„Die Feuer von Anasoma“ – Mitchell Hogan

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Verlag: Heyne


Riskant. Zu riskant. Erst einmal. Er nickte sich sich selbst zu. Ich werde mehr herausfinden. Damit er auf der sicherer Seiten war.


fazit

Magie kann ein Leben retten – oder es für immer zerstören

Nach einem schweren Schicksalsschlag kommt der junge Magier Caldan nach Anasoma, eine der pulsierendsten Städte des mahrusischen Kaiserreiches. Dort hoffte er, in die Gilde der Zauberer aufgenommen zu werden und so mehr über den Mord an seinen Eltern zu erfahren. Und über die beiden magischen Ringe, die sie ihm angeblich hinterlassen haben. Doch diese Artefakte sind mächtig – und gefährlich. Und bald ist Caldans Schicksal eng mit dem des Kaiserreiches verknüpft.


Das klang logisch, aber es waren die darunter liegende Gefühle, die ihn glücklich machten. Etwas an der Art, wie sie ihn ansah, als sie ihre Sorge aussprach, verleitete ihn zu dem Gedanken, dass es ihr um mehr als nur um rein praktische Erwägungen ging. Er wollte etwas darauf erwidern, das dieses Gefühl bestätigte – für ihn und für sie – aber mehr als ein Nicken brachte er nicht zustande. „Klar.“


bewertung1

Ich möchte dieses mal die Bewertung an sich nach vorne nehmen – quasi ein abschließender und zusammenfassender Satz am Anfang der Rezension und nicht am Ende. Also: das Buch ist gut. Punkt. Es hat ein paar Ecken und ein paar Kanten aber es ist wirklich gut.

Lasst mich mit den Ecken und Kanten beginnen. Mitchell Hogan verwendet keinen sehr tiefgehenden Schreibstil. Zum Teil fand ich das durchaus passend, vor allem in den Szenen in denen es Schlag auf Schlag ging. Manchmal hat es mir aber doch ein wenig gefehlt. Es war nicht schlimm, aber der ein oder andere tiefere Einblick vor allem in Caldans Gefühlswelt hätte mir doch sehr gut gefallen. Insgesamt passt der Stil aber auch wieder, weil ich denke dass es sonst zu viel geworden wäre – diese doch umfangreiche High-Fantasy Welt mit vielen Figuren ist schon recht anspruchsvoll und ich weiß nicht ob es dann irgendwie zu viel geworden wäre… ich bin da ziemlich hin und her gerissen.

Ein kleiner weiterer Punkt der mich wirklich gestört hat war folgendes: auf den naja vielleicht ersten 80 Seiten? War sich der Autor anscheinend mit sich selbst nicht ganz einig wie er die Namen der Figuren schreiben soll. Da gab es einmal Yasmin und Jasmin. Oder Caitlyn und Caitlin… eigentlich bin ich bei sowas überhaupt nicht pingellig (auch Rechtschreibfehler sind mir meistens egal) aber das hat mich ziemlich verwirrt. Da es eine ziemliche  Figurenvielfalt hat mich das noch zusätzlich durcheinander gebracht. An der Stelle muss ich auch sagen, dass ein Personenverzeichnis vielleicht nicht ganz schlecht wäre 😉

Aber jetzt wollen wir doch auch mal über ein paar positive Dinge sprechen. Die Idee der Geschichte hat mir wirklich super gut gefallen. Ich habe mich auch von Beginn an sehr gut eingefunden und hab das Buch dann auch relativ flüssig durchgelesen. Auch die Figuren haben mir gefallen und mit den meisten konnte ich mich wirklich sehr gut anfreunden. Vor allem Caldan und Miranda haben es mir angetan. Ich vermute, dass sich zwischen den beiden noch eine kleine Liebesgeschichte entwickeln wird, aber das Geheimnis wird wenn dann ersten in einem der nächsten Bücher gelüftet. Ich dachte übrigens das es sich nur um einen Einzelband handelt und war sehr überrascht als ich feststellte, dass da anscheinend noch mehr kommt. Ich hoffe, dass der nächste Band nicht zu lange auf sich warten lässt, denn Cliffhanger ist schon ein bisschen böse und ich will wissen wie es weiter geht.

All in all ein sehr solides Buch. Ich hoffe, dass es genau so gut weitergeht. Dann werden mir die nächsten Teile mit Sicherheit auch gefallen. Ich gebe also 3 von 4 Punkten. 🙂

drei-punkte


Caldan hielt Miranda fest. Er konnte sich keinen Grund vorstellen, warum er sie je wieder loslassen sollte.


fazit

Ein wirklich guter Start an in eine hoffentlich wunderbaren neuen Fantasy-Reihe. Mehr brauche ich, denke ich zumindest, nicht mehr zu sagen. 🙂 Wer gerne mal wieder etwas High-Fantasy lesen möchte dem kann ich dieses Buch guten Gewissens empfehlen. Ich bin schon gespannt wie es weiter geht.


Sein Geist zuckte vor Qual, und dann, innerhalb eines einzigen Augenblicks, war der Schmerz verschwunden…


unterschrift-laura

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