„Die Vermissten“ – Caroline Eriksson

DasBuch

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Verlag: Penguin Verlag


Auch als ich mich aufrichte, ist nicht das geringste Geräusch zu hören. Keine Stimmen, kein Gelächter. Nicht einmal mehr der Seetaucher. Ich bleibe eine Weile so sitzen, völlig regungslos, und lausche einfach nur. Und dann, ganz plötzlich, weiß ich es. Für diese Erkenntnis muss ich keine nervöse Runde über die Insel drehen, sie suchen und verzweifelt ihre Namen rufen. Nein, ich brauche nicht mal aufzustehen und aus dem Bott zu steigen, um es mit Sicherheit zu wissen.

Alex und Smilla werden nicht zurückkommen. Sie sind verschwunden.


Klappentext

Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?


Was geschieht eigentlich mit mir? Verliere ich die Fähigkeit, zwischen Wirklichkeit und Traum zu unterscheiden? Vernunft und Wahnsinn? Irgendwie muss ich mir bestätigen, dass das, was ich erlebe, real ist, dass ich mir das nicht alles einbilde und kurz davor bin, verrückt …


Bewertung

„Die Vermissten“ war in aller Munde gewesen. Es wäre mit „Gone Girl“ zu vergleichen, sehr verwirrend und man will es nicht aus der Hand legen.

Ich war also sehr gespannt gewesen wie es sein würde. Würde es meine hochgeschraubten Erwartungen erfüllen?

Nun kann ich sagen: JA, dass konnte es! Zu Beginn hatte ich ein paar Probleme mich in die Geschichte einzufitzen aber hey, mittlerweile müsste wohl Jeder von Euch wissen, dass ich immer ein kleines Book-Hangover habe.

Eriksson schreibt nicht gerade sehr detailliert, was der Geschichte jedoch nichts anhaben konnte. Das Buch beinhaltet insgesamt sehr viele, kleinere Kapitel was ich persönlich immer als sehr angenehm empfinde. Wie es sich für einen ordentlichen Psychothriller gehört, war die Spannung an jedem Kapitelende so unfassbar, dass man sofort weiterlesen musste. Dadurch, dass die Geschichte so extrem verwoben war und auch in so vielen Zeitzonen gespielt hat, war es oft etwas schwer sich hineinzufinden und gleich zu Beginn des neuen Kapitels zu wissen in welcher Zeit sich die Protagonistin Greta befindet.

Im Großen und Ganzen ist zu sagen, dass die Spannung eigentlich immer am Hochpunkt war und nur selten abgeschwächt wurde. Man wusste ganz genau, dass man nicht zu Rätseln braucht, da man sowieso auf keinen keinen grünen Zweig kommen wird. Ab und an hatte ich einen Verdacht – zum Ende hin war ich einfach nur mehr als geschockt, verstört und verwirrt gewesen. Ich glaube dieser Thriller bleibt noch sehr lange in meinem Gedächtnis und wird mich noch lange beschäftigen.

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Volle Punktzahl für dieses nervenaufreibenden Psychothriller.


Ich stand da und starrte sie an. In diesem Moment passierte etwas und veränderte sich vor meinen Augen. Mein Papa. Der mir immer schöne Geschenke mitbrachte und mit mir spielte, der mich süß nannte und mit mir in der Küche herumblödelte, wenn er Frühstück machte. Dieser Papa war irgendwo unter den ganzen Schichten von höhnischen Schmähungen, Lügen und Verrat. Aber ich konnte ihn nicht mehr sehen.


Fazit

Thriller-Fans aufgepasst! Hier handelt es sich um ein absolutes Schmuckstück für Euer Bücherregal. Für Leser die mit Thrillern eher selten etwas zu tun haben, würde ich für einen „Einstieg“ ein anderes Buch wählen es sei denn, Ihr wollt gleich zu Beginn die volle Wahrnehmungsverzerrung?!

Trotz alledem ist zu sagen, dass ich dieses Buch in meine Liste der Lieblingsbücher aufnehmen werde und es auf keinen Fall ausgeschlossen ist, dieses Buch noch einmal in den Händen zu halten.


Entweder man gibt auf. Oder man schlägt zurück. Und ich bin die Tochter meiner Mutter. Gott helfe mir, aber das bin ich. Das weiß ich jetzt.


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„Anders“ – Anita Terpstra

DasBuch

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Verlag: Blanvalet


Sie hätte schrecklich gerne mehr Kinder, eine große Familie gehabt, aber für Linc war das zweite Kind eigentlich schon eins zu viel gewesen. Sie hatte es ihm regelrecht abtrotzen müssen, sogar mit Trennung gedroht.

So kam Sander zur Welt.


Klappentext

Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert?

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„Boy In The Park“ – A. J. Grayson

DasBuch

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Verlag: Droemer TB


Wenn man sich ansieht, wie so ein Leben Tag für Tag abläuft, kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass der Großteil davon nur Zeitverschwendung ist – ein steter Kreislauf aus Gesprächen, die schon einmal geführt, aus Dingen, die schon einmal getan wurden, aus Zielen, die nie die Erfüllung schenken, die sie einem versprechen. So ein Morgen war das. Wie nicht anders zu erwarten.


Klappentext

Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschließt sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…

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„Wer war Alice“ – T. R. Richmond

DasBuch

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Verlag: Goldmann Verlag


„Man braucht keinen Willen, um zu leben, Megan. Das ist unsere Grundposition. Willen braucht man, um sich das Leben zu nehmen.“


Klappentext

Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?

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“ Nacht im Central Park “ – Guillaume Musso

DasBuch

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Verlag: PIPER


Es gibt seltene Augenblicke, in denen sich eine Tür öffnet und das Leben einem eine unerwartete Begegnung beschert, mit einem Menschen, der uns ergänzt und vorbehaltslos so akzeptiert, wie man ist,; der Verständnis für alle Widersprüche, Ängste, Ressentiments, für alle Gefühle von Zorn und auch für den dunklen Strom, der im Kopf des anderen tobt. Und der diesen zu besänftigen weiß. Der einem einen spiegel vorhält, in dem man sich furchtlos betrachten kann.


Klappentext

Alice und Gabriel wachen aneinandergefesselt auf einer Parkbank auf und haben keine Ahnung, wie sie in diese Situation geraten sind. Zumal sie sich nicht einmal kennen. In der Nacht zuvor ist Alice mit Freundinnen auf den Champs-Elysées ausgegangen, Gabriel hat in einem Club in Dublin Klavier gespielt. Wie konnten sie in nur so kurzer Zeit nach Amerika gelangen? Wurden sie mit einem Privatjet entführt? Von wem stammen die Blutflecken auf Alice‘ T-Shirt? Warum trägt sie eine fremde Waffe, in der eine Kugel fehlt? Alice und Gabriel bleibt nichts anderes übrig, als gemeinsam herauszufinden, was passiert ist. Ihre Suche führt sie auf die Spur eines Serienmörders, der Alice schon einmal um ein Haar das Leben gekostet hätte und sie nun ein weiteres Mal bedroht. Doch auch Gabriel hat ein Geheimnis …

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“ Das Joshua-Profil “ – Sebastian Fitzek

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Verlag: Bastei Lübbe


In meinen Büchern hatte ich oft die Reaktion von Menschen beschrieben, denen aus heiterem Himmel der Boden unter den Füßen weggezogen wurde und deren Leben sich von einer Sekunde auf die nächste für immer veränderte. Einige begannen zu lachen, ihr Herzschlag beschleunigte sich oder setzte aus, sie schwitzten oder fühlten sich matt, hörten einen Pfeifton im Ohr oder hatten einen schlechten Geschmack im Mund. Aber noch keiner meiner Romanhelden hatte sich an seiner eigenen Spucke verschluckt und konnte nach einem längeren Hustenanfall nur noch mit einer brüchigen Stimme reden, die so klang, als hätte er sich den Kehlkopf entzündet.


Klappentext

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß … im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

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“ Der Circle “ – Dave Eggers

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Verlag: Kiepenheuer&Witsch


In einem Moment plötzlicher Klarheit kam ihr der Gedanke, dass das, was ihr immer Angst oder Stress oder Sorge bereitet hatte, kein bestimmter Einfluss war, nichts Unabhängiges oder Äußerliches – es war nicht die Gefahr für sie oder das ständige Unglück anderer Leute und ihrer Probleme. Es war innerlich: Es war subjektiv: Es war das Nichtwissen.


Klappentext

Die 24-jährige Mae Holland ist überglück-lich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim »Circle«, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der »drei Weisen«, die den Konzern leiten – wird es keinen Schmutz mehr geben im Internet und auch keine Kriminalität. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterneköche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles …

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“ Die Blutschule “ – Max Rhode

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Verlag: Bastei Lübbe


Wann immer ich an die Insel denke, sehe ich ein Schwarzweißbild vor meinem geistigen Auge. In meiner Erinnerung gibt es keine Farben, nur Grautöne und Dunkelheit, dabei bin ich mir sicher, dass die alten Laubbäume, die das schmale  Ufer säumten, in dem Abendlicht golden geschimmert haben mussten, als wir uns dem unbewohnten Naturschutzgebiet mitten im Großen Storkower See mit dem Ruderboot näherten.


Klappentext

Eine unbewohnte Insel im Storkower See

Eine Holzhütte, eingerichtet wie ein Klassenzimmer

Eine Schule mit den Fächern: Fallen stellen. Opfer jagen. Menschen töten.

Die Teenager Simon und Mark können sich keinen größeren Horror vorstellen, als aus der Metropole Berlin in die Einöde Brandenburgs zu ziehen. Das Einzige, worauf sie sich freuen, sind sechs Wochen Sommerferien, doch auch hier macht ihnen ihr Vater einen Strich durch die Rechnung. Er nimmt sie mit auf einen Ausflug zu einer ganz besonderen Schule. Gelegen mitten im Wald auf einer einsamen Insel. Mit einem grausamen Lehrplan, nach dem sonst nur in der Hölle unterrichtet wird …

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„Eisige Schwestern“ – S. K.Tremayne

DasBuch

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Verlag: Knaur TB


Jedes Mal – jeden einzelnen Morgen – war ich erfüllt von Stolz und Liebe, und zugleich hat es mich immer wieder verblüfft, wie vollständig sie aufeinander bezogen waren.


Klappentext

Ein Jahr nachdem die sechsjährige Lydia durch einen tragischen Unfall ums Leben kam, sind ihre Eltern Sarah und Angus psychisch am Ende. Um neu anzufangen, ziehen sie zusammen mit Lydias Zwillingsschwester Kirstie auf eine atemberaubend schöne Privatinsel der schottischen Hebriden. Doch auch hier finden sie keine Ruhe. Kirstie behauptet steif und fest, sie sei in Wirklichkeit Lydia, die Eltern hätten den falschen Zwilling beerdigt.
Bald hüllen Winternebel die Insel ein, Angus ist beruflich oft abwesend, und bei Sarah schleicht sich das unheimliche Gefühl ein, etwas stimme nicht. Zunehmend fragt sie sich, welches ihrer Mädchen lebt. Als ein heftiger Sturm aufzieht, sind Sarah und Kirstie komplett isoliert und den Geistern der Vergangenheit ausgeliefert.

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„Ich will dich nicht töten“ – Dan Wells

DasBuch

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Verlag: PIPER


„Jeder muss sterben“, erwiderte Brooke. „Aber manche sterben vor der Zeit.“ „Woher weißt du, wann die Zeit gekommen ist?“ Sie zuckte mit den Achseln. „Das weißt du nicht. Du hilfst den anderen eben, so gut es geht, und selbst wenn du ihnen nur einen weiteren Tag schenkst, ist das ein Tag, den sie ohne dich nicht gehabt hätten.“


Klappentext

Meine wichtigsten Regeln lauten: Sieh Mädchen nicht an. Sprich nicht länger mit ihnen als nötig. Und, um Gottes willen, verlieb dich nicht in sie! Doch nun ist da Marci, und sie ist unwiderstehlich. Ich möchte mit ihr zusammen sein. Ich möchte sie berühren. Ich möchte einfach ein normaler sechzehnjähriger Junge sein. Doch ich bin alles andere als das – ich bin ein Serienkiller. Ich weiß, dass es dort draußen Dämonen gibt. Ich träume von ihnen, jede Nacht. Und ich fürchte, dass das Dunkle in mir erneut die Oberhand gewinnt. Ja, ich liebe Marci. Und ich will sie nicht töten. Aber alle Regeln sind gebrochen, und wie kann ich das Schlimmste jetzt noch verhindern?

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