Eonvár-Zwischen den Welten – Kat Rupin

DasBuch

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Verlag: Zeilengold


Magie, eine andere Welt, unerklärliche Wunder – wie hatte sich ihr Leben nur so schnell auf den Kopf gestellt?


Klappentext

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.


Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.


Bewertung

Bei „Eonvár“ handelt es sich um den Debüt-Roman von Kat Rupin – und ich kann euch sagen: besser kann man es eigentlich nicht machen.

Die Autorin schafft in diesem Buch eine Welt, die einfach sagenhaft ist. Sie steckt voller Magie, ist wahnsinnig vielfältig, bunt, wunderschön und kann gelichzeitig unheimlich grausam sein. Die Fantasie von Kat Rupin scheint sich in ihrem Buch wirklich bis ins Unendliche entfaltet zu haben – egal ob Gestaltenwandler, Gedankenspäher, fantastische Tiere oder magische Bäume, die Schönheit dieser Welt kennt keine Grenzen.

Als Leser darf man in diesem Buch der Hauptprotagonistin Elisa über die Schulter spähen. Mit ihr hat die Autorin vieles verkörpert, was ich mir von einer weiblichen Hauptprotagonistin erhoffe, denn sie ist mit Sicherheit vieles, aber nicht perfekt. Wer kennt sie nicht, die Mädchen, die sich für hässlich halten, sich als Außenseiter fühlen und während des Romans quasi bemerken das sie unfassbar toll sind, und die dann nahzu perfekt scheinen? Kat Rupin hat mit Elisa eine junge Frau erschaffen, die diesem Klischee in keinster Weise ähnelt. Sie macht ständig was kaputt, redet schneller als sie denkt und hat eine sehr direkte Art. Sie sitzt im Rollstuhl, ist dabei die personifizierte Sturheit und will alles alleine stemmen. Trotzdem hat sie aber ein unfassbar großes Herz und würde alles für die Menschen tun die sie liebt, allen voran ihre beste Freundin.
Als Gegenpol hat Kat Rupin Gabriel ins Leben gerufen – den Ruhepol des Buches. Er ist ein unheimlich lieber Kerl, den man am liebsten ständig in den Arm nehmen würde. Bei dem Aufeinandertreffen dieser beiden starken Charaktere ist der ein oder andere Konflikt natrülich vorprogrammiert – genauso wie diverese Abendteuer die mal mehr und mal weniger gut ausgehen. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass neben den Hauptprotagonisten auch die Nebencharaktere sehr liebevoll gestaltet wurden.

Neben der einzigartigen Welt und den tollen Charakteren kann die Autorin aber auch durch ihren Schreibstil überzeugen. Davon war ich wirklich sehr positiv überrascht – es handelt sich ja wie gesagt um ihr erstes Buch, ich habe daher mit kleinen holperern im Lesefluss oder auch kleineren Längen gerechnet, die ich ihr aber nicht übel genommen hätte. Aber nichts davon ist mir über den Weg gelaufen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, sie schlägt während des ganzes Buches ein gutes Tempo an und nimmt den Leser immer wieder mit in spannende Szenen, wodurch sich dieses Buch für mich zu einem echten Pageturner entwickelt hat.

Und weil das nicht ausreicht (ich kann die Autorin ja verstehen, wenn man schon zu so einem Hammer ausholt, dann auch richtig), ist auch das Cover auch noch ein Traum! Ich finde es einfach wunderschön und es passt meiner Meinung nach auch noch wahnsinnig toll zu der Geschichte.

Bei den ganzen positiven Punkten, kann man doch nur die volle Punktzahl (4 von 4) vergeben!

vier-punkte


„In der Magie des Wortes findet sich eine Heimat für jeden, der liest.“


Fazit

Ein geniales Debüt. Besser kann man es nicht zusammenfassen. Eine tolle Welt, liebevoll gestaltete Charaktere und ein schöner Schreibstil überzeugen hier auf ganzer Linie. Für „Eonvár“ kann ich ganz klar eine Leseempfehlung geben !

unterschrift-laura

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13 Kommentare zu „Eonvár-Zwischen den Welten – Kat Rupin

  1. Sehr schöne Besprechung, zu einem Buch, was ich vermutlich aufgrund des vermuteten Klischees nicht zur Hand genommen hätte. Nun bin ich aber doch neugierig geworden und werde mir das Buchdefinitiv mal genauer anschauen – Danke! 🙂

    Liebe Grüße,
    Gabriela

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Laura,
    ich fand auch sehr erfrischend, dass die Prota nicht perfekt war. Obwohl sie mich auch genervt hat. Aber eine Prota muss ja nicht immer besser sein wie wir selbst, so konnte man nur noch mehr mit ihr mitfühlen.
    Ich hab deine Rezension hier verlinkt.
    Grüße,
    Daniela, der Buchvogel

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Daniela,
      das denke ich eben auch. Wir alle wirken auf andere bestimmt auch manchmal nervig oder übertreiben es in manchen Situationen – warum sollte es einer Prota da nicht auch mal so gehen? 🙂

      Vielen Dank fürs verlinken! 🙂

      Gefällt mir

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