„Bourbon-Kings“ – J. R. Ward

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dasbuch

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Verlag: LYX


Hinterher war man eben immer schlauer. Manchmal ignorierte man die Warnschilder, gab Vollgas und fuhr schreiend in eine unerwartete Kurve.


fazit

Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht. Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse …


Sie mochte vielleicht erbärmlich sein. Aber dumm war sie nicht.


bewertung1

Zu aller erst möchte ich mich ganz  herzlich beim Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplares bedanken, ich habe mich wirklich sehr gefreut 🙂

Eigentlich passt „Bourbon Kings“ ja gar nicht zu meinen Lesegewohnheiten. Es geht schließlich nicht um Fantasy und auch in die Rubriken „Young Adult“ oder „New Adult“ lässt es sich nicht einordnen. Doch als ich in der Mail vom Bastei Lübbe Verlag das Buch entdeckt habe, konnte ich einfach nicht anders. Ich musste das Buch einfach anfragen. Ich vermute das kommt daher, dass meine letzten Bücher relativ wenig mit dem Thema Liebe zu tun hatten. Niemand hat zu einander gefunden. Da hat mein inneres Ich einfach gerufen: „Da geht’s bestimmt um Liebe! Nimm das da! Das hatten wir doch so lange nicht..“ und schon war die Sache erledigt. Als es dann in der Post war, war mein erster Gedanke: „Das hab ich bestellt?“ aber ja es war so und ließ sich nicht leugnen. Und weil es nun einmal da war habe ich auch ziemlich zeitnah mit dem Lesen angefangen und ich muss ehrlicher Weise zugeben, dass mich das Buch sehr positiv überrascht hat. Es ist weder zu schnulzig (also kein Nora-Roberts-Verschnitt) noch übertrieben erotisch (also auch nix was in Richtung Fifty Shades of Grey geht). Ich finde die Autorin hat da eine ganz gute Mischung gefunden.

Man bekommt in der Geschichte ein paar schöne Einblicke in das Leben einer unverschämt reichen Südstaaten Familie der USA. Und ich muss sagen, genauso habe ich es mir auch vorgestellt. Einige Nebenfiguren sind überheblich, halten sich selbst für den Nabel der Welt und wie es anderen ergeht ist so interessant als würde in China ein Sack Reis umfallen. Das ganze trifft natürlich nicht auf unsere Hauptprotagonisten zu. Die sind alle sehr umgänglich. Jeder hat zwar seine Probleme und einige Ecken und Kanten, aber mit denen lässt es sich ganz gut Leben. Ich persönlich mag sowas ja, ich muss Hauptfiguren nicht abgöttisch lieben und bewundern. Die dürfen ruhig was machen, was ich nicht verstehe oder was ich anders gemacht hätte.

Wofür ich der Autorin auf jeden Fall ein Kompliment aussprechen muss, sind die Enden der einzelnen Kapitel. Die meisten enden mit einem kleinen Cliffhanger. Da muss man einfach weiterlesen… ich bin ja nicht neugierig aber muss dann natürlich unbedingt wissen wie es weiter geht 😀
Aber auch insgesamt ist das Buch in einer schönen Schreibweise verfasst. Es lässt sich gut und flüssig durchlesen, da gibt es rein gar nichts zu beanstanden.

Auch die Aufmachung von dem Buch finde ich schön. Dieses Spiel aus Schwarz und Pink finde ich nicht schlecht und ich habe schon mal im Internet einen Blick auf die nachfolgenden Bücher geworfen,welche in Schwarz-Blau und Schwarz-Grün gestaltet sind. Ich denke das wird im Regal ganz gut aussehen 😉 Da mir das Buch an sich auch gut gefallen hat und natürlich auch am Ende des Buches wieder etwas passiert ist, was ich unbedingt aufgeklärt wissen will, werden vermutlich auch die restlichen Bücher der Reihe bei mir einziehen. Zwischen durch darf es halt auch einfach mal nur Liebe sein 🙂

Alles in allem gebe ich dem Buch 3 von 4 Punkten.

drei-punkte

Es war wirklich ein netter Zeitvertreib das Buch zu lesen. Für mich war es eine leichte und auch sehr willkommene Abwechslung. Demnächst werde ich aber erstmal wieder in tiefe Fantasy-Welten abtauchen. 🙂


Die Katze lässt das Mausen nicht… Ach verdammt, musste er immer noch so gut aussehen?


fazit1

Ganz am Anfang hat die Autorin einen kleine Vergleich mit der Serie „Downton Abbey“ eingebaut und ich muss ihr sogar ein bisschen recht geben. Ein riesiges Herrenhaus mit einer einflussreichen Familie und einigen Angestellten. Das ganze nur wesentlich moderner, von England in die USA verpflanzt und mit einem größeren Focus auf der Familie. Aber so von der Sache her passt es schon. Man liest über Probleme die man selbst nie haben wird, geht mit den Figuren durch Situationen in die man selbst nie kommen wird und das Ganze ist gespickt von Intrigen, Geheimnissen, Erpressungen und Lügen. Eigentlich fand ich es ganz erfrischend von einer Welt zu lesen die wirklich 0 mit Fantasy zu tun hat und in die ich trotzdem nie kommen werde.


Sie hatten nicht mehr Tiefe als ihre Facebook-Posts. Als ihr grenzenloser Egoismus. Als ihre seelenlosen Albernheiten.


unterschrift-laura

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