Der Anfang des Weges – A. Disia

DasBuch

image2

Verlag: Selfpublishing


Wenn es einen Ausweg gab, würde sie ihn finden. Wenn es keinen gab, würde sie ihn sich bauen.


Klappentext

Eine junge Seherin, die an ihrer Pflicht verzweifelt.
Eine Bauerstochter, deren Seelenheil geraubt wird.
Zwei Pfade, die miteinander verwoben sind.

In ihren Visionen sieht Tanra Iandoo immer wieder einen Mann sterben. Sie muss den Fremden rechtzeitig finden und ihre Furcht vor dem unbekannten Mann überwinden, um ihn zu warnen und ihre Pflicht zu erfüllen.
Aber wie soll sie es schaffen, sein Schicksal abzuwenden, ohne ihr eigenes Leben zu riskieren?

Yolde Fröhling träumt von einem glücklichen und friedlichen Leben mit dem Bauern Tondert. Als ein dunkler Zauberer in ihr Dorf kommt und sie verflucht, zerplatzt ihr Wunsch und sie wird verstoßen. Kann sie nun völlig auf sich alleine gestellt den Fluch brechen?


…aber sicherlich, sicherlich werden wirden wir trotzdem rechtzeitig alles schaffen“. Er ergriff ihre Hände. „Ihr müsst daran glauben.“


Bewertung

Zuerst möchte ich mich bei der Autorin bei dem wirklich super netten und freundlichen Kontakt und natürlich die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken. Ich habe mich wirklich sehr gefreut!

Mit „Der Anfang des Weges“ nimmt uns die Autorin A. Disia mit in die Welt von gleich zwei Hauptprotagonistinnen – Tanra und Yolde. Es handelt sich bei ihnen um ganz verschiednen Persönlichkeiten und sie gehen auch verschiedene Wege – der Leser findet sich somit in zwei verschiedenen Geschichten wieder, die erst ganz am Ende aufeinander treffen. Ich habe diese Geschichten als sehr utnerschiedlich empfunden und möchte sie deshalb auch getrennt bewerten.

Beginnen wir mit dem Handlungsstrang rund um Tanra. Ich habe sie insgesamt als mutige junge Frau empfunden, die lernt sich verschiednen Herausforderungen zu stellen. Für mich waren sie und Hal, ihr Reisebegleiter die am tiefsten charakterisierten Figuren in diesem Buch. Ihre Geschichte hat mich auch über längere Strecken fesseln können. Um sie dreht sich auch der Cliffhanger am Ende des Buches, der der Autorin wirklich gut gelungen ist.

Anders erging es mir mit Yolde. Ich fand sie recht naiv und undurchdacht. Ja, diese Gestaltung ist natürlich passend für eine mittelalterliche Geschichte, es macht das Ganze stimmig in Bezug auf die zeitliche Einordnung. Jedoch war es mir bei ihr einfach zu viel. Sie hinterfragte nie, akzeptierte einfach alles, wodruch sie mich fast schon ein bisschen genervt hat. Ich mochte sie einfach nicht – man kann ja aber auch nicht jeden Charakter mögen 🙂
Auch ihre Geschichte konnte mich nicht so richtig packen wie die von Tanra. Ich fand es fast schon schade wenn es im nächsten Kapitel wieder um Yolde ging – ich wollte mehr von Tanra lesen.

Was beide Handlungsstränge, trotz all ihrer Unterschiede, verbindet ist der Schreibstil der Autorin. Wer ausschweifende Beschreibungen und lange Sätze erwartet, für den ist dieses Buch nichts. A. Disia schreibt kurz und prägnant – keine großen Umschweifungen, klare Sätze, alles ist eindeutig. Ich wünsche mir eher lange, intensive und bildhafte Beschreibungen, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass ihr Stil vielen gefällt – es ist eben Geschmacksache. Bei mir sind leider keine Bilder im Kopf entstanden. Ihr Schreibstil hat mich sehr an ein Theaterstück erinnert, ich habe die ganze Zeit Figuren auf einer Bühne gesehen – für mich ist das weder gut noch schlecht, es liegt keine Bewertung darin. Es ist einfach mal etwas anderes und der Stil unterscheidet sich dadurch auch klar von denen anderer Autorinnen und Autoren.

Ich habe mich dazu entschieden dieses Buch nicht mit Punkten zu bewerten – die Bepunktung wäre nur ein Kompromiss, da mir ja wie beschrieben die verschiedenen Geschichten unterschiedlich gut gefallen haben.


Fazit

Unter der Betrachtung, dass es sich bei „Der Anfang des Weges“ erst um die zweite Veröffentlichung der Autorin handelt, finde ich dass sie sich auf einem guten weg befindet. Vor allem die Handlung rund um Tanra fand ich sehr gelungen. Insgesamt würde ich mir intensivere Beschreibungen wünschen und einen Text, der einfach ein wenig mehr fließend ist. Trotzdem war es mir ein großes Vergnügen mit Tanra auf die Jagd der Dämonenhüterin zu gehen.

unterschrift-laura

3 Kommentare zu „Der Anfang des Weges – A. Disia

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s