„Ana und Zak“ – Brian Katcher

DasBuch

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Verlag: dtv – Reihe Hanser


Ich werde mich hüten, Ärger zu machen. Ich weiß, was in dieser Familie passiert, wenn man sich nicht an die Regeln hält. Der leere Stuhl gegenüber ist mir eine permanente Mahnung.


Klappentext

Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton nehmen an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teil wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander.


Ich schüttle den Kopf. Dieser Typ hat so viele Fehler, dass man damit einen Flugzeug-Hangar füllen könnte. Aber jetzt ist er bei mir und sucht nach meinem Bruder. Das zählt schon was, finde ich.


Bewertung

Endlich wieder ein Jugendroman! Gerade an schweren Tagen, an denen es mir ohnehin schon schwer fällt ein Buch zur Hand zu nehmen, kommt mir diese Art von Geschichten schon gelegener.

Die Geschichte beginnt und endet wie man sie sich vorstellt. Ein Mädchen und ein Junge treffen auseinander, ihre Welten passen absolut nicht zusammen und sie finden am Anfang keinen Draht zueinander. Während Ana sehr zielstrebig, von den Eltern bevormundet und strebsam ist zählt für Zak nur sein eigenes Universum. Er muss sich mit vielen familiären Problemen auseinandersetzen und stößt dabei an seine persönlichen Grenzen. Während er in seinen Welten abtauchen kann und selbst die größten und stärksten Monster besiegen kann, sieht es in der Realität eher anders aus. Ich habe mich sofort in den nerdigen Zak verliebt und mit ihm gefühlt, seine Gedanken erwidert und ihm Mut zugesprochen. Mit Ana bin ich nie wirklich warm geworden. Ihre Stimmungsschwankungen, das ewige Hin und Her und der damit verbundene, leicht übertriebene Charakter haben mich eher abgestoßen als angesprochen. Aber wie sollte sie es auch anders lernen bei ihrem Elternhaus? Ihren kleinen, quirligen Bruder Clayton hingegen habe ich auch sofort ins Herz geschlossen. So ein Energiebündel muss man einfach mögen.

Durch den Perspektivenwechsel zwischen Ana und Zak in den einzelnen Kapiteln, wurde das Lesen leichter und fließender gestaltet. Mir hatte es zu Beginn sehr gefallen, jedoch war ich dann etwas genervt wenn beim neuen Kapitel noch ein paar vorherige Ereignisse von dem anderen Charakter gedanklich festgehalten wurden. Mich persönlich hatte dies sehr verwirrt. Trotz alledem war die Idee sehr gut, die Gedankengänge beider Protagonisten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Cover ist natürlich sehr schön gestaltet. Jedoch passt es für mich nicht ganz zur Geschichte, da man auf den ersten Blick denkt, es handele sich nur um Computerspiele.

Generell kann ich sagen, dass die Geschichte eine gute Idee war, die Umsetzung an sich auch – leider war mir diese Geschichte etwas zu leicht. Katcher’s Schreibstil ist wirklich sehr gut und bringt Alles mit was man braucht. Im ersten Moment will man sich vor Lachen kringeln, möchte im Nächsten jedoch lieber weinen. Man will die Charaktere umarmen und seine Zeit mit ihnen verbringen. Sein Schreibstil schmeichelt die kindliche Seite des Lesers.

drei-punkte

Von mir gibt es drei Punkte für die tolle Idee, den wunderbaren Schreibstil und die Charaktere. Leider musste wegen der kleinen Kritikpunkte ein Punkt weichen.


Woher ich ihn kenne? Er ist der Trottel, der gezwungenermaßen in meine Quiz-Bowl-Mannschaft kam und dann unsere Rettung war. Er ist der Idiot, der meinen Bruder überredet hat wegzulaufen, und der Typ, der fast draufging beim Versuch, ihn zu retten. Er ist ein absoluter, totaler Geek, den alle automatisch mögen. Und ich habe ihn nackt gesehen.


Fazit

Wer auf der Suche nach einem leichten Jugendroman ist bei dem man abschalten kann – lest es! Wer jedoch mehr erwartet sollte es vielleicht eher lassen. Ich finde, dass dieser Jugendroman wieder einmal gezeigt hat, dass auch im Teenie-Alter jede Person sein eigenes Päckchen zu tragen hat und damit klarkommen muss. Für die jüngeren Leser unter Euch sollte es sicher mehr von Bedeutung sein – Ihr macht nichts falsch wenn Ihr es lest.


Ich bin so vielseitig, dass man die einzelnen Seiten kaum noch erkennt.


unterschrift-cindy

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Verfasst von

... Studentin (BWL) ... Leseratte ... Kreativkopf ... Konzertgängerin ... verliebt in das Leben ... Hobbyfotografin ... Momentesammlerin ... Instagrammerin ... aufgeschlossen und herzlich ... witzig und hilfsbereit ... ein Mensch wie Du und Ich!

Ein Kommentar zu „„Ana und Zak“ – Brian Katcher

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