„Empire of Storms – Schatten des Todes“ – Jon Skovron

DasBuch

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Verlag: Heyne


Für die meisten Menschen senkt sich die Dunkelheit unerwartet und grausam herab. Sie ist ein Pein, von der sie lieber befreit sein möchten. Aber für manche von uns ist es unmöglich, der Dunkelheit zu entkommen, wie es unmöglich ist uns selbst zu entkommen.


Klappentext

Das Imperium der Stürme ist ein gewaltiges Reich, das von einem gottgleichen Kaiser regiert wird. Und von Biomanten, mächtigen Zauberern, die einen Menschen mit einem Wimpernschlag töten können. Der junge Straßendieb Red soll von ihnen zum Assassinen ausgebildet werden – er tauschte das Leben seiner großen Liebe Hope gegen seine Freiehit ein. Währenddessen steigt Hope zur gefürchteten Piratenkönigin auf und entdeckt dabei eine Verschwörung, die das Imperium der Stürme für immer zu zerstören droht.


Du musst kühn genug sein, von einer besseren Zukunft zu träumen, und stark genug, um der Gegenwart zu trotzden. Erinnere Dich daran, dass jeder Sturm mit einem einzigen Atemzug beginnt.


Bewertung

„Schatten des Todes“ ist der zweite Teil der Empire of Storms Reihe von Jon Skovron. Von dem ersten Band war ich sehr begeistert. Die Rezension dazu findet ihr HIER. Da es sich bei diesem Buch also um eine Fortsetzung handelt, kann ich nicht garantieren, dass die Rezension kleine Spoiler in bezug auf den ersten Teil enthält.

Zu Beginn hatte ich ein paar kleine Problemchen um mich wieder in der Geschichte mit alle ihren Verknüpfungen und dem Gewesenen zurechtzufinden. Besonders die hohe Anzahl an Charakteren hat es mir ein wenig erschwert – wer war das gleich noch? Achso… Die Tasache, dass von Anfang an neue Figuren eingebaut wurden, hat es mir auch nicht gerade erleichtert.
Ungefähr zwei Kapitel hat es gedauert, dann war ich wieder voll im Geschehen vertieft, konnte die Verbindungen zwischen den Figuren wieder herstellen und wusste was im voran gegangenen Teil passiert war.

Die Geschichte verläuft, wie man es vor allem vom Anfang des ersten Bandes gewohnt ist, in zwei und teilweise sogar in drei verschiedenen Handlungssträngen. Der Autor hat dabei auch öfter kleine Clliffhanger eingebaut, was meiner Meinung die Spannung während des gesamten Buches gut aufrecht erhält. Insgesamt hätte man aber vor allem bei der Handlung mehr machen können – vor allem im Vergleich mit dem ersten Band habe ich hier irgendwie einen großes Kampf vermisst. Zwar bleibt Skovron auch hier seinem harten Stil treu – schwere Gewalt kommt immer wieder vor und wird auch sehr bildreich beschrieben – allerdings lässt sich doch ein Wandel erkennen. Die großen Sachen sind, wie beschrieben, ausgeblieben. Dafür scheinen mir in diesem Teil die eigentlich kürzenen Szenen viel grausamer. Ich bin mir um ehrlich zu sein noch nicht sicher was ich von dieser Entwicklung halten soll.

Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass der Autor der Sprache der Paradieskehre, die er ja schon für den ersten Band geschaffen hat, treu geblieben ist – es war mir eine Freude Red zuzuhören – ich liebe es einfach wie er mit diversen Schimpfworten und komischen Wendungen um sich wirft, als währe es das normalste auf der Welt. Dadurch hat man als leser einfach das Gefühl, dass er sich auch in seiner neuen Situation ein Stück seiner Herkunft bewahrt. Er war für mich immer noch ganz der alte, es war fast wie das Wiedersehen mit einem Freund. Natürlich treffen wir als Leser auch andere vertraute Charaktere wieder, wie zum Beispiel Hope, Flynn, Alash oder Saddie. Die Geschichte hält dabei für jeden ein andere Schicksal bereit. Vor allem aber die Entwicklung von Hope ging für mich in eine andere Richtung als erwartet… mehr möchte ich nicht verraten. 🙂

Insgesamt steht „Empire of Storms – Schattes des Todes“ für mich ein wenig hinter seinem Vorgänger, der mich umgehauen hatte. Deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


Fazit

Härtere Gewaltszenen und noch mehr interagierende Personen kennzeichnen dieses Buch. Es wirkte zwar in sich stimmig, aber ich bin trotzdem gespannt, wie sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Ich freue mich schon jetzt auf den nachfolgenden, dritten Teil.

unterschrift-laura

2 Kommentare zu „„Empire of Storms – Schatten des Todes“ – Jon Skovron

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