossen und herzlich ... witzig und hilfsbereit ... ein Mensch wie Du und Ich!

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