„Dein Leuchten“ – Jay Asher

dasbuch
bild-rezension

Verlag: cbt


Hinter ihm entdeckte ich Heather, die um einen besprühten Baum lugt und an ihrer heißen Schokolade nippt. Als sie meinen Blick, schüttelt sie den Kopf und formt die Worte: „Ganz. Schlechte. Idee.“, bevor sie langsam wieder hinter den Ästen verschwindet.


fazit

Wunderbar romantisch wie eine heiße Schokolade vorm Kaminfeuer…

Jedes Jahr zu Weihnachten reist Sierra mit ihren Eltern nach Kalifornien, um dort Weihnachtsbäume zu verkaufen. Doch dieses Jahr wird Sierras Welt auf den Kopf gestellt. Sie verliebt sich das erste Mal und mit aller Macht in Caleb, den Jungen mit den unwiderstehlichen Grübchen, der Weihnachtsbäume verschenkt. Doch Caleb ist ein Geächteter, er soll seine Schwester angegriffen haben. Sierra kann nicht glauben, dass Caleb gefährlich ist, und riskiert ihr Herz, um ihre große Liebe zu gewinnen…


Der Typ schaut mich an und lächelt, dabei entsteht ein hübsches Grübchen in seiner linken Wange. Sofort spüre ich, wie ich rot werde, und senke den Blick. Mein Magen ist in Aufruhr, und ich hole tief Luft und ermahne mich, dass ein süßes Lächeln absolut nichts über die Person aussagt.


bewertung1

Ich als Weihnachts-Freak musste dieses Buch einfach haben, deshalb an dieser Stelle nochmal einen riesen Dank an das Bloggerportal fürs zuschicken! Ihr habt mir einpaar wirklich schöne Stunden dadurch beschert. 🙂

Was fällt mir nun also zu diesem Buch ein…? Einfach nur ein ganz großes WOW!! Das kommt mir bei dem Lesefluss in dem ich zur Zeit bin natürlich entgegen. Durch solche tollen Bücher steigt meine Leselust quasi von Tag zu Tag. Und wenn ich dann noch ein Buch lesen kann, was so super in die Jahreszeit passt, gibt es einfach kein halten mehr – ich vermute ihr alle kennt das. 😉
„Dein Leuchten“ ist wirklich ein ganz wunderbarer Weihnachtsroman. Was mir besonders gut gefallen hat, war dass der Autor dabei auf das ganz große Drama verzichtet hat. Die Geschichte hat dabei auch ihre „Aufs“ und „Abs“ aber der riesige über-dramatische Streit mit der schlimmsten aller Enttäuschungen den es ja sonst oft in Romanen gibt… der bleibt zum Glück aus. Da das Buch zur Weihnachtszeit spielt und der Autor dadurch schon eine Menge an Emotionen vermittelt, wäre es sonst eindeutig zu viel geworden. So wurde einfach genau das richtige Maß getroffen.

Die Hauptfiguren Sierra und Caleb wurden wirklich wunderbar gestaltet und sind einem auf Anhieb sympatisch. In Caleb hab ich mich sogar ein kleines bisschen verliebt – sowas liebe ich ja bei Büchern. Auch die Nebenfiguren in Form von Freunden, Eltern und sonstigen Personen wurden liebevoll beschrieben. Vor allem über Sierras Vater musste ich einige male schmunzeln.

Ein weiterer Plus-Punkt ist im übrigen die Kapitelanzahl. Es sind genau 24. Wer will kann das Buch also als Adventskalender verwenden. Aber ich sags euch gleich: ich habe einen riesen Respekt vor dem jenigen, der es schafft, sich dieses Buch auf 24 Tage aufzuteilen. Ich persönlich hätte es nie geschafft, weil mich die Geschichte einfach viel zu sehr gefesselt hat und ich schon nach jedem Absatz wissen wollte wie es weiter geht. Diese Tatsache hat übrigens dazu geführt, dass ich das Buch innerhalb von einem Tag durch hatte. 😉

Was mir übrigens auch sehr gut gefallen hat, ist die Perspektive in der Jay Asher das Buch verfasst hat, nämlich in der Ich-Perspektive. Ich persönliche finde dadurch kann man mit den Figuren immer besonders gut mitfühlen und sich sehr gut in das Buch hinein versetzen. Puuuuuhhhh… ihr merkt schon, mir fällt nur positives ein und nix negatives. Obwohl Moment, doch: ich würde gern mehr von den Beiden lesen, und zwar viel mehr! 😀
Deswegen und weil ich wirklich vom ersten bis zum letzten Wort restlos begeistert war und das Buch auch gar nicht mehr aus den Fingern legen konnte, bleibt mir einfach nichts anderes übrig, als die volle Punktzahl zu geben – also 4 von 4 Punkten.

bewertung-4-punkte


„Tu mir einen Gefallen“, sagt er. Ich warte. „Glaube an uns.“ Ich beiße mir auf die Lippe und nicke. Dann trete ich zurück, schließe die Tür und winke kurz. Er fährt davon und ich bete. Bitte. Lass es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich Caleb gesehen habe.


fazit1Absolute Lese-Empfehlung, das ist ja wohl klar! Ich werde das Buch nächstes Jahr auch auf jeden Fall wieder lesen, um mir die Weihnachtszeit zu versüßen. Ich kann mich nur wiederholen: ein wirklich wunderbares Buch.


Der Nebel begann weiter unten. Er erstreckte sich über die kleinen Bauernhöfe, die Schnellstraße, bis in die Stadt, und trug den typischen Geruch dieser Jahreszeit mit sich. Zu dieser Zeit riecht unsere Kleinstadt hier in Oregon nämlich nach frisch gefällten Weihnachtsbäumen.


unterschrift-laura

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