„Die Quelle der Schatten“ – Harry Connolly

DasBuch

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Verlag: blanvalet


Es gab viele schmerzliche Verluste auf der Welt, und der Kleine Kreisel wurde niemals langsamer.


Klappentext

Das Imperium von Peredain besteht nicht mehr. Was rasende Bestien nicht vernichtet haben, ist durch den Verrat und die Intrigen der Fürsten und benachbarten Reiche zerfallen. Prinz Lar, gefangen im Körper eines Monsters, hat das eigentliche Ziel seines Kampfes nicht aus den Augen verloren: die Rettung der Menschheit. Doch dafür muss er den Strahlenden Weg beschreiten und so dem sicheren Tod gegenübertreten. All seine Hoffnung ruht nun auf seinen Freunden…


Wir sind. Wir haben Bestand. Wir wandeln uns. Wir erinnern. Wir verbunden. Stoff und Augenblick berühren sich, und wir sind da.


Bewertung

Dieses Buch ist der dritte Teil der Trilogie „Der strahlende Weg“. Die Bewertung von Teil eins findet ihr nochmal HIER und die vom zweiten Teil HIER.

Die Rezension die ich zu diesem Buch schreiben möchte, kann ich leider nicht Spoiler-frei gestalten, ich muss das jetzt einfach mal frei aussprechen bzw. rausschreiben. Also wer das umgehen möchte bitte direkt zum Fazit springen 🙂

Teil 1 fand ich gut… Teil 2 hat mich enttäuscht… und zu diesem Buch fehlen mir beinahe schon die Wort – und das nicht weil es so gut war, nein genau das Gegenteil ist der Fall. Ich fand es wirklich schlecht. Eigentlich versuche ich in jedem Buch etwas gutes zu sehen, aber hier kann ich es einfach nicht. Der Klappentext hatte mir viel versprochen – es ist von Prinz Lar die Rede (wie ja oben zu lesen ist) und ich dachte mir: na Mensch, wenn sie den wieder retten kann aus der Geschichte noch was werden. Pustekuchen. Der Gute spielt in dem gesamten Buch gar nicht mit! Tejohn und Cazia unternehmen im Prinzip genau einen Versuch um ihn zu retten. Dieser Misslingt und das wars dann auch schon. Auch nach dem allerletzten Satz wird nicht klar was mit ihm passiert ist. Für mich war das eigentlich die größte Enttäuschung weil er im ersten Teil noch einer der stärksten Charaktere war.

Auch im Allgemeinen haben sich meiner Meinung nach im Buch viele Logikfehler eingeschlichen. Ich glaube mich daran zu erinnern, dass an einer Stelle die Sprache davon ist, dass man mindestens 2 Personen braucht, um einen Flugwagen fliegen zu können. Vielleicht 100 Seiten später fliegt Cazia allein zu ihrem Vater. Und das ist nur ein Beispiel von mehreren die ich nennen könnte.
Eine zweite Sache die mich geärgert hat: es werden viele Handlungsstränge angerissen und dann nicht weiter betrachtet. Ein Beispiel hier für: Cazia trifft nach fast 15 Jahren ihre Mutter wieder. Die ist durch den übermäßigen Gebrauch von Magie aber hohl geworden (was ein schrecklicher Zustand ist). Sie schickt einen Diener mit einem Heilmittel zu ihr. Und dann? Nichts. Hat es funktioniert? Wie geht es der Mutter? Das weiß kein Mensch.

Ein weiterer Punkt, der mir negativ aufgefallen ist: die Geschichte schein gar keinen Plan zu haben. Ich mag auch keine Bücher, bei denen das Ende schon am Anfang erkennbar ist, aber die „Spontanität“ in diesem Buch war dann einfach doch zu viel. Da wird auch am Ende die ganze Boshaftigkeit einer Spezies in die Schuhe geschoben von der bis dahin kaum die Rede war… mit einer doch sehr fadenscheinigen Begründung die wirklich an den Haaren herbei gezogen zu sein scheint. Fast bekommt man das Gefühl, der Autor wusste selbst nicht mehr wie er das ganze gut lösen kann und hat dann einfach irgendwas genommen – was ich sehr schade finde. Denn die Grundgeschichte der Trilogie – das ein Volk von Bestien überfallen wird und daran zu Grunde zu gehen scheint hat ja durchaus ein gutes Potential.

Auch der Schreibstil (mit dem ich in den ersten beiden Teilen gut zurecht kam) hat mich nicht mehr überzeugen können. Ich bin gar nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen, was durch die oben genannten Punkte leider nur noch verstärkt wurde. Es tut mir auch wirklich leid für das Buch – wer schreibt schon gern schlechte Kritiken? Aber es ist ja auch wichtig die ehrliche Meinung zu äußern…

Ihr Lieben ihr merkt wie enttäuscht ich von dem Buch bin, ich könnte jetzt noch Absatz um Absatz weiter Dinge nennen, die ich nicht gut fand… aber das bringt mich jetzt auch nicht mehr weiter.
Falls ihr euch fragt: gab es denn wirklich nichts Gutes in diesem Buch? Doch, eine Sache: die Figuren entwickeln sich weiter, ändern ihre Sich auf die Dinge und wachsen an ihren Aufgaben. Mehr gutes Fällt mir leider nicht ein. Deswegen kann ich auch nur einen von 4 möglichen Punkten vergeben.

einen-punkt


Egal. Wenn das nun mein Tod ist, so heiße ich ihn willkommen.


Fazit

Das enttäuschende Ende einer schwachen Trilogie. Ich denke das fast es ganz gut zusammen. Im nachhinein wäre es wahrscheinlich besser gewesen fas Buch abzubrechen, anstatt mich dort durch zu kämpfen… aber nachher ist man ja immer schlauer.
Ich kann leider keine Leseempfehlung abgeben, dafür passt in der gesamten Reihe und da vor allem in diesem letzten Teil zu wenig zusammen.
Schade, denn wie gesagt, die Grundidee hatte meiner Meinung nach viel Potential.

unterschrift-laura

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Ein Kommentar zu „„Die Quelle der Schatten“ – Harry Connolly

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