„Die Kinder Húrins“ – J.R.R. Tolkien

DasBuch

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Verlag: Hobbit Presse


„… denn ein Mann, der vor seiner eigenen Furcht flieht, wird feststellen, dass er nur den kürzesten Weg gewählt hat, ihr erneut zu begegnen.“


Klappentext

Die Kinder Húrins führen den Leser in das erste Zeitalter von Mittelerde, viele tausend Jahre vor dem großen Ringepos. Die böse Macht Morghots  bereitet sich immer weiter nach Beleriand aus. Horden von Orks und der fürchterliche Drache Glaurung bedrohen seine Bewohner… Während Húrin von Morgoth gefangen gehalten wird, nimmt sein tapferer Sohn Túrin den Kampf gegen das Böse auf.


Warum musst du aussprechen, was du denkst? Wenn dir schöne Worte schon nicht über die Lippen wollen, so ist unseren Absichten mit Schweigen besser gedient.


Bewertung

Als Bella von Bellas Wonderworld zu einer neuen Runde des „Tolkien Lesejahr“  aufgerufen hat, war ich sofort begeistert. „Die Kinder Húrins“ hatte ich bisher noch nicht gelesen – was es für mich natürlich gleich noch interessanter machte.

Das Buch führt uns zurück in eine Zeit, die ungefähr 6300 Jahre vor „Der Herr der Ringe“ spielt. Morgoth führt Krieg gegen die Elfen und die Menschen. Für die, die sich mit der Welt und der Geschichte nicht so intensiv auskennen: Sauron war zu dieser Zeit der Feldherr Morgoths. Man könnte also sagen, dass Sauron von Morgoth lernte. Von ihm hat er auch seine Bosheit übernommen.
Es wurden bereits viele Schlachten geschlagen, doch die Macht der dunklen Hand war einfach zu groß und Menschen und Elben wurden immer weiter verdrängt.

Insgesamt hat mir das Buch wieder gut gefallen – es ist einfach aus Tolkiens Feder und ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Mann nichts „Schlechtes“ schreiben kann. Und doch unterscheidet sich dieses Buch von den anderen, die ich bisher von ihm gelesen habe. Die Sprache scheint älter zu sein. Das könnte aber auch an der Übersetzung liegen, da bin ich mir nicht sicher. Trotzdem passt es zu der Geschichte, weil man so die Vergangenheit fast spüren kann.

Ich selbst habe die Geschichte um Húrin und insbesondere um seinen Sohn Túrin sehr gern gelesen. Allerdings war sie nicht vergleichbar mit „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“. Mir hat einfach in gewisser weise dieses epische gefehlt. Es konnte mich einfach nicht genauso faszinieren- trotzdem war es natrülich gut, bei Tolkien ist es eben meckern auf hohem Niveau. Außerdem hatte ich in der Mitte des Buches ein paar Probleme mit Túrin. Er erschien mir egoistisch, herrisch und jähzornig. Zum Glück hat sich das aber zum Ende hin wieder verbessert. Ich selbst habe es sehr genossen diese Geschichte aus dem 1. Zeitalter Mittelerdes zu lesen und kann dieses Buch Tolkien-Fans durchaus empfehlen.

Ich vergebe 3 von 4 Punkten für dieses Buch.

drei-punkte


„Dein Schicksal liegt in dir, nicht in deinem Namen“


Fazit

Für hart gesottene Tolkien-Liebhaber absolut empfehlenswert, allerdings würde ich es „Neunlingen“ nicht empfehlen. Dafür ist es doch einfach ein bisschen zu intensiv und es werden zu viele Hintergrundinformationen gegeben.

Ich werde übrigens auch in der nächsten Leserunde von Bella dabei sein. Dann ist Beren und Luthien an der Reihe – ich freue mich jetzt schon sehr.

unterschrift-laura

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Ein Kommentar zu „„Die Kinder Húrins“ – J.R.R. Tolkien

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