„Baby Doll“ – Hollie Overton

DasBuch

BabyDoll

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Verlag: Goldmann


„Tss, tss, Babydoll. Hab ich dir nicht gesagt, was passiert, wenn du mir nicht gehorchst?“


Klappentext

Lily Risers neues Leben beginnt an einem kalten Winterabend: Nur mit einem dünnen Schlafanzug bekleidet tritt sie vor die Tür, drückt ihre Tochter an sich – und rennt los. Weg von dem Haus im Wald, weg von dem Mann, der sie acht Jahre lang gefangen hielt. Dem Vater ihrer Tochter Sky, dem Mann, der an diesem Abend zum ersten Mal einen Fehler machte, als er vergaß, die Tür zu verriegeln. Doch schnell wird klar, dass es für Lily kein Zurück zur Normalität gibt. Zu viel ist geschehen, zu tief sind die Wunden, die sie und ihre Familie durch die Entführung davongetragen haben. Schritt für Schritt tasten sie sich in eine mögliche Zukunft, ohne zu ahnen, dass die dramatischste Bewährungsprobe noch vor ihnen liegt. Denn selbst im Gefängnis plant Lilys Entführer bereits, wie er sie, seine Babydoll, für ihren Ungehorsam bestrafen wird …


Mit wachsendem Grauen wurde ihr klar, dass sie sich keine fünf Meilen von zu Hause entfernt befanden. Fünf Meilen! Die Erkenntnis ließ sie fast zusammenbrechen. Am liebsten wäre sie auf die Knie gefallen und hätte vor hilfloser Wut laut aufgeschrien. Doch das ging nicht. „Konzentrier dich auf diesen Moment.“ Dieser Moment war alles, worauf es ankam. „Immer einen Fuß vor den anderen“, wies sie sich an.


Bewertung

Wie geht eine Frau damit um, nach acht Jahren Gefangenschaft und einer daraus entstandenen Tochter, wieder ins Leben zurück zu finden? Was fühlt eine Mutter, die seit so langer Zeit ihre totgeglaubte Tochter in den Armen hält? Und wie kommt die Zwillingsschwester der Vermissten, welche stets daran glaubte das ihre Schwester noch am Leben ist, damit klar?

Hollie Overton’s Thriller hat mich zu Beginn des Lesens dazu verleitet, dass Buch zur Seite zu legen. Zu viele Dingen schienen auf den ersten Blick an das Buch ‚RAUM‘ zu erinnern. Zum Glück habe ich jedoch weitergelesen.

Durch die Unterteilung der einzelnen Kapitel bekommt der Leser immer mehr den Einblick in die Gedankenwelten der einzelnen Charaktere. Hierzu zählt nicht nur die verschwundene Lily, sondern auch die Mutter, die Schwester und ihr Entführer. Dank dieser guten Aufteilung liest sich das Buch sehr flüssig, leicht und vor allem aber spannend. Wichtige Details werden immer mehr aufgedeckt und der Leser in den Bann der Geschichte gezogen. Overton weiß wirklich wie man seine Leser fesselt und jede Seite zu einem Abenteuer macht. Jeder Charakter hat sein eigenes Päckchen zu tragen und es wird geschildert, wie sich das Leben der jeweiligen Person durch Lily’s Entführung verändert hat. Oft gab es Momente in denen ich einen Kloß im Hals hatte und eine kleine Verschnaufpause benötigte. Des Weiteren konnte ich immerzu nur den Kopf schütteln in Bezug auf den Täter. Lily jedoch musste erst einmal verstehen, dass sich das Leben was sie damals kannte und immer in Erinnerung behielt, sich sehr stark verändert hat mit der Zeit.

Für Thriller-Fans die schon Erfahrung in Sachen ‚Fallaufklärung‘ haben kommt nun der entscheidende Kritikpunkt: Das Ende. Es hat mich nicht wirklich aus den Socken gerissen und war auch irgendwie abzusehen.

drei-punkte

Drei von vier Punkten für eine sehr spannende und krasse Geschichte, welche aber durch das Ende etwas gedrückt wurde.


Qualvolle Monate vergingen, während die ganze Stadt kollektiv den Atem anhielt und auf einen Schlussstrich wartete, auf Antworten. Doch es gab keine Spuren, keine Anhaltspunkte. Egal, wie gern sie Lily hatten, sie mussten weiterleben. Es dauerte nicht lange, bis Lily nur noch eine Erinnerung war, ein auf eine Gedenktafel am Schulbüro geprägtes Gesicht.


Fazit

Eine absolute Empfehlung für jeden Thriller-Fan. Es sei denn, Ihr seid zu gut darin Fälle aufzudecken – dann wird Euch das Ende etwas enttäuschen. Im Großen und Ganzen lässt sich jedoch sagen, dass es ein sehr gelungenes Buch ist und ich hoffe das es nicht das Letzte sein wird, welches ich von Hollie Overton lesen werde.


Eve hatte sich gefragt, ob sie sich wohl je von dem Verlust erholen würde, doch ihre Verzweiflung war nichts im Vergleich zu Abbys. Ihre Töchter waren ein Paar, Abby war die Anführerin, sechs Minuten älter und ausgesprochen herrisch. Lily akzeptierte Abby Rolle als Oberkommandierende gern, doch bald merkte Eve, dass Lily der Leim war, der die beiden zusammenhielt. Ohne Lily erlosch das Leuchten in Abby. Lily war Abbys Licht.


unterschrift-cindy

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Verfasst von

... Studentin (BWL) ... Leseratte ... Kreativkopf ... Konzertgängerin ... verliebt in das Leben ... Hobbyfotografin ... Momentesammlerin ... Instagrammerin ... aufgeschlossen und herzlich ... witzig und hilfsbereit ... ein Mensch wie Du und Ich!

Ein Kommentar zu „„Baby Doll“ – Hollie Overton

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