Auflösung – Buch-Date

Ihr Lieben,

schon vor einer Weile habe ich euch berichtet, dass ich wieder beim Buch-Date teilnehme. Und ich kann euch sagen, die Zeit verging wie im Flug. Ich kann kaum fassen, dass die Zeit schon wieder um ist. Denn heute verrate ich euch was ich gelesen habe und natürlich auch wie es mir gefallen hat 🙂

buchdate

Zuvor möchte ich noch einmal kurz wiederholen, was ich zur Auswahl hatte:

  1. Hans Bemmann: Stein und Flöte
  2. Jacqueline Carey: Kushiel – Das Zeichen
  3. Deborah Harkness: Die Seelen der Nacht

Ich habe lange überlegt… und konnte mich doch nicht entscheiden. Immer und immer wieder habe ich mir meine Auswahl angeschaut. Und dann habe ich unter dem Beitrag von Aequitas et Veritas, von der übrigens diese tollen Empfehlungen stammen, einen Kommentar entdeckt. Er ist von Wortgeflumselkritzelkram und lautet: „Stein und Flöte – ein wunderbares Buch“. Ich lese ihren Blog schon eine Weile und dachte mir dann einfach: Laura vertraue ihr, sie wird es bestimmt wissen. Und des wegen habe ich mich auch genau für dieses Buch entschieden.

Klappentext

Lauscher ist ein Mensch, der stets in die Irre geht und dennoch an Ziel gelangt. Als er einen geheimnisvollen Stein und eine Flöte erbt und dazu ein wundersames Holzstück geschenkt bekommt, setzt er alles daran, mit diesen magischen Gaben die Welt seinen Wünschen gemäß zu unterwerfen – und scheitert. Doch das Schicksal beschert ihm so manches phantastischen Abenteuer, um ihn letztendlich auf seinen ganz persönlich Weg zu führen.

Bewertung

Um ehrlich zu sein, habe ich das Buch aber um einiges unterschätzt. Vor allem was die Seitenzahl anbelangt, ich hätte mich eindeutig ein bisschen besser erkundigen sollen, denn ich hatte wirklich alle Hände voll zu tun die 936 Seiten bis heute auch zu schaffen.
Aber es hat sich eindeutig gelohnt, denn ich habe jede einzelne Seite wirklich gern gelesen.

Hans Bemmann entführt seine Leser in eine wirklich märchenhafte und verzaubernde Welt, voll mit Geschichten und Weisheiten. Unterstrichen wird diese Welt noch durch seinen poetischen Schreibstil. Mir selbst hat er sehr gut gefallen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass er dem ein oder anderen etwas zu schwer und zu „wuchtig“ ist.

Hauptprotagonist in diesem Buch ist Lauscher, ein Junge und später Mann, der einfach so ganz anders ist als alle anderen und noch unheimlich viel lernen muss. Als Leser begleitet man ihn auf seinem Weg voller Magie und Geschichten. Und während Lauscher das Zuhören lernt, habe ich selbst das Gefühl man lernt mit diesem Buch wieder das langsame und ganz bewusste Lesen. Denn man muss sich wirklich viel Zeit und auch Ruhe nehmen, um die Zusammenhänge die sich durch verschieden Perspektivenwechsel und Erzählungen ergeben, zu verstehen und zu verknüpfen. Lesen wie ich es sonst einfach tue, im Sessel oder auf dem Sofa – das war hier nicht möglich. Ich musste mich ganz Bewusst auf das Buch einlassen – und auch erst dann hatte ich wirklich Spaß beim Lesen.


„Mit dem Herzen mußt du spielen“, wurde der Sanfte Flöter nicht müde zu wiederholen, „erst dadurch bekommen die Töne Farben und und Deutlichkeit, so wie man früher am Klang deiner Stimme hören konnte , ob du dich fürchtest, ob du etwas fragst, oder ob du gleich lachen wirst.“


Man begleitet Lauscher bei einigen Abenteuern, lacht mit ihm, ärgert sich über ihn und gewinnt den ein oder anderen Menschen lieb, den er auf seinen Reisen begegnet. Doch vor allem finde ich ist eine Sache in diesem Buch entscheidend, und diese Zeichnet dieses Werk eben auch besonders aus: man lernt mit ihm. Mit jeder Geschichte und jeder weiteren Seite lernt man ein ganz kleines bisschen dazu.

Mehr möchte ich zu dem Buch eigentlich gar nicht sagen. Man kann es aber auch sehr schlecht in Worte fassen – meiner Meinung nach. Ich kann es aber jedem nur ans Herz legen, der sich mal wieder ganz Bewusst ganz viel Zeit für ein Buch nehmen will.

Hier findet ihr übrigens die Beiträge und Erfahrungen der anderen Teilnehmer: klick

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein schönes Buch-Date 🙂

unterschrift-laura

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10 Kommentare zu „Auflösung – Buch-Date

  1. Manchmal sind es doch die Kleinigkeiten, die einen beim Rezensionenlesen so erheitern … Glückwunsch, dass du mit dem Buch durchgekommen bist, ich hätte dir aber auch zwei Tage Verzug verziehen und dich trotzdem verlinkt. 🙂 Und großartig auch eine Entscheidung, welches Buch du liest. Wunderbar, dass dein Buchdate so gut lief.

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