„Die Saat der Schatten“ – Harry Connoly

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Verlag: blanvalet


Glaubt ihr, ich schere mich um einen Fetzen roten Stoffs? Glaubt ihr, ihn bekümmert es ob er irgendwelche Eurer religiösen Gebräuche beleidigt hat? Er wollte seine Tochter beschützen, sein einziges Kind, und ich habe ihm dabei geholfen.Und worüber macht Ihr Euch Sorgen? Kleider. Schicklichkeit.

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Sie kämpfen für ihre Heimat – doch es geht längst um das Überleben der Menschheit.

Die magischen Bestien, die das Imperium von Peredain überrennen, scheinen unaufhaltbar. Und nun ist auch noch Prinz Lar dem Fluch erlegen und hat sich ebenfalls in eine Bestie verwandelt wie schon so viele andere vor ihm. Nur Tejohn und Cazia wissen von seinem Plan, eine uralte Magie wiederzuerwecken und so das Blatt im Krieg gegen die Monster zu wenden. Tejohn ist schwer verletzt, und Cazia wurde ihre Magie entrissen. Doch beide setzen alles daran, den Kampf um das Bestehen des Imperiums voranzutreiben – und verlieren dabei ihr eigentliches Ziel aus den Augen…



Ich bin eine Hexerin, dachte sie, und ein Glücksgefühl durchschauerte sie. Hexenmeister waren widerwärtige Schurken aus Kindergeschichten – und Schlimmerem – aber sie waren mächtig. Ich bin eine Hexerin. 


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„Die Saat der Schatten“ ist der zweite Teil der Trilogie Der strahlende Weg. Den ersten Teil habe ich erst vor kurzem gelesen, die Rezension dazu findet ihr HIER.

Ich weiß nicht so recht wie ich den Teil bewerten soll. Ich mache es dieses mal einfach wie eine Pro-Contra-Liste… ich muss mir irgendwie erstmal selbst darüber klar werden, was ich denke…

Was mir besser gefallen hat als im ersten Teil ist die Schreibweise. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass der Autor hier einfach ein bisschen mehr in der Geschichte war und das ganze flüssiger schreiben konnte. Dadurch konnte ich es auch flüssiger lesen. Dazu hat – denke ich –  auch beigetragen, dass das Buch spannender anfängt, als der letzte Teil der aufgehört hat. Der Autor hat sich einige spannende Wendungen einfallen lassen, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die zwei Strenge der Geschichte wurden beibehalten. Auch das hat mir gefallen, weil dadurch einfach etwas Abwechslung in das ganze hinein kommt. Ein weiterer Pluspunkt war für mich auch der nahtlose Übergang von Teil eins zu Teil zwei. Es wurde nichts übersprungen und man war direkt wieder in der Handlung drin. Auch die Entwicklung von Tejohn fand ich gut gelungen, man lernt ihn immer mehr kennen und es gab immer wieder stellen an denen ich wirklich mit ihm gelitten habe.
Der letzte positive Punkt den ich gern nennen möchte ist die Entwicklung mit den Bestien und Monstern: es kommen keine neuen dazu, was ich gut fand weil es wirklich erstmal genug davon gibt. Stattdessen erfährt man immer mehr über die vorhandenen Arten und geht auch in einige Interaktionen mit ihnen.

Nun zu einigen negativen Punkten:
So spannend die ersten die Teile mit Tejohn auch sind – die Szenen mit Cazia sind es nicht. Es gibt zwar da auch gute Abschnitte aber insgesamt wurde viel gelaufen – mit wenigen spannenden Zwischenfällen. Auch Cazias Entwicklung hat mich irgendwann genervt. Sie denkt mit dem näher rückenden Ende immer mehr an Magie und das Zaubern an sich. Auf mich hat sie fast schon ein bisschen besessen gewirkt, denn jeder der gegen Magie ist, ist automatisch auch ihr Feind. Ich vermute das ist von Harry Connolly so gewollt und die Auflösung kommt bestimmt im dritten Teil- aber ein bisschen nervig ist es schon.
Insgesamt hatte ich auch eher das Gefühl, dass es sich bei dem Buch so ein bisschen um einen Zwischenteil handelt… ich kann es nicht anders beschreiben.

Trotz allem hatte ich es aber relativ fix durch. Es hat mich also nicht gelangweilt. Ich bin einfach insgesamt ein wenig unzufrieden – keine Ahnung.

Weil ich einfach ein wenig mehr erwartet habe gebe ich nun 2 von 4 Punkten – mit der Hoffnung das der Abschluss nochmal richtig nachlegen wird.

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Sie bereute da Opfer nicht., das sie gebracht hatte, und hätte die gleiche Entschiedung wieder getroffen. Aber ohne Magie war sie nicht mehr Cazia Freibrunn. Nichts würde in ihrem Leben jemals wieder so sein, wie es sein sollte.


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Ein mittelmäßiger Mittelteil. Ich denke das trifft es ganz gut. Ich setze jetzt auf den dritten Teil, der ja auch noch dieses Jahr erscheinen soll. Hoffentlich wird das Ende wieder etwas attraktiver.


„Weil sie vielleicht bereits gesegnet worden sind“, sagte jemand. „Verflucht„, korrigierte Tejohn sofort. „Sie könnten bereits verflucht worden sein.“


unterschrift-laura

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4 thoughts on “„Die Saat der Schatten“ – Harry Connoly

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