Hunters Moon – Britta Strauss

DasBuch

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Verlag: Drachenmond Verlag


„Wir wären Tiere. Wir wären Bestien.“ Kainah nahm ihr Gesicht in seine Hände und legte seine Lippen sacht auf ihre. „Wir wären verflucht und wir wären frei.“


Klappentext

Die Rocky Mountains im Winter des Jahres 1795:

Eine Handvoll Siedler kämpfen in der tief verschneiten Wildnis um ihr Überleben. Furchterregende Kreaturen streifen durch die Finsternis der Wälder und holen sich einen nach dem anderen. Die einzige Rettung für die verzweifelten Männer: ein Bündnis mit dem sagenumwobenen Jäger Kainah, der nicht weniger gefährlicher ist als die Bestien, die er verfolgt. Durch einen Hinterhalt wird Kainah dazu gezwungen, die Siedler des Forts zu beschützen, doch sein schwelender Hass droht den Männern zum Verhängnis zu werden.

Nur Kate, die einzige Frau des Forts, durchdringt die eiskalte Mauer des Jägers. Ist ihre Liebe stark genug, um Kainahs tödliches Erbe zu bezwingen?


„Du bist etwas Besonderes. Ich kann es riechen. Hast du schon mal jemanden getroffen, der dir den Verstand geraubt hat, Jemanden, dessen Nähe sich wie Folter anfühlt, aber gleichzeitig bekommst du nicht genug davon? Jemand, den du um jeden Preis berühren willst, egal, was es für dich bedeutet?“


Bewertung

Hunters Moon entführt den Leser in eine Welt, in der das Amerika des 18. Jahrhunderts und die Sagen und Geschichten der Indianer aufeinander prallen und sich somit gegenseitig beeinflussen. Dabei bekommt man die Chance sich mit beiden Seiten der Konflikte auseinander zu setzen. Das Setting der Geschichte liegt überwiegend in einem Fort in den Rocky Mountains. Das harte und einsame Leben hat die männlichen Bewohner stark gezeichnet. Der Leser wird hineingeworfen in eine Welt der Gewalt, des Hinterhalts und teilweise auch der puren Grausamkeiten. Bettina Strauss unterstützt diese Szenerien mit ihrem einzigartigen Schreibstil – er ist klar und schonungslos und sie weicht auch nicht davor zurück Gewalttaten zu beschreiben. Sie hat es das ganze Buch über geschafft in meinem Kopf einen Film ablaufen zu lassen. Man konnte sich dank ihrer Beschreibungen und ihrer umfassenden Erzählweise alles bildlich vorstellen und sich einfach nur hineinfallen lassen in diese einzigartige Geschichte.

Als Gegenpol zu den Grausamkeiten und der Wut der weißen Männer lernt man auch die Welt der Indianer, besonders jene von Kainah kennen. Auch hier herrscht kein Frieden, aber die Autorin schafft es trotzdem einen wesentlich hören Grad der Ausgeglichenheit darzustellen. Als Leser kann man die Verbundenheit der Völker zur Natur, ihren Ahnen und ihren Erzählungen und Sagen förmlich spüren – es ist einfach eine andere Welt. Passend zu dem Setting und der Zeit, in der dieses Buch spielt, greift Bettina Strauss auch den Konflikt zwischen dem „weißen Mann“ und den Indianern auf. Mir schienen die Vorkommnisse und Erzählungen mit diesem Bezug sehr glaubhaft und auch einwandfrei recherchiert, sodass auch hier ein stimmiges Bild geschaffen wurde. Hier muss man sagen, dass sich im ganzen Buch die damalige Welt wiederspiegelt. Die Autorin webt immer wieder Passagen in die Geschichte ein, die die Zustände und Gegebenheiten des 18. Jahrhunderts beschreiben. Die Indianer sind verhasste Wilde, Frauen dürfen nicht denken, am besten nicht reden und erst recht nicht mit einem Mann allein sein. Ihre Jungfräulichkeit und ihr Ruf ist alles was sie hat. Alles in diesem Buch scheint zueinander zu passen. Diese Welt kombiniert die Autorin mit einzigartigen fantastischen Elementen und ich bin der Meinung: das ist ihr großartig gelungen.

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Ich habe das Buch mit meiner Drachenpost bekommen (den Beitrag dazu findet ihr HIER). Das Cover hat mich sofort angesprochen und auch der Klappentext konnte überzeugen. Es ist das erste von den sieben Büchern die ich gelesen habe und ich muss sagen, wenn es so weiter geht muss ich wohl alle Bücher dieses Verlags kaufen 😀

Für dieses einzigartige sowie durch und durch stimmige Buch, mit all den verschieden Fassetten, dem wunderbaren Schreibstil, diesem schönen Cover und einem überraschendem, fesselnden und doch tollen Ende kann ich einfach nur 4 von 4 Punkte vergeben.

vier-punkte


Es war der Winter der Bestie.


Fazit

Ein einzigartiges Setting gepaart mit wundervollen fantastischen Elementen und einer glaubwürdigen Umsetzung von vergangenen Gegebenheiten. Mich konnte dieses Buch von Anfang bist Ende überzeugen und ich kann es euch auch nur empfehlen – ich denke ich werdet es nicht bereuen.

unterschrift-laura

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Ein Kommentar zu „Hunters Moon – Britta Strauss

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