„Die erstaunliche Familie Telemachus“ – Daryl Gregory

DasBuch

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Verlag: Eichborn


Klappentext

Auf den ersten Blick ist Matty Telemachus ein typischer vierzehnjähriger Junge mit den typischen Problemen eines vierzehnjährigen Jungen. Aber Matty ist alles andere als normal und seine Familie ist es schon gar nicht. Als Matty entdeckt, dass er über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt, macht er sich auf die Suche nach dem lange gehegten Familiengeheimnis: Sind seine Verwandten wirklich Medien, beherrschen sie Telepathie, Telekinese und vielleicht noch andere Kräfte?

Ein umwerfender Roman über eine ganz besondere Familie und die unsichtbaren Kräfte, die uns alle zusammenhalten.


Bewertung

Die Familie Telemachus ist keine gewöhnliche Familie. Jeder von Ihnen verfügt über paranormale Fähigkeiten und jede dieser Fähigkeiten ist einzigartig.

Diese Tatsache und der Klappentext ließen mich einen lustigen und humorvollen Roman erwarten, der den pubertären Matty als Hauptcharakter mit sich bringt. Doch irgendwie hat sich das nicht so recht eingestellt. Ich kann euch aber auch nicht direkt sagen, was dieses Buch ausmacht – es ist irgendwie von allem ein bisschen. Zu Beginn scheint es sich tatsächlich ein Roman über den unsicheren Teenager Matty zu gehen, dazu kommen einige kleine Fantasy-Elemente. Doch je weiter man in der Story voran kommt desto mehr entwickelt sich hier meiner Meinung nach ein ziemliches Durcheinander. Ich kann mir vorstellen, dass manche den Mix aus verschiedenen Genres spannend und abwechslungsreich finden- ich fand es irgendwie verwirrend.

Die Idee jedes Kapitel aus Sicht eines anderen Charakters zu schreiben fand ich eigentlich schön. Es bringt Abwechslung in die Story und bietet dem Leser tiefe Einblicke in verschiedenen Gefühlswelten und Ansichten der verschiedenen Familienmitglieder. Da die Kapitel aber für mich doch recht lang sind ziehen sie sich doch ein wenig in die Länge. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass die Story nicht recht voran kommt sonder mehr oder weniger langsam vor sich hin plätschert. Erst zum Schluss, als es ein paar schnellere Szenenwechsel gibt scheint die Story an Schwung und Spannung zu gewinnen.

Auch durch den ein oder anderen Sprung in der Zeit hat meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen, was ich sehr schade fand, denn die durch den Autor wirklich liebevoll gestalteten Figuren hätten eine wahnsinnig spannende Story verdient, doch irgendwie konnte es mich nicht packen.

Insgesamt vergebe ich 2 von 4 möglichen Punkten.

zwei-punkte


Fazit

Die Geschichte entwickelt sich langsam – für meinen Geschmack leider zu langsam. Ich bin mit der Story trotz der vielschichtig und liebevoll gestalteten Charaktere nicht so recht warm geworden. Man muss sich als Leser wirklich auf diesen skurrilen Roman einlassen können, was mir leider nicht so wirklich gelungen ist.

unterschrift-laura

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