„Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ – Nina Blazon

DasBuch

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Verlag: cbt


Diesmal war es nicht ihr üblicher Albtraum, nein, in dieser Nacht wurde Fee von Gespenstern heimgesucht.


Klappentext

Das Erbe der Phönixdrachen
Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …


Wie eine Puppe, die ein wütendes Kind an die Wand warf, wurde sie vom Tor weggeschleudert und landete zwischen zwei Fenstern.


Bewertung

Wenn es um Nina Blazon geht, greife ich völlig selbstverständlich zu – ich schaue eigentlich gar nicht mehr auf die Thematik, lese nicht mal so richtig den Klappentext. Da spielt es keine Rolle, ob die Protagonistin erst zwölf Jahre alt und der Stil merklich für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist oder ob sich das Buch an ältere Leser richtet. Von Nina Blazon bin ich als Leserin vielschichtige, spannende und abwechslungsreiche Geschichten gewohnt. „Fayra – Das Herz der Phönixtocher“ reiht sich dementsprechend in die Reihe schöner Bücher der Autorin ein, auch wenn ich andere ihrer Bücher deutlich besser fand. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass „Fayra“ eine interessante und gut zu lesende Geschichte mit spannenden Fantasyelementen ist, die Werte wie Freundschaft, Vertrauen und Mut in sich vereint und mich immer wieder zu faszinieren wusste.

Nina Blazon schafft es in diesem Buch einmal mehr eine interessante und vielseitig aufgebaute Fantasywelt mit der realen zu verbinden. So findet man als Leser in „Fayra“ keine klassischen Klischees sondern viel mehr spannende Settings, wie beispielsweise das alte Herrenhaus, erkundet verworrene Wege und begleitet Hauptprotagonistin Fee bei dem ein oder anderen Abenteuer. Dabei baut die Autorin immer wieder überraschende Verbindungen zwischen unserer und der fantastischen Welt ein und führt so den Leser immer mehr zum Höhepunkt hin.

Leider ist dies für meinen Geschmack ein bisschen langsam passiert. Hin und wieder gab es leider kleine Längen was meinen Lesefluss immer wieder für kurze Momente unterbrochen hat. Oft konnte ich dies durch neue Entdeckungen und unerwartete Wendungen überwinden, allerdings hat das nicht immer geklappt. Geholfen hat mir hier dennoch Blazons wundervoller Erzählstil, der hier zwar wie bereits erwähnt, merklich an eine jüngere Zielgruppe angepasst ist, jedoch trotzdem nie platt oder kindlich wirkt.

Protagonistin Fee ist zu Beginn der Geschichte eher ein ängstliches Mädchen, oder zumindest ist das ihre eigene Meinung über sich. Sie ist zwar erst 12 Jahre alt, wirkt aber weder kindlich noch übertrieben erwachsen – ihre Gestaltung finde ich wirklich sehr gelungen. Sie durchlebt im Laufe der Handlung die größte Wandlung und wächst über sich hinaus. Doch Blazon baut auch andere interessante und liebenswerte Figuren ein, wie beispielsweise Fees beste Freundin Nelly, durch welche das Buch an Schwung gewinnt.

Ich vergebe 3 von 4 Punkten für dieses Buch.

drei-punkte


Wir sind Freundinnen, Fee! Wir passen aufeinander auf und entscheiden alles gemeinsam!


Fazit

Die Geschichte zeichnet sich vor allen Dingen durch Freundschaft und viel Mut aus. Doch auch Spannung und phantastische Elemente kommen nicht zu kurz und runden die Geschichte ab – denn Fee und ihre Freunde geraten immer wieder in brenzlige Situationen. Bis zum Ende ist der Plot undurchsichtig und spannend und bietet gerade für jüngere Leser einiges an Identifikationspotenzial – doch auch ältere Leser sollten sich nicht von der Altersempfehlung des Verlages abschrecken lassen, das Lesen kann sich durchaus lohnen.

unterschrift-laura

3 Kommentare zu „„Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ – Nina Blazon

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