„Götterfunke – Hasse mich nicht“ – Marah Woolf

DasBuch

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Verlag: Dressler


Regen prasselte auf mich herab. Ich hockte auf der Straße und starrte zu dem unmöglichsten Typen der Welt hinauf. In diesem Moment hasste ich ihn voller Inbrunst.


Klappentext

Das neue Schuljahr beginnt und Jess will nur eins: Cayden und alles, was im Sommercamp geschehen ist, vergessen. Aber die Götter haben andere Pläne. Direkt am ersten Schultag steht Cayden vor ihr. Was will er noch? Ihr Herz hat er doch schon gebrochen. Schwebt sie weiterhin in Gefahr? Ist Agrios ihr nach Monterey gefolgt? Jess möchte nicht in den Kampf der Götter hineingezogen werden, sie wünscht sich ein ganz normales Leben – aber was ist schon normal, wenn man die Welt der Götter sehen und betreten kann?

Und vor allem: Wie lange kann sie Cayden wirklich hassen?


Die Götter haben die Menschen immer benutzt.


Bewertung

Die meisten von euch werden es mittlerweile wissen: an einem Buch von Marah Woolf finde ich selten einen negativen Punkt. Ich liebe ihre Geschichten einfach, jedes mal vom ersten bis zum letzten Wort.

Ich habe es wieder sehr genossen, mich in die Geschehnisse der Götterwelt und der „Normalen-Welt“ versinken zu lassen und deren Aufeinandertreffen zu verfolgen. Die Charaktere hatte ich bereits im ersten Teil lieb gewonnen – es war fast wie ein Wiedersehen mit Freunden.

Marah Woolf schafft es mit ihrem Schreibstil einfach immer wieder mich Wort für Wort an die Seiten zu fesseln und nicht mehr loszulassen, bis das letzte Wort gelesen ist, und jedes mal bin ich dann ein wenig traurig, weil es schon wieder vorbei ist. So war es auch beim zweiten Teil der „Götterfunke-Trilogie“.
Das Buch knüpft sofort an den ersten Teil an – der Leser hat somit keine Probleme wieder in Geschichte hineinzukommen. Bei mir war im Kopf sofort wieder alles da, als hätte ich den ersten Teil gestern erst zur Seite gelegt.

Auch die Gestaltung der verschiedenen Charaktere hat mir insgesamt gut gefallen, wobei die Entwicklung ganz klar in verschiedene Richtungen geht. Während ich bei Cayden mehr Ernst feststellen konnte, schien mir Jess immer trotziger und dadurch auch undurchdachter zu reagieren – von ihr hätte ich mir ganz klar ein bisschen mehr Vertrauen in die Situation gewünscht. Mir ist in diesem Buch etwas passiert, was mir sonst noch nie bei einem Buch von Marah Woolf passiert ist: ich konnte an manchen Stellen die Handlung der Hauptprotagonistin nicht zu 100% nachvollziehen. Vieles schreibe ich hier einfach Trotzreaktionen zu – ich will es ihr aber nicht übel nehmen, das Mädchen ist 17, schwer verliebt und wurde verletzt. Kann man ihr da
Insgesamt hat die Autorin in diesem Band den Fokus ein wenig weggerückt von der göttlich Welt, hin zu Jess normaler, menschlicher Welt. Für mich sehr passend, da Jess sich ja versucht von ihrer Rolle als Diafani zu distanzieren.

Insgesamt ein gelungener zweiter Teil der Lust auf mehr macht! Ich freue mich schon auf den dritten Band und somit auf die Auflösung dieser verstrickten Situation – ich bin gespannt, was sich die Autorin hier ausdenken wird.

vier-punkte


Fazit

Bei „Götterfunke – Hasse mich nicht“ handelt es sich um eine Fortsetzung, der seinem tollen Vorgänger gerecht wird. Ein dauerhaft zügiges Tempo, unterschiedliche Charaktere und gelegentliche unerwartete Wendungen erhalten die Spannung aufrecht und steigern die Vorfreude auf den abschließenden, dritten Band.

unterschrift-laura

2 Kommentare zu „„Götterfunke – Hasse mich nicht“ – Marah Woolf

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