„Das Weihnachtsdorf“ – Petra Durst-Benning

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Verlag: blanvalet


Geschenke für die beste Freundin. Für die Mama und die Schwiegermutter. Geschenke für die Kosmetikerin und die Kindergärtnerin. Geschenke für die Nachbarin, die immer die Blumen goss, und auch eins für die Putzhilfe – Rosi und Christine hatten alle Hände voll zu tun, um den Wünschen er Frauen nachzukommen.


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Es ist Anfang Dezember im malerischen Allgäu. Maierhofen liegt friedlich im Schnee, Kerzenlicht funkelt in den Häusern. Der Trubel des Sommers ist längst vorbei, das große Kräuter-der-Provinz-Festival nur noch eine schöne Erinnerung. Langweilig wird es im Genießerdorf jedoch nicht, denn der erste Weihnachtsmarkt steht bevor. Wenn es nach Werbefrau Greta geht, haben dort Plastiknikoläuse und billiger Glühwein nichts verloren. Wird es aber den Maierhofenern gelingen das Wahre und Gute in den Winter hinüber zu retten? Therese freut sich auf Feiertage in trauter Zweisamkeit, doch jemand will ihre Pläne durchkreuzen. Und während es Christina vor ihrem ersten Fest alleine graut, werden Roswitha und Edy auf die Probe gestellt. Junges Liebesglück, neue Sehnsüchte und zerschlagene Hoffnungen brauen sich zusammen wie Winterstürme. Wie viele kleine Wunder braucht es für das große Glück?


„Bei mir gibt es keine Weihnachtslieder, keinen Baum, kein gar nichts. Ich bin bekennender Weihnachtshasser!“
Weihnachten war in ihren Augen etwas für Leute, die nicht erwachsen werden wollten. Die immer noch den Jahren ihrer Kindheit nachweinten. Lediglich wenn jemand Christ war und das Fest kirlich beging – dafür hatte sie Verständnis.


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Ich bin ein bekennender Weihnachts-Freak. Deswegen gehen bei mir Weihnachtsbücher auch schon problemlos im Oktober. Mit „Das Weihnachtsdorf“ habe ich einen Einblick in eine Welt bekommen, in der auch zu Weihnachten eben nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. Jeder hat eben auch zu dieser Zeit im Jahr das ein oder andere Problemchen. Die Autorin hat es dabei jedoch geschafft, dass das die Geschichte keines falls melancholisch oder traurig wirkt, eher im Gegenteil, ich persönlich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die heitere und festliche Stimmung sich trotz allem wie ein roter Faden durch das Buch zieht.Insgesamt ist das Buch angenehm zu lesen, man könnte fast sagen „leicht verdaulich“. Ich denke damit eignet es sich wirklich gut als Abwechslung zum allgemeinen Weihnachtsstress, dem wahrscheinlich jeder von uns wie jedes Jahr, ausgesetzt sein wird – einfach ab aufs Sofa, sich in Decken und Kissen kuscheln, eine Tasse Tee auf den Tisch und das Buch in die Hand.

Wofür ich dem Blanvalet Verlag wirklich ein Kompliment machen muss ist der wunderschöne Einband! Ihr seht es ja auf dem Bild weiter oben, er ist wirklich sehr liebevoll gestaltet. Das weihnachtliche Design wird im übrigen auch noch im inneren des Buches wiedergespiegelt. Außerdem hat das Buch noch ein weiteres kleines extra. Im hinteren Teil befinden sich (wenn ich richtig gezählt habe) 27 Rezepte. Dabei ist vom weißen Glühwein mit Zimt über Pflaumenlikör bis hin zur Linzer Weihnachtstorte alles dabei.

Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich von dem Buch nicht wirklich gefesselt war. Da ich es liebe in Büchern nahezu zu versinken, ist die Leichtigkeit des Buches für mich eher ein negativer als ein positiver Punkt. Wahrscheinlich gehöre ich aber auch nicht zu der vorgesehenen Zielgruppe. Allerdings haben mir der Einband und die zahlreichen Rezepte wirklich sehr gut gefallen.

Deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

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In der Nacht zuvor hatte es sanft geschneit, sodass eine dünne Schneeschicht die Hütten und Dächer der Häuser rund um den Marktplatz wie Zuckerwatte bedeckte. Therese, die vor lauter Ungeduld schon seit sechs Uhr wach war und es sich mit einer Tasse Kaffee auf der Fensterbank ihres Gasthofes Gemütlich gemacht hatte, strahlte. Ihr Maierhofen war wie verzaubert!


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Im allgemeinen würde ich sagen, dass das Buch weniger für Leute in meinem Alter geschrieben ist (ich bin 21). Wer allerdings nach einem Weihnachtsgeschenk für seine Mutti, Tante, Oma oder wen auch immer sucht, dem kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen!


Therese grinste wie ein Honigkuchenpferd. Sie schaute in die Runde und sagte: „Dann können wir jetzt endlich Weihnachten feiern, oder?“


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