„Schattenreiter“ – Marc Turner

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Verlag: HEYNE


„Da hatte ich wohl was auf den Kopf bekommen. Ist doch immer wieder verblüffend , was die Leute so von sich geben, wenn sich die Welt vor ihren Augen dreht. „


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Die Magie des Dunkels ist erwacht.

In den Landen des Exils steht der Orden der Bewahrer vor dem Niedergang. Doch dann wird ein mächtiges Artefakt gestohlen: das Buch der Verlorenen Seelen, welches seinem Besitzer Macht über Leben und Tod verleiht. Ein Nekromant will damit den Gott des Todes herausfordern – wenn nicht ein Reiter mit magischen Kräften in aufzuhalten vermag…

Ein gewaltiges Fantasy-Epos voll tödlicher Magie und verzweifeltem Heldenmut.


Ein Flüstern drang an seine Ohren, aber überhörte es willentlich. Das war wahrscheinlich nur der Wind. Dann ertönte es wieder, wie eine Stimme. Einer der Wachleute vielleicht? Aber als Ebon sich umwandte, sah er, dass Vale und die Soldaten, die den Überfall auf das Dorf überlebt hatten, ihre Pferde noch immer durch den Staub trieben, den sie Hufe von Ebons Pferd aufgewirbelt hatten. Er war ganz allein auf dem Bergkamm.


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Ich musste bei lesen dieses Buches leider eine rund zweiwöchige Pause einlegen, weil ich mit Prüfungskram beschäftigt war. Das ist wirklich schade, weil das Buch eigentlich richtig, richtig gut ist. Es gibt Blut, Schlachten, Verfolgungen, tragische Vergangenheiten… also alles was ein Fantasy-Herz begehrt. Vor allem die zweite Hälfte hat sich flüssig hintereinander weg gelesen.

Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass es 4 verschiedene Handlungsstränge gibt. Das Buch springt dabei in beliebiger Reihenfolge zwischen den Strängen hin und her. Die verschiedenen Handlungen und damit auch die verschiedenen Personen bewegen sich dabei alle auf einen finalen Punkt zu. Es war das erste Buch was ich in dieser Art und Weise gelesen habe und ich muss sagen, dass ich es super fand. So wurde die Spannung dauerhaft auf einem hohen Level gehalten – ich wollte ständig wissen wie es bei den anderen weiter ging. Dabei gab es Figuren die ich klasse fand, Figuren die mich genervt haben und auch ein paar die einen wirklich wütend gemacht haben. Aber für mich macht das ein gutes Buch aus – es ist wie im wahren Leben man kann nun mal nicht jeden mögen. Also wie gesagt, eine wirklich gelungene Figurengestaltung. 🙂

Dazu kommt, dass es das erste Buch von Marc Turner war – und für ein Debüt war es eine verdammt starke Leistung.

Deswegen ganz klar 4 von 4 Punkten.

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Er tastete mit seinen Sinnen umher und erforschte die Zimmer auf beiden Seiten des Korridors, bis er fand was er gesucht hatte: Du hättest fliehen sollen, solange du noch konntest. Vor einer der Türen blieb er stehen, und dann ließ er dem Willen freien Lauf. Die Tür knarrte, bog sich und barst mit einem Krachen nach innen.


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Ihr habt Lust auf High-Fantasy? Dann holt euch dieses Buch. Es hat mir super gut gefallen und ich denke, es wird euch auch gefallen. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut mal wieder einen Richtigen Fantasy-Wälzer in den Händen zu halten – eben richtiger Epos.


Der König warf einen letzten Blick auf die Stadt. Reynes‘ Rauchsäulen schienen in den letzten Augenblicken weiter nach Norden vorgerückt zu sein, weg vom Fluss. Aber vielleicht lag das auch nur am Wind, denn die Staubwolken über dem Stadttor zogen in dieselbe Richtung. Über ihnen am ascheumwölkten Himmel sammelten sich die Rotschnäbel. Mit grimmiger Miene wandte Ebon den Kopf ab. Solange die Toten marschierten, würden die Vögel kein Aas finden.


unterschrift-laura

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