„Magic Academy – Das erste Jahr“ – Rachel E. Carter

DasBuch

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Verlag: cbt


“Menschen erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Das heißt nicht, dass sie auch immer die Wahrheit sagen”


Klappentext

In einer Welt voller Magie und Rivalen traue nur dir selbst!

Die 15-jährige Ryiah kommt mit ihrem Zwillingsbruder an die Akademie. Die berüchtigtste Ausbildungsstätte ihres Reichs, an der nur die besten Schüler aufgenommen werden. Nur fünfzehn der Neuankömmlinge werden die Ausbildung antreten dürfen. Der Wettkampf um die begehrten Plätze ist hart und die Rivalität groß. Vor allem, als Ry Prinz Darren näher kommt, macht sie sich Feinde. Wird sie trotz aller Widerstände gut genug sein und ihren Platz an der Akademie behaupten?


Bewertung

„Magic Academy – Das erste Jahr“ war für mich ein Buch, dass ich sofort lesen wollte – der Klappentext hat mich sofort überzeugt und ich war einfach neugierig auf die Story um die Akademie und ihre Wettstreiter.

Das Buch begann mit etwas Tempo, konnte mich aber nicht so recht packen. Der Leser begleitet hier Ryiah und ihren Zwillingsbruder auf dem Weg zur Akademie. Ich habe mich hier nicht so recht in die Geschichte einfinden und auch im Nachhinein denke ich, dass diese paar Seiten dem Buch nicht fehlen würden.
Sobald man mit den beiden in der Akademie ankommt gewinnt die Handlung allerdings an Spannung und Intensität. Mir machte das Lesen von Seite zu Seite mehr Spaß.

Insgesamt konnte das Buch mich überzeugen, auch wenn es trotzdem den ein oder anderen Kritikpunkt gibt.
Besonders die Figurengestaltung hat mir gut gefallen. Besonders Darren hat es mir angetan. Ich fand ihn vielschichtig und geheimnisvoll und finde es toll, dass die Autorin ihn bis zum Schluss ein bisschen uneinschätzbar lässt. Schon allein um Darren durchschauen zu können, möchte ich den nächsten Teil lesen.
Ry ist ein sehr starker Charakter. Sie kämpft und gibt nie auf. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie gegenüber Darren oder ihrer Freundin Ella ein bisschen blass wirkt.

Die Story selbst hat mir gut gefallen. Es ist eben ein Konzept, dass an sich immer gut funktioniert – eine Schule in der etwas magisches gelehrt wird. Rachel E. Carter gestaltet ihre Geschichte allerdings auf einem brutaleren Niveau, wobei ich mir hier stellenweise doch noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Ich hatte an manchen Stellen das Gefühl, dass sie brutale Unterrichtseinheiten beschreiben wollte, es allerdings nicht so richtig geschafft hat. Allerdings es ihr das umso besser bei dem Verhalten der Schüler untereinander geschafft – Pricilla hat sich wirklich zu einer wunderbaren Hassfigur entwickelt. Sie gehört zu der Art Charakteren die man einfach anschreien möchte.

Der Schreibstil der Autorin passt recht gut zur Story selbst. Er ist nicht zu umgangssprachlich aber auch nicht zu starr. Insgesamt lässt sich das Buch recht angenehm und schnell lesen.
Trotzdem erschien mir der Schreibstil an manchen Stellen langatmig. Dadurch gab es immer wieder Szenen, die sich etwas zogen. Vielleicht lag dieses kleine Manko auch an dem doch recht vorhersehbaren Verlauf der Geschichte. Selbst die eingebauten Überraschungen kamen mir recht müde und geplant vor und konnten mich somit nicht richtig vom Hocker reißen.

Für mich ist „Magic Academy – Das erste Jahr“ ein gutes Buch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


Fazit

Der erste Band der Magic Academy Reihe weißt ganz klar Stärken, aber auch Schwächen auf. Hier ist eindeutig Potenzial zur Steigerung vorhanden. Ich freue mich dennoch auf die Fortsetzung, weil ich einfach wissen möchte wie es weiter geht und auch ein bisschen, weil ich Darren wieder treffen möchte.

unterschrift-laura

Meine EMF-Kochbücher

Hallo meine lieben Leser/-innen,

heutet wartet einmal kein Roman oder Thriller auf Euch. Dieses Mal gebe ich Euch wieder einen Einblick in die Welt meiner Kochbücher. Vor einer Weile habe ich die Möglichkeit bekommen zwei Bücher vom EMF-Verlag mein Eigen zu nennen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle für die Möglichkeit mich weiterzubilden.

Doch welche Bücher durften eigentlich bei mir einziehen? Ich werde Euch dieser kurz vorstellen und mein Feedback dazu geben.


 

DasBuch

IssWasDuBist

„Iss, was Du bist – Das 5 Elemente-Kochbuch“

Klappentext

Chinesische Ernährungslehre liegt im Trend und hält gesund: „Iss was du bist – Das 5-Elemente-Kochbuch“ folgt dem Ernährungsprinzip der 5 Elemente, das der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) entstammt und ein ganzheitlich ausgerichtetes System vertritt. Eine Einführung in die Grundlagen der Elementeküche vermittelt das nötige Basiswissen, um im Anschluss mit dem beiliegenden Workbook den eigenen Ernährungstyp zu bestimmen. Im Praxisteil können dann aus über 60 bunten Rezepten die zum persönlichen Profil passenden Gerichte gewählt werden. Mit der richtigen Ernährung lassen sich Yin und Yang im Gleichgewicht halten, sodass Körper und Geist gesund und stark bleiben. TCM neu entdeckt: individuell, ganzheitlich und einfach lecker!

Bewertung

Ich habe mich echt am allermeisten auf dieses Buch gefreut. Krankheitsbedingt muss ich sehr viel in Sachen Ernährung ausprobieren und selbst schauen was mir gut tut. Da sehr viele auf TCM, also die Traditionelle Chinesische Medizin schwören, wollte ich es auch wissen.

Zu Allererst ist Krahwinkels und Bunses Kochbuch ein absoluter Hingucker und sehr schön gestaltet. Um selbst mehr über sich herauszufinden und wichtige Dinge festzuhalten befindet sich ein kleines Workbook in dem eigentlich Buch. Dies führt den Leser durch die einzelnen Kapitel (auf den Seiten im Buch wird auch darauf hingewiesen) und soll zum Mitarbeiten animieren.

Während zu Beginn alle grundlegenden Dinge erklärt werden und sich die Autorinnen vorstellen, geht es auch gleich zu den einzelnen Elementen. Ich hatte zu Beginn große Probleme all das beizubehalten und zu verinnerlichen. Wenn man sich jedoch Alles genau zu Gemüte führt, stellt auch das kein Problem dar.

Die Rezepte sind sehr ansprechend und vor allem für die Experimentierfreudigen unter Euch. Bei einigen Rezepten hat es mich ein wenig Überwindung gekostet. Des Weiteren sind viele Zutaten aufgeführt, welche man nicht immer Zuhause hat oder nicht unbedingt in den normalen Supermärkten findet.

Fazit

Für experimentierfreudige und geduldige Leute ist dieses Buch perfekt. Es dauert zu Beginn etwas, bis man sich in die Materie hineingefitzt hat und den roten Faden findet. Aber auch hierbei ist Geduld der Schlüssel zum Glück. Ich selbst durfte sehr viel dazulernen und bin froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte.


DasBuch

DasEinfachsteKochbuchDerWelt

„Das einfachste Kochbuch der Welt“

 

Klappentext

Sie glauben, für gutes Essen müssten Sie stundenlang den Kochlöffel schwingen? Jean-François Mallet beweist Ihnen mit „Simplissime – Das einfachste Kochbuch der Welt“ das Gegenteil. Der Koch aus Frankreich hat beliebte Klassiker auf den Prüfstand gestellt und so vereinfacht, dass sie sich für die schnelle Alltagsküche eignen. Statt vielen Zutaten benötigen Sie nur etwas mehr als eine Handvoll – das schont das Portemonnaie und Ihr Zeitbudget. Wenn Sie auf der Suche nach gelingsicheren und leichten Rezepten für Bœf Bourguignon, Ratatouille und Co. sind, ist das Bestsellerkochbuch die Lösung. Mallet erklärt einfach und mit Fokus aufs Wesentliche, wie Sie mit wenig Zeit meisterhafte Gerichte zubereiten. So schinden Sie bei Ihren Gästen Eindruck!

 

Bewertung

Ein Mal im Moment treffen wir uns mit Freunden wo immer wieder jemand Anderes das Kochen übernimmt. Für solche besonderen Anlässe stelle ich mich gerne lange in die Küche und experimentiere ein wenig. Sonst bin ich eher ein Kochmuffel und will das es schnell geht – ohne allzu viel Aufwand. Dementsprechend kam das einfachste Kochbuch der Welt ganz gelegen.

Ich wurde von sehr vielfältigen Gerichten überrascht und wusste schon im ersten Moment, dass ich die nächste Zeit sehr viel neue Rezepte ausprobieren werde. Klar, gibt es auch hier einige Rezepte die gar nicht so meins sind, aber im Großen und Ganzen sagt mir beinahe Alles zu. Und was ist das Besondere daran? Schnelle Rezepte mit maximal sechs Zutaten. Besser kann es wirklich nicht sein.

Bisher habe ich mich mit ca. 15 Rezepten durchprobiert und bis auf ein paar Gewürze benötigt man tatsächlich nicht mehr Zutaten für die einzelnen Gerichte. Wer sich jedoch ein Buch mit sehr gesunden und kalorienarmen Rezepten wünscht ist hier an der falschen Adresse. Man findet wirklich Alles. Von schönem saftigen Steak, über leichte Sommersalate mit Melone oder süße Desserts.

Fazit

Meine Erwartungen wurden vollkommen erfüllt. Klar isst man nicht Alles, aber das sollte ja auch nicht so sein. Für mich ist dieses Kochbuch jedoch perfekt, da es in seiner Vielfalt und besonders Einfachheit überrascht.


Welche Kochbücher könnt Ihr mir noch ans Herz legen? Ich bin für jede Empfehlung offen 🙂

Bis dahin wünsche ich Euch ein wundervolles Wochenende und vielleicht kocht auch Ihr an Euren freien Tagen etwas Schönes?!

unterschrift-cindy

Unser Monatsrückblick – März ´18

März

… stand ganz im Zeichen der Leipziger Buchmesse. Einige Stunden und Geldscheine später, durften sich ein paar Neuzugänge zu uns gesellen. Wir hoffen, dass Ihr, falls Ihr auf der LBM gewesen seid, auch schöne Stunden verbringen durftet und nicht im Schneechaos versunken seid. Bei uns kehrt so langsam der Frühling ein. Zeit für Veränderungen, neue Bücher und schöne Lesestunden.

Cindy

Meine gelesenen Bücher:

DerGefährlichsteOrtDerWelt

Rezension – „Der gefährlichste Ort der Welt“

Und wieder einmal muss ich Euch enttäuschen. Wieder einmal habe ich es geschafft nur ein einziges Buch in einem Monat zu lesen. Aber hey, dafür war es ein ganz Besonderes!

Meine Neuzugänge:

Staubchronik-web-720x1030-tile

Auf der Buchmesse konnte ich an vier Bücher nicht vorbeigehen: Illuminae hat es mir schon die ganze Zeit angetan gehabt und ich musste es einfach kaufen. Unheimliche Geschichten von Edgar Allan Poe ist eine illustrierte Ausgabe und jeden Cent des Preises wert. Staubchronik ist mein erstes Buch aus dem Drachenmondverlag und ich freue mich schon total auf das Lesen. Mit anderen Worten: Ich wollte ich bereits letztes Jahr von der LBM mitnehmen, aber das Budget war dann leider aufgebraucht. Des durfte es dieses Mal mit. Das einfachste Kochbuch der Welt habe ich vom EMF Verlag bekommen und finde es einfach klasse mit wenigen Zutaten ein tolles Gericht zu zaubern. Auf HEX bin ich durch Instagram gekommen, da ich es bei einer Followerin gesehen habe. Die Geschichte klingt unfassbar spannend!


 Laura

Meine gelesenen Bücher:

Rezension – Der DaVinci Fluch

Rezension – Save Me

Rezension – Marie

Jap… echt wenig. Die Grippewelle hat bei uns auf Arbeit voll zugeschlagen was für mich massig Überstunden, Müdigkeit und mega wenig Motivation zur Folge hatte. Ich habe das Gefühl, dass ich im März wirklich nichts außer arbeiten und schlafen getan habe. 😀 Aber egal – die Tage werden länger die Kollegen gesünder und ich hoffe, dass schlägt sich auf meine Freizeit nieder.


Meine Neuzugänge:

Unbenannt

Alle meine Neuzugänge warten eigentlich nur darauf gelesen zu werden und ich freue mich schon auf jedes davon. Die Frage ist nur: welches zuerst???

Wir wünschen euch schöne Ostern und einen schönen April!

laura-cindy

„Marie“ – Steven Uhly

DasBuch

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Verlag: btb


In diesem Augenblick sieht Veronika Kelber, wie eine gute Mutter reagieren würde. Sie würde in die Hocke gehen und ihr Kind umarmen, sie würde es trösten und ihm sagen, dass alles wieder gut wird. Vielleicht würde sie ihm ein schönes Pflaster versprechen oder eine Süßigkeit. Aber Veronika steht wie versteinert da und fragt sich, warum sie nichts dergleichen tun kann.


Klappentext

Der zwölfjährige Frido erzählt seiner kleinen Schwester Chiara eine aufwühlende Gutenachtgeschichte. Sie handelt von einem alten Mann, der ein Baby stiehlt. Als Chiara kurz darauf ihrer Mutter davon berichtet, reagiert diese schockiert. Im Affekt schlägt sie ihre Tochter. Ein Geheimnis, ein Tabu ist greifbar. Von diesem Moment an gerät die kleine Familie aus dem Gleichgewicht. Veronika Kelber reibt sich auf zwischen ihrem Anspruch, gleichzeitig eine gute, alleinerziehende Mutter zu sein, einen neuen Partner zu finden, die Ablehnung ihres Ex-Mannes zu ertragen und jenes Wundmal zu heilen, das sie unablässig an ihr furchtbares Versagen als Mutter, Frau und Mensch erinnert. Als sie schließlich die Kontrolle über ihr Leben verliert, reißt sie ihre drei Kinder mit in einen Strudel von Ereignissen, die alles verändern werden.


Als ihr nichts mehr einfällt, als die Stille der Mutter ihr merkwürdig vorkommt, sagt sie, Jetzt bin ich das geklaute Mädchen und du musst mich finden. Du musst mich suchen und meinen Namen rufen. Ich heiße, und dann hat sie den Namen gesagt und alles ist ganz schnell gegangen, die Mutter dreht sich um, und während sie ihr die Ohrfeige gibt, hört Marie ein leises, fast geflüstertes Nein.

Bewertung
„Marie“ von Steven Uhly ist die Fortsetzung seines Romanes „Glückskind“. Das habe ich selbst allerdings auch erst festgestellt, als das Buch bereits zu Hause lag. Wie ich sehr schnell festgestellt habe, ist das allergins gar kein Problem, denn man kann „Marie“ auch lesen, wenn man den Vorgänger noch nicht kennt. Ich habe zu Beginn kurz nachgelesen um was es in „Glückskind“ ging, einfach um eine Ahnung zu haben und einen guten Einstieg zu bekommen kurz gesagt, man das wichtigste so zusammenfassen: Marie wurde als Baby zum Sterben in eine Mülltonne gelegt und von einem Hartz-IV-Empfänger gerettet. Nun, wenige Jahre später, kommt sie Ihrer eigenen Geschichte immer mehr auf die Spur.
Steven Uhly erzählt in diesem Buch eine Geschichte in der es wirklich um unfassbar viel geht: Warum Verdrengen wir und was macht es mit einem und auch die Gabe von Kindern sich selbst zu helfen und ihren Mitmenschen irgendwie immer wieder mit so viel Liebe zu verzeihen. Der Autor schafft es wirklich viele Emotionen in dieses Buch zu packen, wodurch ich mich als Leser irgendwie die ganze Zeit ein bisschen beklemmt gefühlt habe. Und trotz dieser starken Emotionen und Gefühle schafft es der Autor einen klaren Schreibstil zu bewahren, was einen wirklich angenehmen Kontrast zur Story selbst schafft, die ja so viel Nachdruck hat.
Zusätzlich zu der an vielen Stellen wirklich herzzerreißenden Geschichte kann Uhly aber auch mit einer wirklich vielschichtigen und überzeugenden Figurengestaltung überzeugen. Mut, Zweifel, Angst, Enttäuschung und vieles mehr packt der Autor in die verschiedenen Charaktere hinein. Dabei ist es egal ob man sich Chitra, Frido oder Veronika (die Hauptcharaktere) anschaut. Sie alle wurden authentisch und intensiv gestaltet, sie sind unterschiedlich und gehören doch zusammen, haben alle ihre Probleme die eigentlich schon wieder total normal und gewöhnlich wirken und doch ist alles irgendwie schlimm. Sie bilden die dysfunktionale Familie die im Mittelpunkt des Dramas steht. Ich wollte ihnen irgendwie die ganze Zeit helfen und konnte es einfach nicht. Vor allem Veronika wollte ich einen Spiegel vorhalten, um ihr zu zeigen was für eine schreckliche Mutter sie ist.
Insgesamt vergebe ich 4 von 4 Punkten – das Buch konnte mich voll überzeugen.
vier-punkte


Sie muss funktionieren, Das ist auch eine Strafe, sagt sie sich, Im Gefängnis hättest du es doch viel zu leicht gehabt, du dumme Kuh, denkt sie. Sie muss hart gegen sich selbst werden, dann wird es gehen.

Fazit
Ergreifend und schockierend, beschreibt Steven Uhly das leben einer dysfunktionalen Familie. Dass ich „Glückskind“ noch nicht gelesen hatte, war nicht weiter schlimm, denn die Geschehnisse vor sechs Jahren werden immer weiter umrissen und letztlich fehlen eigentlich nur Details. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
unterschrift-laura

„Save Me“ – Mona Kasten

DasBuch

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Verlag: Lübbe Audio


Klappentext

Geld, Glamour, Luxus, Macht – all das könnte Ruby nicht weniger interessieren. Das einzige, was sie sich wünscht, ist ein erfolgreicher Abschluss vom Maxton Hall College, eine der teuersten Privatschulen Englands. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des College, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich und zu sexy. Doch dann sieht sie durch Zufall etwas, das sie nie hätte sehen dürfen – etwas, das den Ruf von James’ gesamter Familie zerstören könnte. Von da an kennt James ihren Namen und lässt sie nicht mehr aus den Augen. Und plötzlich hat Ruby keine andere Wahl, als Teil seiner Welt zu werden …


Bewertung

„Save Me“ war meine erste Geschichte von Mona Kasten und ich habe mich wirklich riesig auf dieses Hörbuch gefreut. Leider folgte auf die wirklich große Begeisterung eine kleine Ernüchterung, denn der Einstieg in die Story erschien mir einfach ein wenig klischeebehaftet. Besonders Ruby und James, die beiden Hauptprotagonisten, scheint man zu beginn sehr einfach in eine Schublade stecken zu können. Ruby die ergeizige Außenseiterin die über allem zu stehen scheint und James, der arrogante Sohn unheimlich reicher Eltern, der denkt mit Geld alles tun und lassen zu können worauf er eben gerade Lust hat und der damit auch noch durch kommt.

Zum Glück bin ich mit den beiden recht schnell warm geworden und besonders Ruby hat mich zu Beginn mit jeder Seite die ich gelesen habe mehr überrascht. Sie ist unheimlich sympatisch, hat viele Seiten und ist hinter ihrer doch recht rauen Schale, wirklich ein tolles und unheimlich liebenswürdiges Mädchen.
Bei James war ich in schwankenden Gefühlen gefangen. Mal dachte ich: „Wusste ichs doch, er ist doch ein toller Typ!“ nur um wenige Seiten später zu denken „Nop, doch nicht…“. Im Vergleich zu seinem engsten Freundeskreis ist James allerdings ein richtig toller Kerl, denn von seinen „Kumpels“ war ich teilweise richtig genervt. Sie sind für mich auch der Grund warum in dem Buch unheimlich viel den Bach runter geht, aber ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen.

Die Handlung wird abwechselnd aus Rubys und James Perspektive geschildert, wobei der Erzähler aber die ganze Zeit über neutral bleibt. Diese Aufteilung wurde im Hörbuch besonders deutlich, da hier mit Milena Karas und Michael-Che Koch eine Leserin und ein Leser dem Buch ihre Stimme leihen. Die Umsetzung des Hörbuches fand ich auch wirklich super. Beide haben sehr angenehme Stimmen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht ihnen zuzuhören. Ich glaube ich hätte mich nicht besser in die Story fallen lassen können, wenn ich es selbst gelesen hätte.

Da „Save Me“ der Auftakt zu Mona Kastens neuer Reihe ist, war mir von Beginn an klar, dass ich es zum Ende wohl mit einem Cliffhanger zu tun haben werde. Dieser hat bei mir leider einen eher komsichen EIndruck hinterlassen – er sollte mit Sicherheit nochmal einiges an Spannung in das Buch bringen, hat bei mir aber eher das Gegenteil bewirkt. Jetzt habe ich eher ein bisschen Angst vor der Fortsetzung, denn das Ende dieses ersten Teils ist für mich einfach ein einziges großes Klischee. Ich hoffe wirklich, dass der zweite Teil nicht so weiter geht und wir Leser bzw. Hörer uns nicht in einer Endlosspirale aus „Er benimmt sich wie das größte Rindvieh und sie verzeiht ihm an Ende ja eh alles“ wieder finden.

Insgesamt gebe ich diesem Hörbuch wegen der wirklich tollen Umsetzung aber ein paar zu sehr bedienter Klischees 3 von 4 Punkten.

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Fazit

Das Hörbuch wurde wirkich wunderbar umgesetz und auch die äußere Aufmachung hat mir sehr gut gefallen. Jedoch habe ich auch das Gefühl, dass mir Mona Kasten mit „Save Me“ nichts wirklich neues erzählt hat, sondern eher alt bekanntes neu verpackt hat. Ich hoffe der nächste Teil wird da eine Steigerung zeigen.

unterschrift-laura

„Der gefährlichste Ort der Welt“ – Lindsey Lee Johnson

DasBuch

DerGefährlichsteOrtDerWelt

Hier geht’s zum Buch!

Verlag: dtv


Ryans Leben öffnete sich nach allen Seiten, es wirbelte und tanzte, flüsterte ihm ins Ohr, was es alles werden würde. Und wer er darin sein würde: Was er wollte. Wer er wollte.


Klappentext

Als Tristan Bloch eines Morgens auf sein Fahrrad steigt und losradelt, auf die Golden Gate Bridge zu, den heißen, schweißnassen Kopf gesenkt, da ahnen wir schon, dass ihn der Verrat seiner Angebeteten, Calista, vernichtet hat. Sein Liebesbrief wurde auf Facebook gepostet, und das war ihre Schuld.

Fünf Jahre später: Kurz nach dem dramatischen Ende einer Abschlussparty betrachtet Calista, Tristans erste und letzte große Liebe, in dem Versuch, die Ereignisse zu begreifen, ein altes Klassenfoto – Tristan, lachend, in seinen unmöglichen grellgelben Trainingshosen, der sanfte Dave Chu, der durchtriebene Ryan Harbinger, Baseball-Captain und Schwarm aller Mädchen, Abigail Cress, damals noch Calistas beste Freundin, die später mit einem Lehrer anbandelte, und all die anderen, die mit dem Leben und der Liebe gespielt hatten. Ihre fröhlichen Gesichter täuschen. »Sie taten, was sie konnten, um zu überleben.«

Für einen von ihnen war Mill Valley, das verträumte reiche Städtchen über der Bucht von San Francisco, ein vermeintliches Paradies, zur Hölle geworden. Und sie, die zurückblieben, waren vom Leben gezeichnet, noch bevor es richtig begonnen hatte.


[…] Aber manchmal nimmt das Leben nun mal überraschende Wendungen, und dann müssen wir unsere Ziele und Ambitionen neu überdenken. Wir können eben nicht immer alles haben.


Bewertung

Man nehme eine perfekte Kleinstadt, eine Gruppe Teenager die alle irgendwie miteinander in Verbindung zu stehen scheinen und verpacke dies mit all deren Problemen in ein Buch.

Seit langer Zeit ist dies ein Buch, welches mich auch durch den Klappentext nicht richtig schlüssig zu sein schien. Ich hatte einerlei Vorstellung was mich erwartet und wie es genau sein und sich entwickeln würde. Ich habe bisher viele positive Meinungen darüber gehört, dass die Leser es verschlungen haben und nicht aus der Hand legen konnten. Tja, was soll ich sagen? Ich kann das sehr gut nachempfinden. Auch wenn ich zu Beginn einige Probleme hatte mich direkt in die Geschichte hineinzufinden, so habe ich es schnell durchgelesen.

Johnson hat einen Roman geschaffen, der dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt, wobei man sich den Kopf schütteln muss und des Öfteren überlegt wie tragisch und dramatisch die Jugend doch ist. Der Aufbau des Buches ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sobald man sich ein mal reingefitzt hat geht es wie von selbst. Insgesamt ist die Geschichte in drei Teile unterteilt. Jeder Teil steht für eine andere Zeit bzw. Vergangenheit. Und damit nicht genug – es wird immer wieder zwischen den einzelnen Protagonisten der Geschichte gewechselt.

Es ist schwer die diversen Charaktere zu beschreiben. Alle Personen bauen im Hintergrund aufeinander auf – genauso wie ihre Geschichten die sie mit sich herumtragen. Ein roter Faden zieht sich durch das gesamte Buch: die Geschichte um Tristan Bloch. Wer er war, was passiert ist, wieso dies geschehen ist, wer daran beteiligt ist, wie es auch nach Jahren noch alle Personen spaltet. Aber das müsst Ihr natürlich selbst herausfinden 🙂 Hierbei geht es um die Schönlinge, die sich nichts mehr wünschen als endlich auszubrechen, Mädchen die noch nicht selbst zu sich gefunden haben, verbotene Lieben, Mobbing, Shit-Storm in den sozialen Medien … Und all diese Dinge bauen aufeinander auf, verheddern sich zu einer Geschichte und ergeben am Ende ein Ganzes. Ich habe mich beinahe jeder Person mitgelitten und mich sofort in meine Jugend zurückversetzt gefühlt.

Das Cover ergibt zu Beginn nicht allzu viel Sinn – das ändert sich jedoch bereits im ersten Teil der Geschichte.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mich dieses Buch in sehr viele Gemütslagen versetzt hat und von einem Drama in das Nächste katapultiert hat.

vier-punkte

Volle Punktzahl für dieses tolle Meisterwerk.


Lance hatte gesagt, scheiß auf die Vergangenheit. Lance hatte gesagt, die Gegenwart ist der Ort, wo man sein wollte, und die Zukunft der Ort, den man sich Schritt für Schritt selbst gestaltete.


Fazit

Dieses Buch ist Nichts für hochsensible Leser – wo sehr schnell die Tränen kullern. Es sei denn, man legt es drauf an.

Auch wenn ich dieses Buch verschlungen habe, solltet Ihr euch Zeit einplanen. Zeit um sich in die Geschichte hineinzufinden, alle Charaktere kennen zu lernen und die Zusammenhänge zu erkennen.

Ich kann es Jedem ans Herz legen und sagen, dass dieses Buch sehr zum Nachdenken anregt und auf viele schwere Themen und Dinge hinweist.


„Wenn man aus einem Ort wie Mill Valley stammte, so wie sie und Tristan und alle, die sie kannten, war kein Entkommen möglich. Dieser Ort war so speziell, in seiner Schönheit und seinen Beschränkungen, dass kein anderer Ort ihnen wirklich stimmig erscheinen würde. Sie konnten nicht vergessen, dass diese Welt für sie geschaffen worden war, dass sie in dieses perfekte Nest hineingeboren worden waren, und trotzdem hatten sie darauf bestanden, unglücklich zu sein.“


unterschrift-cindy

Wir auf der LBM 2018

Wenn wir unseren Urlaub für das kommende Jahr abgeben müssen steht bereits ein Termin fest: die alljährliche Leipziger Buchmesse. Dieses Jahr haben wir uns dazu entschieden, nur einen Tag auf der Messe zu verbringen – somit haben wir den Freitag für uns genutzt und uns zwischen Schulklassen zu den einzelnen Hallen geschoben.

LBM Halle

… das tolle Bild was Ihr hier oben sehen könnt ist vom letzten Jahr. 2017 sind wir im strahlenden Sonnenschein über die LBM spaziert und haben es bereut, dass wir kein T-Shirt angezogen haben. Leider sah es dieses Jahr etwas anders aus. Sachsen wurde komplett vom (hoffentlich) letzten Winterschub heimgesucht und es herrschte komplettes Chaos. Zu unserem Glück konnten wir die Messe am Freitag besuchen und mussten nicht wie viele Andere am Samstag darum bangen, ob wir überhaupt ankommen. Wir hoffen, dass es allen gut geht und die Meisten den Besuch auf der LBM trotz Wintereinbruch geschafft haben.

Wir haben unsere Shopping-Ausbeute, sowie unsere Eindrücke für Euch aufgeschrieben:


Cindy

Meine Bücher:

LBM18

Dieses Jahr habe ich mir gezielt „Illuminae“ gekauft. Seit langer Zeit umgarne ich das Buch nun schon und konnte es dieses Mal einfach nicht lassen. „Unheimliche Geschichten“ von Edgar Allan Poe ist eine illustrierte Ausgabe und hier habe ich gerne etwas tiefer in die Geldtasche gegriffen. „Mit anderen Worten: Ich“ wollte ich schon letztes Jahr auf der LBM kaufen, aber habe mich doch dagegen entschieden. Dieses Jahr war etwas mehr Budget drin und da habe ich meine Chance genutzt. „Staubchronik“ ist mein erstes Buch aus dem Drachenmond-Verlag und hat mich vor allem optisch in seinen Bann gezogen. Als es dann noch hieß „Sie können das Buch gleich signieren lassen“ war es natürlich perfekt! Ich freue mich am meisten auf dieses Buch, welches ich zusammen mit Laura lese.

Weiterhin durfte bei mir ein Buch der Bücherkinder Leipzig e. V. einziehen. Letztes Jahr standen Laura und ich vor dem Stand und wollten unbedingt ein Bild mitnehmen. Dieses Jahr gab es einige Bücher im Sale und ich habe sofort zugeschlagen. Außerdem habe ich ein wunderschönes Bild für den leeren Platz neben unserem Fernseher ergattern können. Dann gab es noch ein paar kleine Dinge wie drei Tombow-Brush-Pens zum Lettern und ein Etui mit Notizbuch. Im Großen und Ganzen war es ein sehr erfolgreicher Einkauf.

Meine Eindrücke:

Ein großer Pluspunkt geht dieses Mal an die Messebuchhandlungen. Auch wenn ich noch immer nicht mit der großen Messebuchhandlung warm werden konnte und nicht verstehe, weshalb sich die Jugendliteratur in der Kinderabteilung befindet, bin ich positiv überrascht gewesen von der Buchauswahl dieses Jahr. Auch wenn es nur eine kleine Sache ist, aber der Gang zur Toilette war kein Horrorakt langer Schlangen mehr, sondern es ging ziemlich zügig voran. Dies lag sicher daran, dass die Cosplayer sich anscheinend nicht mehr auf der Toiletten in den anderen Hallen fertig machen durften. Dadurch, dass der Besucherfluss am Freitag noch erträglich war, mussten wir nicht immer auf das Ausstellerverzeichnis zurückgreifen, sondern konnten einfach durch die Hallen zu den Verlagen schlendern und entdecken ohne, dass wir uns gezielt durch Menschenmassen kämpfen mussten.


Laura

Meine Bücher:

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Meine Ausbeute ist dieses Jahr ziemlich klein. Das ist natürlich Schade auch mir ging es beim stöbern wie wahrscheinlich euch allen auch: „Soll ich das nehmen? Nein das! Ach ich nehm beide… Uuuuuhhh das klingt auch toll!!“. Meine magere Ausbeute hat aber einen ganz einfachen Grund: in wenigen Wochen steht die erste Wohnung im Programm und mein Gehalt geht derzeit für Möbel, Kochutensielen und ähnlichen Kram drauf – merke nie wieder einen Umzug im Zeitraum der Buchmesse legen!! 😀
Trotzdem bin ich natürlich nicht mit ganz leeren Händen nach Hause gefahren. „Die fünf Gaben“ steht seit ein paar Wochen auf meiner Wunschliste, ich habe jede Menge begeisterte Rezensionen gelesen und bin super neugierig. Als es dann in der Messebuchhandlung vor mir lag, konnte ich auch nicht mehr nein sagen.
Genau so ging es mir bei „Sturmmelodie“ aus dem Drachenmond Verlag. Seit Jahren kann ich an diesem Stand nicht vorbei gehen. Ich wundere mich selbst, dass es nur ein Buch geworden ist, aber so wie ich mich kenne wird die nächste Bestellung nicht lange auf sich warten lassen.
Um „Aquila“ von Ursula Poznanski bin ich auch schon eine Weile herum geschlichen und habe mich vergangenen Freitag dann spontan für das Hörbuch entschieden.

Meine Eindrücke:

Ich liebe sie, die LBM. Man kommt mit den verschiedensten Menschen ins Gespräch und kann einfach so wunderbar viel Entdecken. Besonders positiv ist mir dieses Jahr das Angebot rund ums Buch aufgefallen – wir haben mit tollen Künstlern gesprochen und ich konnte an dem Bild mit dem Küken einfach nicht vorbei gehen.
Da wir dieses Jahr aus privaten Gründen nur einen Tag Zeit hatten haben wir uns wie andere Tagesbesucher ganz entspannt jede Halle angeschaut, gestöbert ohne Ende und Termine weg gelassen. Insgesamt haben mich dieses Jahr die kleinen Verlage wesentlich mehr angezogen – ich finde es wirklich toll was manche aus den doch teilweise recht kleinen Ständen rausholen. Es war wie eine große Entdeckungstour und ich habe jede Mintue genossen. Ich fand den Tag wirklich super und freue mich jetzt schon auf die nächste Messe – dann hoffentlich wieder mit mehr Messetagen.


Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr wieder ein Teil der Leipziger Buchmesse sein konnten und es durch das Schneechaos geschafft haben.

Wir sehen uns nächstes Jahr wieder, liebe LBM.

laura-cindy

„Der DaVinci Fluch“ – Katharina Sommer

DasBuch

Davinci-Fluch

Verlag: Zeilengold


Auch gemeine Menschen müssen leben, das ist das Gleichgewicht der Natur…


Klappentext

„Menschen jagen Hexen – Hexen jagen die Zeit…“

Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.

Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule wechseln. Ab sofort bestimmen nicht mehr Zaubersprüche, sondern Zicken und Hausaufgaben ihren Alltag. Auch Francis, Sahneschnittchen Nummer eins, macht ihr das Leben alles andere als einfach. Doch als er erfährt, wer ihre Vorfahren sind, verwandelt sich sein Hass in verdächtig intensives Interesse.
Ist sie bereit ihm zu helfen? Vor allem wenn dabei eine Möglichkeit für sie herausspringt, ihre alten Kräfte wiederzuerlangen? Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt…


Er brauchte meine Hilfe aber war ich bereit, für ihn mein Leben aufs Spiel zu setzen?


Bewertung

Morgen am 08.03.2018 wird dieses wirklich schöne Buch erscheinen – ich hatte die wundervolle Ehre es vorab lesen zu dürfen! 🙂
Was ich von dem Buch halte könnte ihr hier lesen.

Als ich den Klappentext gelesen habe war ich das erste mal hin und weg – als ich das Cover gesehen habe war ich es das zweite mal. Beides hat mich sofort überzeugt und ich war wirklich mega gespannt auf die Story.

Die Story beginnt angenehm lassen. Die Autorin Katharina Sommer lässt uns als Leser ein bisschen Zeit um Hauptprotagonistin Carrie erst einmal ein wenig kennen zu lernen, bevor wir uns mit ihr in ihre neue Welt und ihr neues Leben eintauchen. Carrie war mir sofort super sympatisch. Sie ist ein bisschen chaotisch, super lieb und hat auch ein bisschen eine große Klappe. Bei ihr ist das Herz genau auf dem rechten Fleck. Anders sieht es bei ihrem männlichen Gegenpol aus – zumindest zu Beginn. Von Francis war ich zu Beginn ein wenig genervt – genau wie Carrie, was wieder zeigt wie gut ich mich mit ihr identifizieren konnte. Ich konnte sein Verhalten nicht richtig einordnen und wusste nicht so richtig was er vor hat. Das hat den Spannungsbogen auf den ersten Seiten aber auf ein angenehmes Level gehoben und ich habe die Seiten nur so verschlungen weil ich endlich erfahren wollte was er eigentlich will.

Diese Auflösung verpackt die Autorin in einer wirklich tollen Wendung, die ich so auf keinen Fall habe kommen sehen. Katharina Sommer hat es geschafft hier eine wirklich schön zu lesende Zeitreise-Story einzuflechten die sich logisch aufbaut. Was ich besonders toll fand war, dass sie die Thematik „Was passiert wenn sich die Vergangenheit ändert“ immer wieder in die Geschichte eingeflochten hat. Das fehlt mir in anderen Büchern oft.

Mit kleineren und größeren Plottwists und ein paar ungeahnten Überraschungen hat es die Autorin geschafft die Spannung immer auf einem angenehmen Level zu halten, so dass ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen habe.

Der einzige kleine Kritikpunkt den ich habe, ist, dass ich an ein-zwei Stellen das Gefühl hatte, dass die Story irgendwie in eine bestimmte Richtung gedrängt wurde. Ich kann es nicht richtig beschreiben. Es ist ein wenig als hätte die Autorin gewusst wo sie hin will und den Weg dorthin einfach ein bisschen zu schnell gesucht. Aber im Vergleich zu dem sonst wirklich tollen Buch sind das wirklich nur Kleinigkeiten.

Der Cliffhanger am Ende war allerdings richtig böse – wie soll man da nur so lange warten können, bis die Fortsetzung erscheint? Ich muss die Auflösung einfach wissen und freue mich schon riesig auf ein Wiedersehen mit Carrie und Francis.

Insgesamt vergebe ich 3 von 4 Punkten für das Buch.

drei-punkte


Fazit

Allen die Lust auf einen schönen Zeitreiseroman haben, den kann ich „Der DaVinci Fluch“ wirklich empfehlen. Besonders die insgesamt witzigen und super sympatischen Charaktere die ich auf nur wenigen Seiten lieb gewonnen habe und die wirkliche tolle Bearbeitung der Zeitreisenthematik konnten mich überzeugen und kleine Kritikpunkte wettmachen. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen 🙂

unterschrift-laura

„Die erstaunliche Familie Telemachus“ – Daryl Gregory

DasBuch

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Verlag: Eichborn


Klappentext

Auf den ersten Blick ist Matty Telemachus ein typischer vierzehnjähriger Junge mit den typischen Problemen eines vierzehnjährigen Jungen. Aber Matty ist alles andere als normal und seine Familie ist es schon gar nicht. Als Matty entdeckt, dass er über ungewöhnliche Fähigkeiten verfügt, macht er sich auf die Suche nach dem lange gehegten Familiengeheimnis: Sind seine Verwandten wirklich Medien, beherrschen sie Telepathie, Telekinese und vielleicht noch andere Kräfte?

Ein umwerfender Roman über eine ganz besondere Familie und die unsichtbaren Kräfte, die uns alle zusammenhalten.


Bewertung

Die Familie Telemachus ist keine gewöhnliche Familie. Jeder von Ihnen verfügt über paranormale Fähigkeiten und jede dieser Fähigkeiten ist einzigartig.

Diese Tatsache und der Klappentext ließen mich einen lustigen und humorvollen Roman erwarten, der den pubertären Matty als Hauptcharakter mit sich bringt. Doch irgendwie hat sich das nicht so recht eingestellt. Ich kann euch aber auch nicht direkt sagen, was dieses Buch ausmacht – es ist irgendwie von allem ein bisschen. Zu Beginn scheint es sich tatsächlich ein Roman über den unsicheren Teenager Matty zu gehen, dazu kommen einige kleine Fantasy-Elemente. Doch je weiter man in der Story voran kommt desto mehr entwickelt sich hier meiner Meinung nach ein ziemliches Durcheinander. Ich kann mir vorstellen, dass manche den Mix aus verschiedenen Genres spannend und abwechslungsreich finden- ich fand es irgendwie verwirrend.

Die Idee jedes Kapitel aus Sicht eines anderen Charakters zu schreiben fand ich eigentlich schön. Es bringt Abwechslung in die Story und bietet dem Leser tiefe Einblicke in verschiedenen Gefühlswelten und Ansichten der verschiedenen Familienmitglieder. Da die Kapitel aber für mich doch recht lang sind ziehen sie sich doch ein wenig in die Länge. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass die Story nicht recht voran kommt sonder mehr oder weniger langsam vor sich hin plätschert. Erst zum Schluss, als es ein paar schnellere Szenenwechsel gibt scheint die Story an Schwung und Spannung zu gewinnen.

Auch durch den ein oder anderen Sprung in der Zeit hat meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen, was ich sehr schade fand, denn die durch den Autor wirklich liebevoll gestalteten Figuren hätten eine wahnsinnig spannende Story verdient, doch irgendwie konnte es mich nicht packen.

Insgesamt vergebe ich 2 von 4 möglichen Punkten.

zwei-punkte


Fazit

Die Geschichte entwickelt sich langsam – für meinen Geschmack leider zu langsam. Ich bin mit der Story trotz der vielschichtig und liebevoll gestalteten Charaktere nicht so recht warm geworden. Man muss sich als Leser wirklich auf diesen skurrilen Roman einlassen können, was mir leider nicht so wirklich gelungen ist.

unterschrift-laura

Unser Monatsrückblick – Februar ’18

Februar

… wie war Euer Monat? Bei uns brachte der kürzeste Monat des Jahres eine klirrende Kälte mit sich. Aber hey … umso mehr Grund um sich mit Decke und Tee auf der Couch zu verziehen. Das war unser Lesemonat Februar:

Cindy

Meine gelesenen  Bücher:

MeinLebenOderEinHaufenUnvollkommenerMomente

Rezension – „Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente“

Leider war es diesen Monat etwas schwer für mich Alles unter einen Hut zu bringen. Deshalb habe ich es geschafft nur ein Buch zu lesen. Ein weiteres Buch befindet sich in Arbeit und das Hörspiel von ‚Sleeping Beauties‘ von Stephen King läuft nebenbei im Auto auf dem Weg zur Arbeit.

Meine Neuzugänge:

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Diesen Monat durften „Die Sehnsucht des Vorlesers“ von Jean-Paul Didierlaurent bei mir einziehen, sowie „Das Leben ist manchmal woanders“ von Ulrike Herwig. Das erste Buch befindet sich schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste. Auf das Zweite freue ich mich besonders.


Laura

Meine gelesenen Bücher:

 

Rezension – „Federleicht 6“

Rezension – „Ein bisschen wie Unendlichkeit“

Rezension – „Räuberherz“

Rezension – „Nicht mein Märchen“

Rezension – „Das Herz der Lilie“

Rezension – „Hörbuch Ariell und Rapunzel“

Rezension – „Midnight Sun“

Ich bin mit meinem Lesemonat wirklich sehr zufrieden. Mein Highlight war dabei ganz klar „Räuberherz“ von Julianna Grohe. Es konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Ich hoffe auch ihr alle habt tolle Bücher gelesen in diesem Monat.

Meine Neuzugänge:

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Midnight Sun habe ich bereits beendet. Das Hörbuch von Save Me läuft genau in diesem Moment – und ich kann schon jetzt sagen: es ist phänomenal!


Wir wünschen euch einen tollen März!

laura-cindy