„Die Kunst ein kreatives Leben zu führen“ – Frank Berzbach

DasBuch

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Verlag: Schmidt (Hermann)

“ Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden. „

Klappentext

Von normalen Menschen beneidet, leben Kreative in der Welt cooler Agenturen und traumhafter Jobs, sie setzen Trends und sind immer aktiv und ständig gut drauf. Sie haben das neueste Handy, lesen die angesagtesten Zeitschriften und tragen schon heute die Mode von morgen. Hinter den Glasfassaden aber, lauert die Gefahr von Überarbeitung, Burnout, Zweifeln und die Angst was passiert, wenn die Ideen mal nicht sprudeln… Darüber spricht man nicht im Rampenlicht der Konferenzen und am Rande der Awardshows, dafür zunehmend hinter vorgehaltener Hand. Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen lehren weder Hochschule noch Agenturboss. Dieses Buch ist die Einladung zu einer Tasse Tee und einem stillen Gespräch mit dem wichtigsten Menschen in Ihrem Leben: Ihnen!


“ Die Stäbe des Käfigs in unserem Kopf sind aus Gedanken und Ängsten geschmiedet. „


Bewertung

Nichts für Philosophie-Banausen! Dieses Buch setzt Euch all Eure Ängste und Gedanken vor die Nase und konfrontiert Euch frontal damit, aber hey – genau das macht dieses Prachtstück auch aus.Was anfangs als leicht Lektüre begann, stellte sich sofort als spiritueller Wegweise heraus und entpuppte sich am Ende als neue „Bibel“. Es ist wunderbar geschrieben, beinhaltet sehr viele Gedankenergüsse, Zitate und Anmerkungen rund um das Thema „Achtsamkeit“. Tipps und Tricks, welche den stressigen „Künstleralltag“ zu bewältigen wissen und versuchen dem doch so ernst genmmenen Leben wieder etwas Leichtigkeit einzuhauchen. Aber dieses Buch ist nicht nur für kreative Köpfe entworfen wurden. Es beschäftigt sich mit alltäglichen Fragen und Gewissensbissen. Ich glaube fest daran, dass man mit diesen Kniffeln das Leben etwas gelassener sehen kann, mehr genießen kann anstatt sich Tag ein und Tag aus nur über das Schlechte zu ärgern. Und zu Guterletzt … die Aufmachung. Dieses Buch ist ein absolutes Unikat und will schon allein wegen seiner Optik nicht mehr aus den Händen gelegt werden. Haltet es in Ehren!


“ Wer viel Wind machen will muss schließlich auch mal Luft holen. „


Fazit

Ja, dass Buch ist teuer und Ja, es ist keine „einfache“ Lektüre. Aber davon war auch nie die Rede. Ein echtes Schmuckstück kostet halt auch seinen Preis und bei diesem Buch werdet Ihr es auch auf garkeinen Fall bereuen. Lasst die Seele baumeln, findet Euch in diesem Buch wieder und verinnerlicht die Wegweiser. Denn das Leben ist viel zu hastig und die eigentliche Schönheit gerät meist in Vergessenheit. Für mich ein wundervolles Exemplar, ob optisch oder inhaltlich. Meine neue Bibel und mein neuer Halt wenn mir wieder einmal der Halt fehlt.


“ Du bist nicht dein Gefühl, sondern Du hast ein Gefühl. „


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„Ficken sag ich selten – Mein Leben mit Tourette“ – Olaf Blumberg

DasBuch

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Verlag: Ullstein


„Aber Tourette hat auch sein Gutes: Olaf ist zwischendurch gnadenlos ehrlich!“


Klappentext

Wie wäre es, den Chef hemmungslos zu beschimpfen? Eine fremde Frau direkt zum Sex aufzufordern? Fensterscheiben abzulecken? Sich selbst zu verletzen? Olaf Blumberg weiß, wie das ist. Er hat Tourette. Olaf Blumberg flucht, bellt, zuckt unwillkürlich, unkontrolliert, und das meistens in den unpassendsten Situationen – in der Bahn, in der Uni, in der Kirche, bei der neuen Freundin. Als die Krankheit Olaf mit Anfang 20 voll erwischt, ist er verzweifelt. Er muss sein Sportstudium abbrechen, denn wer will schon einen krass fluchenden Lehrer? Viele Freunde wenden sich von ihm ab. Er muss sein Leben neu erfinden. Aber Tourette hat auch sein Gutes: Olaf ist inzwischen gnadenlos ehrlich – zu sich und zu anderen. In diesem Buch erzählt er, wie er gelernt hat, mit dem Dämon Tourette zu leben, wie es ist, wenn man ständig Dinge tut oder sagt, die „normale“ Menschen nur denken. Ein tragikomisches, anrührendes Buch über ein Leben mit einer unberechenbaren Krankheit.

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