„Götterfunke-Liebe mich nicht“ – Marah Woolf

DasBuch

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Verlag: Dressler


Gehörten Liebe und Hass nicht zusammen? Zwei Seiten einer Medaille. Wenn ich ihn schon nicht lieben durfte, dann würde ich ihn hassen.


Klappentext

Eigentlich wünschte Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in einem Camp in den Rockys. Sich zu verlieben stand nicht auf ihrem Plan. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat mit Zeus eine Vereinbarung getroffen, auf deren Erfüllung er seit Jahrhunderten hofft. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein.


Thanatophobie – Furcht vor dem Tod. Eine meiner zahlreichen Ängste. Wurde sie Wirklichkeit? Starb ich gerade?


Bewertung

Marah Woolf – eine Autorin, die ich durch und durch bewundere. Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren und ist damit eines meiner „Laster“ das ich sehr mag und auch hege und pflege. Ich habe bisher fast jedes ihrer erschienen Bücher gelesen. Als ich dann vor kurzem in der Buchhandlung meines Vertrauens vor diesem Buch stand, konnte ich gar nicht so schnell schauen wie es bezahlt und in meiner Tasche verstaut war – ich kann ihren Werken einfach nicht widerstehen. 🙂

Dementsprechend groß sind auch meine Erwartungen wenn ich mit einem ihrer Bücher beginne. Bisher hat sie es immer geschafft mich vollkommen zu verzaubern, jede ihrer Geschichten hat mich fasziniert… und ihr wisst ja wie das ist… diesen wunderbaren Zustand erwartet man dann auch irgendwie bei jedem Buch aufs neue.
Was soll ich sagen ihr Lieben? Es ist fast wie bei „Dinner for one“ wenn man mich sinngemäß fragen würde: The same procedure as always, Miss Laura? Würde ich auch hier wieder antworten: The same procedure as always! Und das natürlich im besten Sinne! Es hat hat mich „wie immer“ umgehauen. Mit diesem Buch hat es Marah Woolf wieder geschafft mich von der ersten bis zu letzten Seite zu fesseln. Meine Gedanken kreisen sogar jetzt noch um die Geschichte.

Am liebsten würde ich jetzt weit ausholen und zu einer umwerfenden Lobeshymne anstimmen, in der ich den wunderbaren Schreibstil, die Figuren und einfach alles mögliche über den grünen Klee besingen. Ach wisst ihr was? Das mach ich jetzt einfach auch mal…. 🙂
Der Schreibstil der Autorin verwandelt mich ja immer wieder in einen Süchtigen – süchtig nach ihren Worten und ihrem Witz, der immer wiederkehrenden Leichtigkeit, danach von ihr in neue aufregende Geschichten entführt zu werden und am liebsten da bleiben zu wollen – am besten direkt für immer, ich will ja schließlich keine halben Sachen. In diesem Buch betritt man eine Welt der sagenumwobenen griechischen Götter  – für mich, neben Märchenadaptionen, eines meiner Lieblingsthemen.
Alle göttlichen, aber natürlich auch alle menschlichen Charaktere wurden durch die Autorin wunderbar gestaltet – ich habe wieder miterleben können wie sehr man Romanfiguren lieben und auch verachten kann, mit ihnen leidet (einmal war ich Heulsuse ja sogar den Tränen nahe) und sich mit ihnen freuen kann. Dabei wurden die Figuren so gestaltet, dass man nicht von der ersten Seite an weiß wen man mag und wen nicht. Es gab einige überraschende Wendungen. Ich wäre gerne einige Male in das Buch gesprungen und hätte den ein oder anderen gerne geschüttelt, damit er endlich aufwacht… ok und eine einzige kurze Sekunde wollte ich am liebsten mal jemanden ohrfeigen, aber da hatte ich mich ganz schnell wieder unter Kontrolle – es erstaunt mich einfach immer wieder wie wenige Worte doch die tiefsten Emotionen hervorrufen können. Wie schon das erste Buch-Zitat verrät, liegen bei dieser Geschichte Liebe und Hass ganz nah beieinander und ich persönlich habe jede Wendung und jeden Satz genossen – so sehr, dass ich es an einem Nachmittag bzw. Abend durch hatte…. kann ja mal passieren, oder? 😀

Wie ihr merkt bin ich ja was Marah Woolf angeht so gar nicht parteiisch *hüstel*… ich muss quasi 4 von 4 Punkten geben… ihre Bücher sind für mich einfach etwas besonderes, sie werden für mich nie, wirklich nie langweilig und ich habe auch schon einige re-readed…. aber wem erzähl ich das eigentlich? Ihr habt sie doch bestimmt auch alle, diese Lieblingsautoren, die einen einfach nicht enttäuschen können!

vier-punkte


„Wenn ich mit den Göttern fertig bin, wird in dieser Welt kein Stein mehr auf dem anderen stehen“


Fazit

Ein wirklich schöner Auftakt zu einer neuen Reihe – ich freue mich schon jetzt auf die weiteren Teile. Zum Glück ist es bis September ja auch nicht mehr weit. Dann kann ich endlich wieder in die Spiele und Kämpfe der griechischen Götter einsteigen und mit den wunderbaren Charakteren fühlen. Für mich ein absolut lesenswertes Buch, dass ich euch wirklich ans Herz legen möchte.


Na ja, ich wollte mal nicht päpstlicher sein als der Typ, der in Rom in diesem Protzbau hockte und uns in den vergangenen Jahrhunderten die Show gestohlen hat.


unterschrift-laura

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9 Kommentare zu „„Götterfunke-Liebe mich nicht“ – Marah Woolf

  1. Ich kann deine Gefühle und Emotionen zu dem Buch total nachvollziehen. Ich kannte die Autorin bisher zwar nicht, aber das Buch war erste Sahne.
    Echt super süß, wie du dein Leseerlebnis beschreibst – einfach super 🙂(ich habe letztens auch das Buch angeknurrt, ich kenne das Gefühl 😂😅)

    Gefällt 1 Person

    1. Schön, dass du die Autorin für dich entdeckt hast. Ich kann dir auch ihre anderen Reihen nur empfehlen – vor allem die Federleicht-Reihe an der sie aktuell auch schreibt 🙂

      Das Buch angeknurrt – das finde ich ja herrlich. Aber es ist auf jeden Fall sehr treffend 😀

      Gefällt 1 Person

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