Rotkäppchen und der Hipster-Wolf – Nina MacKay

DasBuch

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Verlag: Drachenmond Verlag


„Bei den ganzen Allüren und Traumata der Helden bei uns im Märchenwald würde ein Psychiater sicher gut verdienen. Leider haben wir nur Möchtegern-Psychiater zu bieten, die noch gestörter sind als ihre Patienten.“ S.8


Klappentext

Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine „Verhöre-und-Töte“-Liste der Verdächtigen erstellt wirde.

1. Wölfe töten
2. Hexen töten
3. böse Stiefmutter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
4. böse Feen töten

Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Hapy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever…


„Hier Leben einfach alle nach dem Motto: lieber etwas unheimlich Dummes gemacht, statt einmal nachgedacht!“


Bewertung

„Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ war für mich ganz klar ein Cover- bzw. Titelkauf. Ich finde das Cover wirklich super gestaltet, weil es einige märchenhafte aber hipsterbezogenen Elemente vereint und somit super zum Titel passt. Außerdem ist es auch irgendwie ein bisschen verrückt und passt damit auch super zum Inhalt des Buches.

Die Geschichte selbst ist auf jeden Fall eins: humorvoll. Vieles wirkt skuril und ein bisschen verrückt aber auf eine sehr positive Art. Das merkt man zum einen in Nina MacKays lockeren und fließenden Schreibstil, aber auch in der Figurengestaltung der verschiedenen Figuren.
Am meisten habe ich Red und Ever in mein Herz geschlossen. Sie haben beide einen trockenen Humor und nehmen sich gegenseitig ein bisschen auf die Schippe und nehmen sich dabei vor allem selber nicht so ernst. Trotzdem haben alle Charaktere natürlich auch Eigenschaften, die zu den Märchen passen, aus denen sie stammen. So hat z.B. Rotkäppchen Angst vor Wölfen, Rose schläft andauernd ein und Rapunzels meterlanger Zopf darf natürlich auch nicht fehlen. Neben diesen klassischen Eigenschaften hat die Autorin aber auch sehr moderne Elemente in ihr Buch einfließen lassen und holt damit die Märchenwelt ins 21. Jahrhundert. Cinder ist immer und überall nur mit Selfie-Stick anzutreffen und Schneewittchens magischer Spiegel ist der beste Hacker weit und breit. Red bloggt über ihre coolen Flechtfrisuren und auch die anderen sind mittlerweile sehr social media-affin. Hier liegt auch der Witz des Buches, denn die Autorin schafft es diese „moderne Welt“ vor allem zu Beginn des Buches recht humorvoll in den Märchenwald einfließen zu lassen. Allerdings liegt hier für mich auch ein kleiner Kritikpunkt denn leider hatte ich das Gefühl, dass irgendwie immer wieder die gleichen Witze gemacht wurden. Da war eben immer wieder der unpassende Selfie-Stick, Rapunzel schlief immer wieder ein und Cinder postete ständig Geheimnisse, die dann eben nicht mehr so geheim waren.

Die Story selbst ist gut geschrieben. Es gibt immer wieder Abwechslung und eigentlich wird es nie langweilig um die doch ein bisschen naiven Prinzessinnen auf der Suche nach ihren Prinzen. Besonders gut gefallen hat mir hier, das die Autorin immer wieder verschiedene Welten eingebaut hat. Neben verschiedenen Reisen durch den Märchenwald begleitet der Leser den verrücken Trupp auch nach Wonderland, Neverland und in das Morgenland und hat so immer wieder viele neue Kleinigkeiten und Märchen zu entdecken, die in die Geschichte einfließen.
Trotzdem hat mir irgenwie etwas gefehlt und weil ich am Ende doch ein bisschen genervt von den oft wiederkehrenden Witzen war, vergebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


„Vielleicht sollten wir zuerst alle umbringen und danach Fragen stellen“


Fazit

„Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ ist für mich eine unterhaltsame, lustige und sehr interessante Geschichte über bekannte Märchen-Charaktere mit ganz eigenen Herausforderungen. Leider konnte es mich nicht komplett überzeugen und ich denke, ich werde erstmal ein bisschen Zeit vergehen lassen, ehe ich mich auf den zweiten Teil stürze.

unterschrift-laura

Hazel Wood – Melissa Albert

DasBuch

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Verlag: Dressler


„Hast du nicht manchmal das Gefühl, dein Leben wäre ein Film? Und du würdest eine Rolle darin spielen? Das Gefühl, dass du all deine Zeit damit verschwendest, dir selbst in diesem Film zuzusehen und zu denken, wie gut du das machst, bist du eines Tages aufwachst und dir klar wird, dass es tatsächlich die Wirklichkeit ist? Das jeder einzelne Mensch um dich herum verdammt noch mal echt ist?“


KlappentextSeit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.


„Du bist im Zwischenwald«, sagte Katherine. »Und hier wirst du umherirren.
Bis dir der Tod reizvoller erscheint und du ihn wählst.“


Bewertung

„Hazle Wood“ – Ein Buch mit einem wirklich wunderschönen Cover und einem mehr als viel versprechendem Klappentext und auch die Handlung ist eigentlich nicht schlecht.
Unsere Hauptprotagonistin ist in hier Alice. Während Alices Mutter Ella mit Märchen großgezogen wurde, ist Alice auf Highways aufgewachsen.
Alle paar Monate mussten die beiden umziehen, denn sie werden vom Unheil verfolgt.
Als Alices Großmutter Althea Proserpine stirbt, lassen die beiden sich in Brooklyn nieder, doch das Unheil können sie nicht abschütteln.In dieser Situation lernen wir Alice kennen. Leider bin ich mit Ihr nicht so richtig warm geworden. Sie wirkte auf mich stehts unruhig und fahrig. Wahrscheinlich hat das mit ihrer Vergangenheit zu tun und ist damit auch verständlich und doch mochte ich sie nicht so wirklich. Sie ist ständig unfreundlich, meint mit Allem allein am besten klar zu kommen und scheint einfach nie zu lächeln. In ihr kocht eine unterschweillige Wut die sich nicht wirklich beschreiben lässt, die sie aber dennoch recht unsympatisch macht.
Das ändert sich auch dann nicht, als ihre Mutter Ella spurlos verschwindet und sie auf die Hilfe eines Mitschülers, Finch den ich im übrigen sehr mochte, angewiesen ist.

Die Welt in die Melissa Albert uns mit „Hazle Wood“ entführt ist die, von Alice Großmutter Althea. Sie war Autorin für gruselige und scharige Märchen und lebte auf ihrem Anwesen Hazle Wood. In den Märchen (von denen ein paar im Buch zu finden sind, was ich wirklich toll finde) scheint alles sehr abstrus und kalt zu sein. Und genau das scheint sich auch in das gesamte Buch hinein zu ziehen. Ich bin damti nur sehr schwer und langsam warm geworden. Und als es dann endlich soweit war, nahm das Buch eine Wendung die ich persönlich gar nicht mochte, wodurch ich wieder komplett raus war.

Doch diese schon fast ein bisschen verrückte und nicht wirklich greifbare Welt hat natürlich auch seine wunderbaren Seiten. Sie wirkt angenehm dunkel und in einem gewissen Maß auch ein bisschen gruselig und skuril – genau das richtige für den Herbst. Die Märchen von Alice Großmutter Althea unterstreichen diese Stimmung auch super.

Leider konnte es mich schlussendlich doch nicht zu 100% überzeugen. Deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


„Du würdest dich auf der Suche nach mir verirren“, sagt sie. „Du bräuchtest Brotkrumen oder eine Spule Garn.“


Fazit

Im Großen und Ganzen ist das Buch ein düsterer und märchenhafter Fantasyroman mit viel Potenzial. Die große Frage, ob das Schicksal das Leben einer Person von vornherein bestimmt oder ob man ihn zu seiner Gunst verändern kann, spielt hier eine große Rolle und wird auf eine einfache Art übermittelt.

Wer düstere Märchen, eine etwas andere Art von Protagonistin und Fantasy mag, wird hier sicherlich seinen Spaß dran haben.

unterschrift-laura

„Palace of Glass“ – C. E. Bernard

DasBuch

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Verlag: penhaligon


Wie wäre es, wenn heute Abend jeder seine Geheimnisses für sich behalten darf?


Klappentext

Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.



Bewertung

Das Buch hat mir wirklich ganz besonders gut gefallen! Ich habe mit gefiebert, hatte Gänsehaut und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Besonders gut hat mir die Charaktergestaltung gefallen. Sie waren irgendwie alle so unperfekt perfekt. Ich mochte fast alle von ganzem Herzen und habe bei jeder einzelnen Geschichte um sie mitgefiebert. Sie alle haben viel mehr in sich als sie und auch der Leser zu Beginn vermuten.
Die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Rea, eine wirklich bemerkenswerte junge Frau mit vielen verschiedenen Facetten. Sie ist wie sie ist, lässt sich nicht verbiegen und kämpft für sich und ihr Glück. Ich hatte beim Lesen fast schon das Gefühl Rea zu kennen, so als wäre sie eine alte Freundin. Aber auch Robin hat es mir irgendwie angetan – lange konnte ich ihn überhaupt nicht einschätzen und am Ende war ich fast traurig nichts mehr über und mit ihm lesen zu können.

Auch das Setting hat mir gut gefallen. London an sich ist ja schon toll, aber was die Autorin aus dieser Stadt heraus holt ist noch einmal etwas ganz besonderes. Unzählige Verbote und Regeln kennzeichnen diese Welt und machen sie somit nur noch interessanter.

Zu Beginn konnte mich das Buch noch nicht so recht packen – als Leser wird man mit allerhand Worldbuilding konfrontiert und ich konnte es auch nicht recht erwarten, dass es so richtig los geht. Dafür wurde ich dann aber nur wenige Seiten später sehr entlohnt. Die Story nimmt schnell Tempo auf und auch was die Spannung angeht tut sich viel. Diese hält sich auch bis auf die letzte Seite, denn durch einige geschickte und wirklich überraschende Plottwists schafft es die Autorin den Leser immer wieder an der Nase herum zu führen und die Wahrheit zu verschleiern. Das Ende hat mich dann auch wirklich überrascht und auch ein bisschen traurig gemacht – aber es gibt ja noch zwei weitere Teile auf die ich mich jetzt nur umso mehr freue.

Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich voll überzeugen. Er wirkt liebevoll und man merkt wie viel Herzblut C.E. Bernard in ihr Werk gesteckt hat. Für mich hat sie einen wirklich guten Punkt zwischen Spannung, Action und Liebe getroffen, so das ich mit jeder Seite mehr Spaß am Lesen bekommen habe. Jede Beschreibung wirkt flüssig und beschert dem Leser ein wirklich tolles Kopfkino.

Für mich sind das volle 4 von 4 Punkten.

vier-punkte


Fazit

Mit „Palace of Glass“ hat die Autorin einen wirklich tollen Reihenauftakt geschrieben. Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt – das Setting, die Figuren, den Schreibstil – alles war toll. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiter empfehlen. Lest es! 🙂

unterschrift-laura

„Magic Academy – Das erste Jahr“ – Rachel E. Carter

DasBuch

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Verlag: cbt


“Menschen erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Das heißt nicht, dass sie auch immer die Wahrheit sagen”


Klappentext

In einer Welt voller Magie und Rivalen traue nur dir selbst!

Die 15-jährige Ryiah kommt mit ihrem Zwillingsbruder an die Akademie. Die berüchtigtste Ausbildungsstätte ihres Reichs, an der nur die besten Schüler aufgenommen werden. Nur fünfzehn der Neuankömmlinge werden die Ausbildung antreten dürfen. Der Wettkampf um die begehrten Plätze ist hart und die Rivalität groß. Vor allem, als Ry Prinz Darren näher kommt, macht sie sich Feinde. Wird sie trotz aller Widerstände gut genug sein und ihren Platz an der Akademie behaupten?


Bewertung

„Magic Academy – Das erste Jahr“ war für mich ein Buch, dass ich sofort lesen wollte – der Klappentext hat mich sofort überzeugt und ich war einfach neugierig auf die Story um die Akademie und ihre Wettstreiter.

Das Buch begann mit etwas Tempo, konnte mich aber nicht so recht packen. Der Leser begleitet hier Ryiah und ihren Zwillingsbruder auf dem Weg zur Akademie. Ich habe mich hier nicht so recht in die Geschichte einfinden und auch im Nachhinein denke ich, dass diese paar Seiten dem Buch nicht fehlen würden.
Sobald man mit den beiden in der Akademie ankommt gewinnt die Handlung allerdings an Spannung und Intensität. Mir machte das Lesen von Seite zu Seite mehr Spaß.

Insgesamt konnte das Buch mich überzeugen, auch wenn es trotzdem den ein oder anderen Kritikpunkt gibt.
Besonders die Figurengestaltung hat mir gut gefallen. Besonders Darren hat es mir angetan. Ich fand ihn vielschichtig und geheimnisvoll und finde es toll, dass die Autorin ihn bis zum Schluss ein bisschen uneinschätzbar lässt. Schon allein um Darren durchschauen zu können, möchte ich den nächsten Teil lesen.
Ry ist ein sehr starker Charakter. Sie kämpft und gibt nie auf. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie gegenüber Darren oder ihrer Freundin Ella ein bisschen blass wirkt.

Die Story selbst hat mir gut gefallen. Es ist eben ein Konzept, dass an sich immer gut funktioniert – eine Schule in der etwas magisches gelehrt wird. Rachel E. Carter gestaltet ihre Geschichte allerdings auf einem brutaleren Niveau, wobei ich mir hier stellenweise doch noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Ich hatte an manchen Stellen das Gefühl, dass sie brutale Unterrichtseinheiten beschreiben wollte, es allerdings nicht so richtig geschafft hat. Allerdings es ihr das umso besser bei dem Verhalten der Schüler untereinander geschafft – Pricilla hat sich wirklich zu einer wunderbaren Hassfigur entwickelt. Sie gehört zu der Art Charakteren die man einfach anschreien möchte.

Der Schreibstil der Autorin passt recht gut zur Story selbst. Er ist nicht zu umgangssprachlich aber auch nicht zu starr. Insgesamt lässt sich das Buch recht angenehm und schnell lesen.
Trotzdem erschien mir der Schreibstil an manchen Stellen langatmig. Dadurch gab es immer wieder Szenen, die sich etwas zogen. Vielleicht lag dieses kleine Manko auch an dem doch recht vorhersehbaren Verlauf der Geschichte. Selbst die eingebauten Überraschungen kamen mir recht müde und geplant vor und konnten mich somit nicht richtig vom Hocker reißen.

Für mich ist „Magic Academy – Das erste Jahr“ ein gutes Buch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


Fazit

Der erste Band der Magic Academy Reihe weißt ganz klar Stärken, aber auch Schwächen auf. Hier ist eindeutig Potenzial zur Steigerung vorhanden. Ich freue mich dennoch auf die Fortsetzung, weil ich einfach wissen möchte wie es weiter geht und auch ein bisschen, weil ich Darren wieder treffen möchte.

unterschrift-laura

„Der DaVinci Fluch“ – Katharina Sommer

DasBuch

Davinci-Fluch

Verlag: Zeilengold


Auch gemeine Menschen müssen leben, das ist das Gleichgewicht der Natur…


Klappentext

„Menschen jagen Hexen – Hexen jagen die Zeit…“

Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.

Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule wechseln. Ab sofort bestimmen nicht mehr Zaubersprüche, sondern Zicken und Hausaufgaben ihren Alltag. Auch Francis, Sahneschnittchen Nummer eins, macht ihr das Leben alles andere als einfach. Doch als er erfährt, wer ihre Vorfahren sind, verwandelt sich sein Hass in verdächtig intensives Interesse.
Ist sie bereit ihm zu helfen? Vor allem wenn dabei eine Möglichkeit für sie herausspringt, ihre alten Kräfte wiederzuerlangen? Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt…


Er brauchte meine Hilfe aber war ich bereit, für ihn mein Leben aufs Spiel zu setzen?


Bewertung

Morgen am 08.03.2018 wird dieses wirklich schöne Buch erscheinen – ich hatte die wundervolle Ehre es vorab lesen zu dürfen! 🙂
Was ich von dem Buch halte könnte ihr hier lesen.

Als ich den Klappentext gelesen habe war ich das erste mal hin und weg – als ich das Cover gesehen habe war ich es das zweite mal. Beides hat mich sofort überzeugt und ich war wirklich mega gespannt auf die Story.

Die Story beginnt angenehm lassen. Die Autorin Katharina Sommer lässt uns als Leser ein bisschen Zeit um Hauptprotagonistin Carrie erst einmal ein wenig kennen zu lernen, bevor wir uns mit ihr in ihre neue Welt und ihr neues Leben eintauchen. Carrie war mir sofort super sympatisch. Sie ist ein bisschen chaotisch, super lieb und hat auch ein bisschen eine große Klappe. Bei ihr ist das Herz genau auf dem rechten Fleck. Anders sieht es bei ihrem männlichen Gegenpol aus – zumindest zu Beginn. Von Francis war ich zu Beginn ein wenig genervt – genau wie Carrie, was wieder zeigt wie gut ich mich mit ihr identifizieren konnte. Ich konnte sein Verhalten nicht richtig einordnen und wusste nicht so richtig was er vor hat. Das hat den Spannungsbogen auf den ersten Seiten aber auf ein angenehmes Level gehoben und ich habe die Seiten nur so verschlungen weil ich endlich erfahren wollte was er eigentlich will.

Diese Auflösung verpackt die Autorin in einer wirklich tollen Wendung, die ich so auf keinen Fall habe kommen sehen. Katharina Sommer hat es geschafft hier eine wirklich schön zu lesende Zeitreise-Story einzuflechten die sich logisch aufbaut. Was ich besonders toll fand war, dass sie die Thematik „Was passiert wenn sich die Vergangenheit ändert“ immer wieder in die Geschichte eingeflochten hat. Das fehlt mir in anderen Büchern oft.

Mit kleineren und größeren Plottwists und ein paar ungeahnten Überraschungen hat es die Autorin geschafft die Spannung immer auf einem angenehmen Level zu halten, so dass ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen habe.

Der einzige kleine Kritikpunkt den ich habe, ist, dass ich an ein-zwei Stellen das Gefühl hatte, dass die Story irgendwie in eine bestimmte Richtung gedrängt wurde. Ich kann es nicht richtig beschreiben. Es ist ein wenig als hätte die Autorin gewusst wo sie hin will und den Weg dorthin einfach ein bisschen zu schnell gesucht. Aber im Vergleich zu dem sonst wirklich tollen Buch sind das wirklich nur Kleinigkeiten.

Der Cliffhanger am Ende war allerdings richtig böse – wie soll man da nur so lange warten können, bis die Fortsetzung erscheint? Ich muss die Auflösung einfach wissen und freue mich schon riesig auf ein Wiedersehen mit Carrie und Francis.

Insgesamt vergebe ich 3 von 4 Punkten für das Buch.

drei-punkte


Fazit

Allen die Lust auf einen schönen Zeitreiseroman haben, den kann ich „Der DaVinci Fluch“ wirklich empfehlen. Besonders die insgesamt witzigen und super sympatischen Charaktere die ich auf nur wenigen Seiten lieb gewonnen habe und die wirkliche tolle Bearbeitung der Zeitreisenthematik konnten mich überzeugen und kleine Kritikpunkte wettmachen. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen 🙂

unterschrift-laura

„Das Herz der Lilie“ – Sandra Regnier

DasBuch

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Verlag: impress


Klappentext

**Die gesamte Lilien-Reihe in einem Buch**

Ein ungewollter Zeitsprung an den Versailler Hof des 17. Jahrhunderts wirft die 16-jährige Julia komplett aus der Bahn. Plötzlich muss sie sich nicht nur mit einer völlig überholten Etikette auseinandersetzen, sondern sich auch in einer Welt undurchschaubarer höfischer Intrigen zurechtfinden. Gut, dass ihr zumindest der junge Graf von Montsauvan zur Seite steht. Nur dass seine Gegenwart ihr Leben schließlich noch um einiges komplizierter macht…


Bewertung

Was mich bei diesem Buch schon im Klappentext angesprochen hat, ist das Zeitreise-Thema. Als Leser wird man auch direkt mit der Zeitreise konfrontiert. Man hat nur wenige Seiten um sich in der Geschichte zurecht zu finden, bevor das große Treiben direkt losgeht. Hier hätten es für mich gern ein paar Seiten mehr sein dürfen, um Hauptprotagonistin Julia besser kennen zulernen.

Die Zeitreise als solche wurde anders umgesetzt, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte eher einen öfteren Wechsel zwischen den Zeiten im Kopf. Autorin Sandra Regnier hat hier allerdings eine andere Gestaltungsart gewählt und das Setting des Buches komplett in die Vergangenheit gesetzt. Das ist auf keinen Fall schlechter, eben nur anders als erwartet. Allerdings denke ich, dass der ein oder andere Sprung in der Zeit der Geschichte noch mehr Spannung gegeben hätte. Zudem hatte ich hier zur Beginn das ein oder andere Problemchen mit der Glaubwürdigkeit. Irgendwie schien sich Julia zu schnell mit der Situation abzufinden. Da hätte ich vor allem am Anfang mehr Widerstand gewünscht.

Dennoch fand ich Julia als Hauptprotagonistin insgesamt sehr spannend. Sie ist offenherzig, spontan und lässt sich nicht unterkriegen. Auch ihr männlicher Gegenpol Etienne wurde meiner Meinung nach authentisch und vielschichtig gestaltet. Er kann streng und hochnäsig sein, nur um im nächsten Moment seine liebevolle und fürsorgliche Seite zu zeigen.

Autorin Sandra Regnier kann für mich in diesem Buch nicht nur mit ihrem angenehmen und dynamischen Schreibstil, sondern auch mit der wirklich toll gelungenen Einbindung der französischen Geschichte punkten. Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl hier wirklich ein kleines Stück der damaligen Ereignisse und Gegebenheiten miterleben zu können. Alles wirkte gut recherchiert. Zusätzlich kommt natürlich auch das Thema „Liebe“ nicht zu kurz. Verschiedene Gefühle wurden von der Autorin gut eingebunden ohne aber übertrieben und aufgesetzt zu wirken. Besonders gut fand ich, dass zu Beginn nicht die Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht und das Buch dieser genug Raum gibt um sich langsam und glaubwürdig zu entwickeln.

Insgesamt vergebe ich 3 von 4 Punkten. Das Buch hat zwar kleine Schwächen kann diese aber durch viele positive Punkte ausgleichen.

drei-punkte


Fazit

„Das Herz der Lilie“ besticht mit einer zauberhaften Welt mit Intrigen, Geheimnissen, Freundschaft, Etikette und ganz großen Gefühlen. Dadurch können kleine Schwächen schnell vergessen werden.  Insgesamt hat mir das Lesen viel Spaß gemacht. Ein schönes Buch um abzuschalten und den Kopf ein bisschen aus dem Alltag herauszubekommen.

unterschrift-laura

„Räuberherz“ – Julianna Grohe

DasBuch

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Verlag: Drachenmond



Klappentext

Als wäre sie in eine schräge Version von „Die Schöne und das Biest“ geraten, findet sich Ella in der Villa eines reichen Mannes wieder. Statt jedoch mit tollen Kleidern und Schmuck verwöhnt zu werden, soll sie die Hausarbeit erledigen, während ihr Entführer eine Traumfrau nach der anderen anschleppt.

Welches Geheimnis verbirgt er? Weshalb hört Ella manchmal Stimmen im Haus, obwohl niemand in der Nähe ist? Und warum fühlt sie diese seltsamen elektrischen Schläge, wenn sie aus Versehen seine Haut berührt?

Ella ahnt bereits nach kurzer Zeit, dass seine Hartherzigkeit nichts als Fassade ist … doch was wird sie dahinter finden? Vielleicht etwas viel Gefährlicheres?

Verdammt! Kochen, putzen, waschen, bügeln – und das alles für diesen superarroganten Schönling? Ein Traum. Genau so habe ich mir den Rest meines Lebens vorgestellt …


Bewertung

„Die vierte Braut“ von Julianna Grohe war das erste Buch, dass ich vom Drachenmond Verlag gelesen habe und ich war fasziniert. Seit dem stöbere ich nicht nur immer wieder unheimlich gern auf der Verlagsseite, sondern warte auch darauf, dass die Autorin ein neues Buch veröffentlicht. Mit „Räuberherz“ wurde mein Warten nun endlich beendet und so viel kann ich schon sagen: ich bin mal wieder hin und weg ♥

Das Buch hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen! Innerhalb kürzester Zeit habe ich die Geschichte von Ella verschlungen, weil sie mich so überrascht und begeistert hat.
Nicht nur, dass Ella als Protagonistin ganz anders ist, als man es erwartet, nein. Sie ist auch unglaublich liebenswert und super sympathisch, nimmt kein Blatt vor dem Mund, weiß Sarkasmus zu schätzen und ist schlau. Sie hat einfach einen tollen Charakter mit einigen Ecken und Kanten.

Aber auch die anderen Charaktere wurde wirklich genial gestaltet. Besonders Arthur und James, ihres Zeichens Hund und Katze von Crys haben mir super gut gefallen. Sie bringen unheimlich viel Humor in die Story ein und bilden einen angenehmen Kontrast zu den anderen Figuren. Außerdem… wer kann sprechende Tiere denn nicht gut finden?

Crys. Ach Crys. Da bekomm ich doch glatt Herzchen in den Augen wenn ich an ihn denke. Ja klar benimmt er sich am Anfang wie ein … aber das ist vollkommen egal. Mir zumindest. Er hatte mich einfach sofort und am Ende konnte ich mich wirklich kaum von ihm trennen. Die Autorin schafft es meiner Meinung nach das „harte Schale weicher Kern“ Image komplett neu und interessant zu gestalten. Um ihn drehen sich auch die Geheimnisse und Plottwists dieses Buches und ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

Die Story selbst fließt quasi in einem Rutsch durch. Der Spannungsbogen ist super gestaltet, es gibt keine Längen oder langweilige Stellen. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen und war zwischenzeitlich sogar genervt, auf Arbeit zu müssen und nicht weiterlesen zu können. Die Geschichte und ihre Figuren haben mich gepackt, mit sich gerissen und wollten mich bis zur letzten Seite und eigentlich sogar noch ein bisschen länger nicht mehr losgelassen. Deswegen vergebe ich 4 von 4 möglichen Punkten.

vier-punkte


Fazit

Das Buch war für mich wirklich ein absolutes Highlight. Da hat sich das zu Beginn erwähnte warten wirklich mehr als gelohnt. Neben einer flüssigen und spannenden Story kann das Buch mit erfrischenden Charakteren überzeugen. Für mich ist es ein neues Herzensbuch. Deswegen spreche ich hier auch sehr gern eine Leseempfehlung aus.

unterschrift-laura

„Federleicht – Wie der Kuss einer Fee“ – Marah Woolf

DasBuch

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Verlag: Selfpublishing


Klappentext

Cassian und Eliza wurden aus der magischen Welt verbannt, Rubin ist verschwunden und Sky völlig verzweifelt. Der einzige Lichtblick: Grace ist wieder da!
Aber Damian de Winter greift unerbittlich nach der Macht, um die magischen Völker zu unterjochen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er die zwei fehlenden Siegel für sich fordert.
Da erreicht Eliza eine Nachricht von Elisien, der Königin der Elfen, und sie muss entscheiden, wie viel sie riskiert, um die Magische Welt zu retten. Werden ihre Freunde und vor allem Cassian ihr zur Seite stehen oder muss sie sich ihrer Bestimmung allein stellen?

Bewertung

Da es sich bei „Federleicht – Wie der Kuss einer Fee“ um den 6. Teil der Federleicht-Reihe handelt, kann ich nicht garantieren, dass die Rezension spoilerfrei gestaltet ist 🙂
Als Leser begibt man sich auch in diesem Teil wieder mit Eliza auf das ein oder andere Abenteuer, so wie man es bereits aus den vorangegangenen Teilen gewohnt ist. Was mir hier besonders gut gefallen hat, ist dass Autorin Sarah Woolf dieses mal auf neue Settings verzichtet hat und uns wieder an bekannte Orte zurück führt und es so auch das ein oder andere Wiedersehen mit einigen Nebencharakteren gibt.
Ansonsten trifft man auch im 6. Teil der Reihe auf die guten alte Bekannten, wenn man es so sagen will. Neben Eliza und Cassian (die nun endlich zusammen gefunden haben), sind auch Sky, Frazer und Rubin wieder mit von der Partie. Doch irgendwie vermisse ich in diesem Buch die Entwicklung der Charaktere. Ich hatte hin und wieder das Gefühl, mich in alten Mustern wiederzufinden. Cassian will alles bestimmen und Eliza ist mutig aber teilweise auch naiv und dadurch extrem unvorsichtig. An manchen Stellen der Geschichte kam es mal mehr und an anderen wieder weniger durch. Vor allem da Cassian nun zu seinen Gefühlen und damit zu Eliza steht hatte ich mir da irgendwie eine größere Veränderung erhofft.
Durch verschiedene Geschehnisse im vorangegangenen Teil, wie beispielsweise Viktors Tod, scheint die Gruppe der Figuren auch recht zerrissen, was ich auch ein bisschen Schade fand, jedoch denke ich, dass hier stark auf den finalen 7. Teil hingearbeitet wird.
Auch an der Story erkennt man meiner Meinung nach einen „Vorbereitungsteil“ wenn man es so nennen möchte. Es geschieht effektiv nicht so viel wie in den anderen Büchern, das Level an Action wird hier ein bisschen nach unten geschraubt. Allerdings erscheint mir das, was passiert essentiel für das große Finale. Ich werde mich also überraschen lassen, was mich im 7. Buch der Federleicht-Reihe erwartet wird.
Zum Schreibstil als solches werde ich jetzt nur sehr wenig sagen: er ist flüssig und toll zu lesen wie ich es von Marah Woolf gewohnt bin.
Insgesamt vergebe ich für dieses Buch 3 von 4 möglichen Punkten.
drei-punkte

Fazit

„Federleicht – Wie der Kuss einer Fee“ ist für mich ein schönes Buch, dass sich flüssig lesen lässt. Jedoch steht er seinen Vorgängern doch in einigen Punkten nach. Ich hoffe, dass es sich hier um einen klassischen Vorbereitungsteil für das große Finale handelt und das eben dieses mich dann wider vom Hocker hauen wird.
unterschrift-laura

„Vom Wind geküsst“ – Lin Rina

DasBuch

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Verlag: Zeilengold


Klappentext

Als letzte Überlebende des Windvolks will Cate nur eins: Ein Leben in Freiheit. Doch das ständige Versteckspiel beim Feuervolk lässt das nicht zu. Als auch noch ihre Gefühle verrücktspielen und der Wind spurlos verschwindet, steht plötzlich alles auf dem Spiel.
Nichts ist mehr sicher, nicht einmal sie selbst. Stattdessen erwachen zerstörerische Kräfte in ihr zum Leben …


Bewertung

Ich möchte es gleich vorab sagen: Ich fand „Vom Wind geküsst“ von Lin Rina einfach klasse. So – das musste einfach gesagt werden. Für mich passt bei diesem Buch einfach alles.

Für mich beginnt dieses wunderbare Gesamtpaket schon beim Cover – auf den ersten Blick ist es nicht so aufregend und nicht so extrem auffällig gestaltet wie andere Cover. Aber ich finde es vor allem im nachhinein sehr passend. Wenn ich es anschaue, erinnert es mich an die Hauptprotagonistin. Und darum geht es ja – das Cover soll im Zusammenhang mit dem Buch stehen und das klappt hier wirklich wunderbar, denn auch Cate scheint im ersten Moment ruhig und mit so unglaublich viel Liebe gestaltet.

Ich habe Cate direkt in mein Herz geschlossen. Sie wirkt oft so sicher, weiß was ihr wichtig ist und würde alles, wirklich alles für die Menschen geben, mit denen sie über das Land zieht, denn sie bedeuten ihr genauso viel wie die Familie, die sie verloren hat. Und trotzdem lässt Autorin Lin Rina sie ein junges Mädchen sein, das sich verliebt und manchmal nicht so recht weiß wohin mit ihren Gefühlen. Diese Figurengestaltung hat mir wirklich unheimlich gut gefallen. Doch nicht nur Cate sondern auch alle anderen Charaktere wurden sehr liebevoll gestaltet. Allen vorn Justus, der männliche Hauptprotagonist. Ja auch er macht mal Fehler aber er hat eine Eigenschaft NICHT: er benimmt sich nicht wie ein Arsch. Denn das wird meiner Meinung nach viel zu oft in männliche Charaktere hineingeschrieben. Justus kann hitzig sein, aber er ist auch von Beginn an fürsorglich und an anderen interessiert. Er gehört für mich ganz klar zu den Figuren, die ich mir zu gern aus dem Buch herauslesen würde.

Auch die Thematik die Lin Rina in diesem Buch eingebaut hat, das beherrschen und lenken von verschiedenen Elementen finde ich toll. Sie hat Luft bzw. Feuer als Elemente eingebaut und damit genau meinen Geschmack getroffen. Sowohl die Wind- als auch die Feuermagie sind sehr toll beschrieben und die Autorin verzichtet größtenteils auf bekannte Elemente, so dass es richtig Spaß macht diese Welt zu entdecken und neue Erfahrungen zusammen mit den Charakteren zu sammeln. Auch dieser Punkt war für mich etwas besonderes, denn die einzelnen Figuren kennen ihre Fähigkeiten selbst noch nicht genau und man entwickelt sich quasi mit ihnen zusammen.

Zusätzlich konnte mich dieses Buch durch den wunderbaren Schreibstil der Autorin begeistern. Ich finde diesem Buch wohnt irgendwie ein bisschen Warmherzigkeit inne, man merkt als Leser, wie viel Liebe Lin Rina hier investiert hat. Mir hat wirklich jede Seite aufs neue viel Spaß bereitet und ich wollte immer sofort wissen wie es weiter geht. Deswegen konnte ich das Buch auch kaum weglegen und habe die ca. 500 Seiten fast schon „inhaliert“.

„Vom Wind geküsst“ ist einfach ein wahnsinnig tolles Buch. Deswegen vergebe ich 4 von 4 Punkten.

vier-punkte


Fazit

Mit „Vom Wind geküsst“ hat der Zeilengold Verlag ein Buch veröffentlicht, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Ich fand es wirklich toll und kann es nur empfehlen. Vielen Dank an den Verlag, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte, es ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. ♥

unterschrift-laura

„Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ – Nina Blazon

DasBuch

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Verlag: cbt


Diesmal war es nicht ihr üblicher Albtraum, nein, in dieser Nacht wurde Fee von Gespenstern heimgesucht.


Klappentext

Das Erbe der Phönixdrachen
Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …


Wie eine Puppe, die ein wütendes Kind an die Wand warf, wurde sie vom Tor weggeschleudert und landete zwischen zwei Fenstern.


Bewertung

Wenn es um Nina Blazon geht, greife ich völlig selbstverständlich zu – ich schaue eigentlich gar nicht mehr auf die Thematik, lese nicht mal so richtig den Klappentext. Da spielt es keine Rolle, ob die Protagonistin erst zwölf Jahre alt und der Stil merklich für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist oder ob sich das Buch an ältere Leser richtet. Von Nina Blazon bin ich als Leserin vielschichtige, spannende und abwechslungsreiche Geschichten gewohnt. „Fayra – Das Herz der Phönixtocher“ reiht sich dementsprechend in die Reihe schöner Bücher der Autorin ein, auch wenn ich andere ihrer Bücher deutlich besser fand. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass „Fayra“ eine interessante und gut zu lesende Geschichte mit spannenden Fantasyelementen ist, die Werte wie Freundschaft, Vertrauen und Mut in sich vereint und mich immer wieder zu faszinieren wusste.

Nina Blazon schafft es in diesem Buch einmal mehr eine interessante und vielseitig aufgebaute Fantasywelt mit der realen zu verbinden. So findet man als Leser in „Fayra“ keine klassischen Klischees sondern viel mehr spannende Settings, wie beispielsweise das alte Herrenhaus, erkundet verworrene Wege und begleitet Hauptprotagonistin Fee bei dem ein oder anderen Abenteuer. Dabei baut die Autorin immer wieder überraschende Verbindungen zwischen unserer und der fantastischen Welt ein und führt so den Leser immer mehr zum Höhepunkt hin.

Leider ist dies für meinen Geschmack ein bisschen langsam passiert. Hin und wieder gab es leider kleine Längen was meinen Lesefluss immer wieder für kurze Momente unterbrochen hat. Oft konnte ich dies durch neue Entdeckungen und unerwartete Wendungen überwinden, allerdings hat das nicht immer geklappt. Geholfen hat mir hier dennoch Blazons wundervoller Erzählstil, der hier zwar wie bereits erwähnt, merklich an eine jüngere Zielgruppe angepasst ist, jedoch trotzdem nie platt oder kindlich wirkt.

Protagonistin Fee ist zu Beginn der Geschichte eher ein ängstliches Mädchen, oder zumindest ist das ihre eigene Meinung über sich. Sie ist zwar erst 12 Jahre alt, wirkt aber weder kindlich noch übertrieben erwachsen – ihre Gestaltung finde ich wirklich sehr gelungen. Sie durchlebt im Laufe der Handlung die größte Wandlung und wächst über sich hinaus. Doch Blazon baut auch andere interessante und liebenswerte Figuren ein, wie beispielsweise Fees beste Freundin Nelly, durch welche das Buch an Schwung gewinnt.

Ich vergebe 3 von 4 Punkten für dieses Buch.

drei-punkte


Wir sind Freundinnen, Fee! Wir passen aufeinander auf und entscheiden alles gemeinsam!


Fazit

Die Geschichte zeichnet sich vor allen Dingen durch Freundschaft und viel Mut aus. Doch auch Spannung und phantastische Elemente kommen nicht zu kurz und runden die Geschichte ab – denn Fee und ihre Freunde geraten immer wieder in brenzlige Situationen. Bis zum Ende ist der Plot undurchsichtig und spannend und bietet gerade für jüngere Leser einiges an Identifikationspotenzial – doch auch ältere Leser sollten sich nicht von der Altersempfehlung des Verlages abschrecken lassen, das Lesen kann sich durchaus lohnen.

unterschrift-laura