„Rache und Rosenblüte“ – Renée Ahdieh

 

DasBuch

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Verlag: one


Wie hatten ihre Leben sich so verändern können?
Liebe zu Hass, in einem einzigen Wimpernschlag.


Klappentext

Einhundert Leben für das eine, das du nahmst. Ein Leben bei jedem Sonnenaufgang. Gehorchst du auch nur an einem einzigen Morgen nicht, nehme ich deine Träume von dir. Ich nehme deine Stadt von dir. Und ich nehme von dir dieses Leben tausendfach.

Shahrzad und Chalid haben sich gefunden. Und obwohl ihre Gefühle füreinander unverbrüchlich sind, lauert da immer noch der Fluch, der dem jungen Kalifen auferlegt wurde. Sie wissen beide, dass diese Last ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg steht. Und so verlässt Shahrzad den Palast. Sie verlässt Chalid. Aber kann sie einen Weg finden, ihre große Liebe nicht zu verlieren? Und kann sie verhindern, dass noch mehr Unschuldige sterben?


Das Letzte, das er sah, war ihr Gesicht.
Am Ende bleib nur die Liebe.
So viel mehr als er verdient hatte.

Bewertung
Der erste Teil der Dilogie „Zorn und Morgenröte“ hatte mir wirklich sehr gut gefallen. Als ich dann mitbekam, dass die Meinungen doch sehr auseinander gehen, hat mich das eigentlich nur noch gespannter auf den 2. Teil gemacht. Deswegen war ich auch sehr froh, als ich ihn dann in der Hand hielt (die Wartezeit war ja zum Glück vergleichsweise kurz!)
Wie auch beim Vorgänger hat mir bei diesem Buch das Cover sehr gut gefallen. Ich finde die Machart passt gut zum Setting und zu der Geschichte selbst. Und es sieht auch edel aus – was in Bezug auf die Handlung ein schönes Gesamtpaket ist 🙂
Die Geschichte setzt kurz nach dem Ende des ersten Teiles an und nicht unmittelbar. Das hat mir relativ gut gefallen, weil die Figuren dadurch auch einfach etwas zu erzählen hatten. Die Handlung an sich war für mich nicht zu 100% so flüssig zu lesen, aber war deswegen trotzdem noch gut. Ich fand es einfach schade, dass Shazi und Chalid doch relativ viel Zeit getrennt verbringen… ich mag die beiden einfach lieber miteinander 😉
Dadurch hatte ich zwischendurch mal den ein oder anderen Hänger drin, die ich aber auch ganz schnell wieder überwunden hatte. Für mich ein riesen Pluspunkt war das letzte drittel des Buches. Es gibt einige überraschende Wendungen, bei denen man als Leser auch immer wieder hin und her gerissen ist wer nun wirklich der Liebe und wer der Böse ist. Es gibt auch die ein oder andere Überraschung und Aufklärung aus dem ersten Teil, wofür ich natürlich auch nur sagen kann: Daumen hoch! 🙂 Auch ihrem Schreibstil ist die Autorin treu geblieben, was ich sehr schön fand. Ich mag ihren Stil zu schreiben. Das fängt schon bei der Wortwahl an. Ich habe mich beim Lesen einfach rundum wohlgefühlt.
Dabei bedient Ahdieh, wie ich finde, auch die gesamte Gefühlspalette. Von Unglaube über Wut, Freude, Traurigkeit und und und war einfach alles dabei, bei den Figuren wie auch beim Leser.
Auch die Figuren haben mir wieder gut gefallen. Für alle Kritiker: Shazi entwickelt sich wirklich immer mehr und verliert auch eindeutig etwas von ihrer Explosivität… obwohl ich selbst das eigentlich gar nicht schlimm fand. Chalid habe ich noch einmal mehr in mein Herz geschlossen… muss man auch einfach. Was mir auch gut gefallen hat, war, dass auch Figuren die man schon ein wenig kennenlernen konnte (wie z.B. Shazis Schwester) größere Rollen einnehmen. Wer mich am meisten überrascht hat war Despina – aber da möchte ich natürlich nichts verraten.
Für mich gab es kein extremes Nachlassen im Vergleich zu „Zorn und Morgenröte“, was ja leider bei zu vielen Reihen der Fall ist. Insgesamt hat sich die Geschichte flüssig durchgelesen und doch hat es mich nicht zu 100% so gepackt und gefesselt wie das erste… dabei kann ich euch gar nicht richtig sagen woran das liegt. Es sind vielleicht 90% nicht mehr aber auch nicht weniger. Vielleicht hätte ich es mir irgendwie „orientalischer“ gewünscht? Oder es lag an etwas anderen… ich kann es nicht richtig greifen. Deswegen gebe ich 3 von 4 Punkten.
drei-punkte

Shahrzad trank und starrte dabei in das Feuer…
Und sah, wie ihre neu gefundene Hoffnung zu Asche verbrannte.

Fazit
Nach wie vor fand ich die Dilogie wirklich gut und Band zwei hat meine Meinung nur nochmals bestätigt. Ich mag den Schreibstil der Autorin und auch die Gestaltung der Figuren hat mir sehr gut gefallen – ich brauche in einem guten Buch nicht unbedingt total liebenswerte Figuren… die findet man im normalen Leben auch nicht ständig.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung – ganz klar. 🙂
unterschrift-laura
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