Buch-Date: Auflösung

Heute, am 08.12. findet das Buch-Date für das Jahr 2017 seinen krönenden Abschluss. Viele Bücher wurden entdeckt, gelesen und rezensiert, für gut befunden oder auch zur Seite gelegt. Ich liebe diese Aktion einfach immer (weswegen ich stark hoffe, dass Worteflumselkritzelkram und das Zeilenende schon in den Startlöchern stehen um das erste Buch-Date für 2018 zu planen).

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Aber bevor das nächste beginnt, müssen wir das aktuelle ersteinmal zu Ende bringen.

Meine Empfehlungen habe ich von der lieben Myriade bekommen. Sie lauteten:

  • Tad Williams – Stadt der goldenen Schatten
  • Fatou Diome – Der Bauch des Ozeans

  • Francois Lelord – Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Auf den ersten Blick liegt keins der Bücher in meiner „Komfortzone“ und das finde ich auch sehr spannend, denn dazu ist das Buch-Date ja da, um den eigenen Horizont ein wenig zu erweitern.
Um trotzdem eine Entscheidung fällen zu können, habe ich nach Rezensionen gegoogelt und dann anschließend einfach meinen Bauch entscheiden lassen, worauf ich gerade Lust habe. Dabei bin ich nach dem Auschlussprinzip vorgegangen. Nach ein wenig Recherche war mir schnell klar, dass es sich bei „Der Bauch des Ozens“ sicher um ein tolles Buch handelt, es aber überhaupt nicht zu meiner momentanen Stimmung passt. Die Thematik ist super aktuell und wichtig – aber ich hatte einfach keine Lust.
Übrig blieben demnach „Stadt der goldenen Bücher“ und „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“. Entschieden habe ich mich letztendlich für „Stadt der goldenen Schatten“ und das aus einem ganz einfahcen Grund: ich habe wirklich noch NIE ein Buch aus dem Science-Ficition Bereich gelesen.

Klappentext

Eine Gruppe mächtiger Männer, die sich Gralsbruderschaft nennt, hat mit enormen Geldmitteln das Simulationsnetzwerk »Otherland« entwickelt. Es ist mehr als nur die Spielwiese einiger Exzentriker: Von langer Hand vorbereitet soll es das gigantische Kontrollsystem werden, das die gesamte Menschheit beherrscht.
Nur wenige haben eine Ahnung davon, welche Ausmaße das Netz bereits angenommen hat. Nur wenige erkennen die tödliche Gefahr. Angelockt von der Vision einer strahlenden, einer goldenen Stadt, versammeln sich neun Menschen in der VR, um sich dem Bösen entgegen zu stellen und seine Pläne zunichte zu machen.

Bewertung

… oder wohl eher Kurz-Bewertung, denn wirklich viel habe ich zu dem Buch irgendwie nicht zu sagen. Eigentlich kann ich es in einem Satz sagen: Mein Unterbewusstsein wusste wahrscheinlich, warum ich vorher noch nie zu einem Science-Ficiton Werk gegriffen habe 😀

Ich war irgendwie die Ganze Zeit über verwirrt. Das kann zum einen daran liegen, dass hier wirklich viele verschiedene Handlungsstränge miteinander verwoben werden, oder einfach an dem wissenschaftlichen Teil, der sich hier auf Computertechnik bezieht (mein Wissenstand ist hier der normale Umgang aber bitte fragt mich nichts tiefgehendes). Es war mir jedenfalls zu viel auf einmal, um die Sache auf den Punkt zu bringen.
„Stadt der goldenen Schatten“ ist ein Buch, auf das man sich wirklich sehr konzentrieren muss, nebenher lesen ist hier meiner Meinung nach unmöglich, dazu ist es einfach zu komplex. Freunde komplexerer Handlungen und vielschichtiger, komplizierter Dystopien kommen hier sicherlich auf ihre Kosten, wer allerdings auf der Suche nach einer entspannenden Lektüre ist, ist mit diesem Buch falsch beraten.

Deswegen war das Buch für mich wirlich schwer zu lesen und ich konnte es nicht richtig genießen, hatte sogar oft den Wunsch, dass es doch endlich vorbei sein möge.

In den sonstigen Punkten, also Schreibstil, Charaktergestaltung usw. kann Tad Williams überzeugen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und hat mich trotz meienr Probleme noch ein bisschen bei Laune halten können. Die Figuren waren schön ausgestaltet und die Palette an verschiedenen Charakterzügen umfangreich. Mal wurde ein Protagonist ausführlich beleuchtet, ein anderer dafür nur vage beschrieben.

Insgsamt denke ich, handelt es sich heir um ein gutes Buch – wenn man das Genre mag. Das aufeinander Treffen der wirklichen und der Cyber-Welt kann denke ich für viele ein interessantes und spannendes Thema darstellen.

Liebe Myriade, danke für die Empfehlungen. Auch wenn ich mich nicht für das Genre Science-Ficition begeistern konnte, habe ich mich trotzdem gefreut einen Einblick zu gewinnen 🙂

Den Sammelbeitrag zu allen Teilnehmern des Buch-Dates findet ihr übrigens unter folgendem Link: KLICK.

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Buch-Date: Ich empfehle…

Das Zeilenende hat gelost, und das Ergebnis ist mehr als eindeutig: ich habe die Ehre Schauwerte drei Bücher zu empfehlen.

Die Hinweise dazu sehen wie folgt aus:

Die letzten drei Bücher, die du gelesen hast?
Finn-Ole Heinrich: Räuberhände
Hanya Yanagihara: A little life
Tim Burton: The melancholy death of Oyster Boy

Dein Lieblings-Genre?
Drama

Deine drei liebsten Autor*innen?
Büchner
Schnitzler
Dostojewski

Gibt es etwas, das du überhaupt nicht lesen willst?
Science Fiction (naja, zumindest wenn es so in Richtung Perry Rhodan oder so etwas geht), Literatur, die von Doofbacken in Regale gestellt wird, die mit „Freche Frauen“ betitelt werden, Fantasy

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Der geübte Leser dieses Blogs wird dabei eine Sache sicher auf Anhieb gesehen haben: bitte keine Fantasy.
Es ist das letzte Wort von Schauwertes Ausführung, dass mich vollkommen aus der Bahn wirft, besteht doch mein Bücherregal zum Großteil aus eben dieser. Drama kommt da eigentlich gar nicht drin vor. Wie soll ich also die Empfehlungen gestalten?
Mein Problem ist hier defintiv der Hang zum Perfektionismus. Schließlich will ich bei meinem Buch-Date erreichen, dass die Empfehlungen Freude auslösen, dass der geloste Partner am Ende sagt: was für ein Aufeinandertreffen, bitte gleich nochmal.

Der erste Schritt bestand also darin, die Ansprüche an mich selbst herunter zu schrauben. Ich will Schauwerte natürlich ein schönes Date bieten – das perfekte wird es dennoch nicht werdn und ich entschuldige mich bereits jetzt dafür, aber die unterschiedlichen Geschmäcker, was das Lesen betrifft, erschweren die ganze Angelegenheit ungemein.

Danach habe ich den zu Schauwerte gehörenden Blog durchstöbert. Ihre Empfehlungen vergangener Buch-Dates an andere Teilnehmer gaben mir aber schnell Aufschluss: sowas befindet sich überhaut nicht in meinem Regal. Ich habe mich trotzdem davor gestellt, jeden Buchrücken angeschaut, Ideen verworfen und mich schlussendlich doch für drei Bücher entschieden, von denen ich hoffe, dass eines dabei ist, das auf Begeistung oder zumindest Interesse stößt.

  1. Die unendliche Geschichte – Michael Ende
    Ich habe bei den vergangenen Dates gesehen, dass du, liebe Schauwerte, auch die Klassiker unter der Kinder- und Jugendliteratur empfohlen hast. Bei „Die unendliche Geschichte“ handelt es sich zwar auch um Fantasy, aber eben auch um eines der Kinder- und Jugendbücher schlechthin. Vielleicht kann es dich ja begeistern.

    Klappentext:
    Bastian Balthasar Bux entdeckt in einem Antiquariat ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: „Die unendliche Geschichte“. Er liest vom Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Schuld daran ist die geheimnisvolle Krankheit der Kindlichen Kaiserin, die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Sollte Bastian selbst jenes Kind sein, das Phantásien zu retten vermag? Zusammen mit dem jungen Krieger Atréju und dem Glücksdrachen Fuchur begibt er sich auf eine Reise durch Phantásien, in der bald jede Minute zählt.

  2. 54 Minuten – Marieke Nijkamp
    Wer hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe? Das Buch handelt von einem Amoklauf in einer Schule. Die Geschichte selbst wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, wodurch verschiedene Seiten der schrecklichen Tat verfolgt werden können. Ich persönlich finde es wichtig hier dazu zu sagen: es ist ein Jugendbuch – also erwarte bitte nicht Gewalt und Blut im überfluss. Ich selbst habe das buch erst vor kurzem gelesen, und es hat mir gut gefallen.

    Klappentext:
    54 Minuten, die alles zerstören

    Es passiert nicht viel im verschlafenen Opportunity, Alabama. Wie immer hält die Direktorin in der Aula der Highschool ihre Begrüßungsrede zum neuen Schulhalbjahr. Es ist dieselbe Ansprache wie in jedem Schulhalbjahr. Währenddessen sind zwei Schüler in das Büro der Schulleitung geschlichen, um Akten zu lesen. Draußen auf dem Sportgelände trainieren fünf Schüler und ihr Coach auf der Laufbahn für die neue Leichtathletiksaison. Wie immer ist die Rede der Dirketorin exakt um zehn Uhr zu Ende. Aber heute ist alles anders.

    Als Schüler und Lehrer die Aula verlassen wollen, kann man die Türen nicht mehr öffnen. Einer beginnt zu schießen.
    Tyler greift seine Schule an und macht alle fertig, die ihm unrecht getan haben.
    Aus der Sicht von vier Jugendlichen entfaltet sich der Amoklauf, bis die letzte Kugel verschossen ist.

  3. Salz für die See – Ruta Sepetys
    Ich gebe es zu: ich habe es noch nicht gelesen, aber es liegt ziemlich weit oben auf meinem SuB. Deswegen empfehle ich es dir trotzdem einfach. Vielleicht gefällt es dir ja 😉

    Klappentext:
    Die letzten Kriegstage des Jahres 1945: Tausende Menschen flüchten aus Angst vor der Roten Armee nach Westen. Darunter Florian, ein deutscher Deserteur, Emilia, eine junge Polin, und Joana, eine litauische Krankenschwester. Eine Notgemeinschaft, in der jeder ein Geheimnis hat, das er nicht preisgeben will. Denn der Krieg hat sie Misstrauen gelehrt.
    Im eiskalten Winter wählt der kleine Flüchtlingstrek den lebensgefährlichen Weg über das zugefrorene Haff. In Gotenhafen, so heißt es, warte die Wilhelm Gustloff, um sie nach Westen zu bringen. Doch auch dort sind sie noch lange nicht in Sicherheit.

Liebe Schauwerte, ich hoffe du bist zufrieden mit diesen Empfehlungen. Die wichtigste Frage ist also: haben wir ein Date? 🙂

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Buch-Date: Die Auflösung

So ihr Lieben…
Und schon ist es wieder um, dass Buch-Date. Die Zeit vergeht wie im Flug – und dieses mal war es bei mir wirklich knapp. Nicht wegen geringer Leselust oder wie auch immer gearteten äußeren Umständen. Nein… Ich hatte irgendwie immer einen einzigen Satz im Kopf: „Ist ja noch ein bisschen hin!“. Als mich dann letzte Woche die Erinnerungsmail vom lieben Zeilenende erreicht hat, ja da hätte ich vor Schreck fast das böse Wort mit SCH gerufen, konnte mich aber gerade noch fangen – wir waren schließlich gerade unterwegs, wie da die Leute wieder geguckt hätten…

Um ehrlich zu sein, habe ich zuerst mal meinen Kalender gecheckt, schließlich kann sich ja das Zeilenende auch mal im Datum vertun oder? Hat es aber nicht. Da stand es dann auch direkt schwarz auf weiß 14.10. – Auflösung Buch-Date. Um an dieser Stelle mal meine liebe Mutti zu zitieren „Alzheimer lässt grüßen“ – wie recht sie doch manchmal hat.

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Um das Ganze doch irgendwie retten zu können habe ich den schnellsten Weg gewählt, den es gibt um ein Buch zu bekommen (und an dieser Stelle muss ich der Digitalisierung auch mal ganz herzlich Danken): kaum zu Hause wurde das E-Book meines gewählten Buches runtergeladen. Ich war zwar eigentlich gerade mit einem ganz anderem Buch zu Gange, aber muss eben Prioritäten setzen und in diesem Sinne hieß es dann: Buch-Date first!

Gelesen habe ich: The Hate U Give


„Mutig sein bedeutet nicht, dass du keine Angst hast, Starr“, sagt sie. „Es bedeutet, dass du was tust, obwohl du Angst hast.“


Als ich meine Optionen für das Buch-Date gesehen habe, war meine Wahl sofort klar. Das Buch gehört ganz klar zu DEN Büchern des Jahres – und ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Nicht der Hype und die überwiegend wirklich umwerfend guten Kritiken (dem konnte man ja gar nicht entgehen), sondern eher der Kauf und das Lesen des Buches. Ich habe es irgendwie bisher verpasst.

Ich muss zugeben, dass ich mit extrem hohen Erwartungen an das Buch herangegangen bin – schließlich waren da wie erwähnt diese ganzen Rezensionen, die sich vor Begeisterung fast überschlugen. Aber was soll ich sagen? Sie hatten ja recht. Auch mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Vor allem die Thematiken, die in diesem Buch vereint werden, fand ich sehr besonders. Ob die Behandlung von rassistischer Polizeigewalt, der Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen oder die Frage „Was ist eigentlich Gerechtigkeit?“. Alle Themen beschäftigen die Gesellschaft aktuell – das Thema Polizeigewalt ist in den USA natürlich noch präsenter als bei uns. Damit trifft die Autorin natürlich voll den Zeitgeist. Sie schafft es zu schockieren, macht den Leser gleichzeitig wütend, traurig aber irgendwie auch hoffnungsvoll – es ist teilweise ein hin und her der Gefühle.

Besonders beeindruckt hat mich die starke, junge und unheimlich mutige Hauptprotagonistin. Starr muss eines der schlimmsten Dinge mit ansehen, die es auf der Welt gibt: ihr erster Freund Khalil wird von einem Polizisten erschossen. In ihre Situation und ihr Leben wird der Leser fast schon hineingerissen – in eine Welt aus  Schwierigkeiten zwischen schwarz und weiß, verschiedenen Orten und Ansichten. Unterstrichen wird dieser Aufbau auch durch den tollen Schreibstil der Autorin. Worte, ganze Sätze und einfach die ganze Art wurden durch die Autorin jeder Situation perfekt angepasst, egal ob Slang oder einer normaler Umgangston, alles scheint hier an seinem Platz zu sein und die verschieden Teile des Buches – die Welt in der Starr mit „den Weißen“ interagiert und ihr eigentliches zu Hause, einem Armenviertel – deutlich zu trennen. Dazu kommen noch einige unerwartete Wendungen, wodurch das Buch, dass ja schon durch seine Aktualität und Themenwahl besticht, noch an Spannung dazu gewinnt.

Kurz gesagt: tolles Buch, meiner Meinung nach absolut Lesenswert!

Wie war euer Buch-Date? Ich hoffe doch ihr Seid genauso zufrieden wie ich? HIER könnt ihr übrigens alle Beiträge der Teilnehmer einsehen.

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Buch-Date: Die Empfehlungen

Heute früh hat das Los entschieden, ich habe die Ehre Wortgeflumselkritzelkram drei Kinder- bzw. Jugendbücher zu empfehlen.
Und meine liebe Wortgeflumselkritzelkram, was soll ich sagen? Mir kamen sofort so viele Ideen in den Kopf, dass ich mir gedacht habe: Warum soll ich dich warten lassen, wenn ich dich doch heute schon mit den Empfehlungen überraschen kann?

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Folgende Hinweise habe ich für meine Auswahl bekommen:

Die letzten drei Bücher, die du gelesen hast?
– Anna Pfeffer „New York zu verschenken“ (hat mir sehr gut gefallen) und Wesley Chu „Zeitkurier“ (öhm, nicht so meins …) und Roope Lipasti „Sauna mit Nachbar“ (leider auch ein Fehlgriff) – und noch mehr Bücher findet ihr auf meiner Seite „Gelesen“

Dein Lieblings-Genre?
– Fantasy, Belle, Thriller

Deine drei liebsten Autor*innen?
– Das ändert sich inzwischen fast monatlich. Es gibt so viele richtig gute Autoren, z.B. Sebastian Fitzek, Benedict Wells, Terry Pratchett und und und…

Gibt es etwas, das du überhaupt nicht lesen willst?
– Puren Horror brauche ich nicht mehr, ebenso bitte keine Nora Roberts (aber die schreibt ja auch keine Kinderbücher)…

Und als Zusatzfrage: Wie ist dein Verhältnis zu Kinder- und Jugendbüchern – liebst du sie oder fühlst du dich zu alt oder…
– Ich liebe vor allem Jugendbücher und auch hier gerne im Bereich Fantasy, bin aber für wirklich alles offen…


Ich habe hin und her überlegt: Nimmst du das? Nein das… oder doch nicht? Es war beinahe zum Haare raufen. Schlussendlich konnte ich mich aber auf diese drei Bücher festlegen:

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Ich gebe dir die Sonne – Jandy Nelson
Ich habe es im Frühling gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Zwar hatte ich am Anfang ein paar Startschwierigkeiten, allerdings wurde es mit jeder Seite besser bis ich es gar nicht mehr weglegen konnte.
Das Buch entführt den Leser in die Welt der Zwillinge Jude und Noah, eigentlich sind sie unzertrennlich und doch so unterschiedlich. Bis das ihnen ein schwerer Schicksalsschlag alles zerstört und ihr Leben komplett verändert.
Emotional, real und meiner Meinung nach wunderschön.

Für dich soll’s tausend Tode regnen – Anna Pfeffer
Ich habe gesehen, dass du „New York zu verschenken“ gerade beendet hast (ich übrigens auch). Da es dir gut gefallen hat dachte ich mir: Warum nicht ein anderen Buch der Autorin?
„Für dich soll’s tausend Tode regnen“ dreht sich um das Leben von Emi, in der ich mich an einigen Stellen selbst wieder erkannt habe. Inhaltlich werden hier eher „typische“ Probleme eines Jugendlichen behandelt: die neue Stiefmutter, der blöde Bruder und natürlich dieser blöde Kerl in der Schule. Zusammen mit dem leichten Schreibstil der Autorinnen, und der lockeren Art der Hauptprotagonistin entsteht so ein schöner Jugendroman.

Wintermädchen – Laurie Halse Anderson
Ich habe es schon vor einigen Jahren gelesen und doch weiß ich noch eins: es hat mich sehr berührt. In dieser Geschichte wird ein wichtiges Thema behandelt, vor dem doch viele die Augen verschließen: Magersucht. Im Mittelpunkt steht Lia, die sich mit ihrer Freundin geschworen hat die dünnsten Mädchen der Schule zu sein. Als Cassie jedoch stirbt bricht für Lia eine Welt zusammen. Die Stimmen in ihrem Kopf sagen sie soll weiter machen, hungern bis sie Cassie in der Welt der Wintermädchen wieder trifft.


Ich hoffe es ist etwas für dich dabei, wenn nicht sag bescheid, dann finden wir mit Sicherheit noch etwas anderes 😉

Viel Spaß beim Lesen!
Laura

Auflösung – Buch-Date

Ihr Lieben,

schon vor einer Weile habe ich euch berichtet, dass ich wieder beim Buch-Date teilnehme. Und ich kann euch sagen, die Zeit verging wie im Flug. Ich kann kaum fassen, dass die Zeit schon wieder um ist. Denn heute verrate ich euch was ich gelesen habe und natürlich auch wie es mir gefallen hat 🙂

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Zuvor möchte ich noch einmal kurz wiederholen, was ich zur Auswahl hatte:

  1. Hans Bemmann: Stein und Flöte
  2. Jacqueline Carey: Kushiel – Das Zeichen
  3. Deborah Harkness: Die Seelen der Nacht

Ich habe lange überlegt… und konnte mich doch nicht entscheiden. Immer und immer wieder habe ich mir meine Auswahl angeschaut. Und dann habe ich unter dem Beitrag von Aequitas et Veritas, von der übrigens diese tollen Empfehlungen stammen, einen Kommentar entdeckt. Er ist von Wortgeflumselkritzelkram und lautet: „Stein und Flöte – ein wunderbares Buch“. Ich lese ihren Blog schon eine Weile und dachte mir dann einfach: Laura vertraue ihr, sie wird es bestimmt wissen. Und des wegen habe ich mich auch genau für dieses Buch entschieden.

Klappentext

Lauscher ist ein Mensch, der stets in die Irre geht und dennoch an Ziel gelangt. Als er einen geheimnisvollen Stein und eine Flöte erbt und dazu ein wundersames Holzstück geschenkt bekommt, setzt er alles daran, mit diesen magischen Gaben die Welt seinen Wünschen gemäß zu unterwerfen – und scheitert. Doch das Schicksal beschert ihm so manches phantastischen Abenteuer, um ihn letztendlich auf seinen ganz persönlich Weg zu führen.

Bewertung

Um ehrlich zu sein, habe ich das Buch aber um einiges unterschätzt. Vor allem was die Seitenzahl anbelangt, ich hätte mich eindeutig ein bisschen besser erkundigen sollen, denn ich hatte wirklich alle Hände voll zu tun die 936 Seiten bis heute auch zu schaffen.
Aber es hat sich eindeutig gelohnt, denn ich habe jede einzelne Seite wirklich gern gelesen.

Hans Bemmann entführt seine Leser in eine wirklich märchenhafte und verzaubernde Welt, voll mit Geschichten und Weisheiten. Unterstrichen wird diese Welt noch durch seinen poetischen Schreibstil. Mir selbst hat er sehr gut gefallen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass er dem ein oder anderen etwas zu schwer und zu „wuchtig“ ist.

Hauptprotagonist in diesem Buch ist Lauscher, ein Junge und später Mann, der einfach so ganz anders ist als alle anderen und noch unheimlich viel lernen muss. Als Leser begleitet man ihn auf seinem Weg voller Magie und Geschichten. Und während Lauscher das Zuhören lernt, habe ich selbst das Gefühl man lernt mit diesem Buch wieder das langsame und ganz bewusste Lesen. Denn man muss sich wirklich viel Zeit und auch Ruhe nehmen, um die Zusammenhänge die sich durch verschieden Perspektivenwechsel und Erzählungen ergeben, zu verstehen und zu verknüpfen. Lesen wie ich es sonst einfach tue, im Sessel oder auf dem Sofa – das war hier nicht möglich. Ich musste mich ganz Bewusst auf das Buch einlassen – und auch erst dann hatte ich wirklich Spaß beim Lesen.


„Mit dem Herzen mußt du spielen“, wurde der Sanfte Flöter nicht müde zu wiederholen, „erst dadurch bekommen die Töne Farben und und Deutlichkeit, so wie man früher am Klang deiner Stimme hören konnte , ob du dich fürchtest, ob du etwas fragst, oder ob du gleich lachen wirst.“


Man begleitet Lauscher bei einigen Abenteuern, lacht mit ihm, ärgert sich über ihn und gewinnt den ein oder anderen Menschen lieb, den er auf seinen Reisen begegnet. Doch vor allem finde ich ist eine Sache in diesem Buch entscheidend, und diese Zeichnet dieses Werk eben auch besonders aus: man lernt mit ihm. Mit jeder Geschichte und jeder weiteren Seite lernt man ein ganz kleines bisschen dazu.

Mehr möchte ich zu dem Buch eigentlich gar nicht sagen. Man kann es aber auch sehr schlecht in Worte fassen – meiner Meinung nach. Ich kann es aber jedem nur ans Herz legen, der sich mal wieder ganz Bewusst ganz viel Zeit für ein Buch nehmen will.

Hier findet ihr übrigens die Beiträge und Erfahrungen der anderen Teilnehmer: klick

Ich hoffe ihr hattet auch alle ein schönes Buch-Date 🙂

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Buch Date – Die Empfehlungen

Das Zeilenende hat die Datingschlange ausgelost und ich bin mehr als zufrieden! 🙂
Ich werde drei Titel von Aequitas et Veritas empfohlen bekommen und freue mich schon sehr drauf… Sie hat einen so tollen Blog, da können nur wunderbare Vorschläge kommen.

Ich selbst darf der lieben Screen Queen drei Bücher empfehlen.

Dafür habe ich folgende Hinweise bekommen:

Die letzten drei Bücher:
Ich versuche gerade, die „Das Lied von Eis und Feuer“-Reihe vor der nächsten Staffel zu schaffen…daran habe ich gerade noch zu tun. Zwischendrin habe ich aber noch „Anansi Boys“ von Neil Gaiman und „The Light between the Oceans“ von M.L. Stedman gelesen.

Lieblings-Genre:
Sci-Fi und Fantasy

Die drei liebsten Autor/innen:
Neil Gaiman, Daniel Kehlmann, Cornelia Funke

Was mag ich überhaupt nicht lesen:
Liebesschnulzen und Lyrik

Für mich eine nicht so leichte Aufgabe wie man denken soll. Keine Liebesschnulzen – dabei hab ich doch einiges an Romantasy im Regal stehen 😀
Aber ich habe gestöbert…ausgesucht…verworfen… mir einige ihrer gelesenen Bücher angeschaut…erneut ausgesucht…

Rausgekommen sind dabei die folgenden drei Empfehlungen:

Prinz Kaspian von Narnia – C.S. Levis
Ich habe gesehen, dass du „Der König von Narnia“ bereits gelesen hast. „Prinz Kaspian von Narnia“ ist zwar der viertel Teil der Reihe, ich finde aber das man ihn auch wunderbar direkt im Anschluss lesen kann. Um ehrlich zu sein, bin ich bei diesem Buch noch am meisten davon überzeugt das es die gefallen könnte, was jetzt kommt – nun ich kann es einfach nicht einschätzen 😀

Empire of Storms – Jon Skovron
Für mich High FAntasy vom feinsten – ob es dir gefallen könnte? Vielleicht 😉
Falls du mehr lesen möchtest: HIER ist meine Rezension zu dem Buch. Ich war begeistert und vielleicht kann es dich ja auch überzeugen. Es ist ein wenig verrückt und mal ganz was anderes…

Die Wächter von Avalon Band 1 – Amanda Koch
Dieses Buch entführt uns in eine Welt in denen bekannte Fabelwesen wirklich existieren. Ich selbst habe jede Zeile genossen. Von den genannten Büchern geht es am ehesten in Richtung Romantasy – aber es geht „schlimmer“ 😀 Vielleicht ist es ja was für dich. HIER ist nochmal meine Rezension 😉

Ich hoffe, es ist was passendes dabei – sonst melde dich einfach und ich lass mir etwas anderes einfallen – das ist überhaupt kein Problem 🙂

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Buch-Date #4 – Auflösung

Und schon ist die Zeit wieder um…
Mir ist als wäre es erst gestern gewesen, dass ich euch erzählt habe, dass das Buch-Date bei Wortgeflumselkritzelkram und Zeilenende in die nächste runde geht – und schon ist es wieder vorbei. Schade eigentlich… ich für meinen Teil brauche auf jeden Fall bald wieder eine neue Runde 😀

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Dieses mal ging es um Klassiker. Eigentlich nicht mein favorisiertes Gebiet, aber ich wollte mich auf keinen Fall abschrecken lassen und bin zielstrebig in diese Runde gestartet.
Für meine Empfehlungen war übrigens Schauwerte verantwortlich. Sie hat mir zu folgenden Klassikern geraten:

„Buch-Date #4 – Auflösung“ weiterlesen

Buch-Date #3 – Auflösung

So ihr Lieben, vor einiger Zeit haben Zeilenende und Wortgeflumselkritzelkram zu einem Buch-Date aufgerufen. Dabei hatte ich das Glück, dass mir das liebe Zeilenende drei Bücher empfohlen hat.

Diese waren:

  1. Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra von Robin Sloan
  2. Skulduggery Pleasant #1 von Derek Landy
  3. Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers

„Skulduggery Pleasant“ habe ich irgendwie gleich ausgeschlossen, ich kann euch auch gar nicht so wirklich sagen warum… es war einfach ein Bauchgefühl.
Danach blieben mir noch „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ und „Die Stadt der träumenden Bücher“. Ich habe wirklich einige Tage hin und her überlegt. Nimmst du das? Nein doch das andere! Oder? Ich weiß nicht recht…
Schluss endlich habe ich mir dann gedacht: Laura, das ist das Buch-Date. Nutz einfach die Chance und nimm das, was du sonst nie nehmen würdest. Meine Entscheidung ist also auf folgendes Buch gefallen:

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Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript., dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher… Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben und sogar töten können.


In tiefen kalten, hohlen Räumen
Wo Schatten sich mit Schatten paaren
Wo alte Bücher Träume träumen
Von Zeiten, als sie Bäume waren
Wo Kohle Diamant gebiert
Man weder Licht noch Gnade kennt
Dort ist´s, wo jener Geist regiert
Den man den Schattenkönig nennt


Was für ein Buch.
Man kann es eigentlich nicht anders sagen. Es ist wirklich sehr… außergewöhnlich, interessant und speziell.
Vor allem am Anfang hatte ich wirklich riesige Probleme wirklich rein zukommen. Walter Moers hat  (zumindest aus meiner Sicht) einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil und ich habe gefühlt eine kleine Ewigkeit gebraucht, um die Geschichte halbwegs flüssig lesen zu können. Ich habe euch hier mal einen kleinen Ausschnitt von der ersten Seite abgetippt, damit ihr euch mal ein Bild davon machen könnt:


Hier fängt die Geschichte an. Sie erzählt, wie ich in den Besitz des Blutigen Buches kam und das Orm erwarb. Es ist keine Geschichte für Leute mit dünner Haut und schwachen Nerven – welchen ich gleich empfehlen möchte, dieses Buch wieder zurück auf den Stapel zu legen und sich in die Kinderbuch-Abteilung zu verkrümeln. Husch, husch, verschwindet ihr Kamillenteetrinker und Heulsusen, ihr Waschlappen und Schmiegehäschen, hier handelt es sich um eine Geschichte über einen Ort, an dem das Lesen noch ein echtes Abenteuer ist!


Ich muss gestehen, dass ich mich durch die ersten 70-80 Seiten wirklich durchgequält habe. Die Geschichte hatte noch nicht richtig angefangen, für mich war es ein ziemlich langes Vorgeplenkel, dass obendrein auch noch schwierig zu lesen war. Danach nimmt die Geschichte dann mehr Fahrt auf und es schleichen sich immer mehr spannende Stellen ein. Und trotzdem bin ich die ganze Zeit über nicht so zu 100% warm geworden mit dem Buch. Es liegt glaub einfach an der Art und Weise wie Moers schreibt. Ich weiß, dass das vielen gefällt, aber für mich ist es einfach nicht das Wahre. Dadurch habe ich dann auch einige Seiten nur quer gelesen (z.B. wenn der Autor mittelst im Geschehen anfängt über 4-5 Seiten zu erklären was die Zamonische Gruselliteratur ausmacht). Das kann aber auch daran liegen, dass ich mit Zamonien (der Welt in der Moers Bücher spielen) nicht vertraut bin, vielleicht hätten mir die Infos einfach mehr gegeben wenn ich mehr in der Materie gesteckt hätte, aber das lässt sich jetzt im Nachhinein schlecht sagen.

Trotzdem bin ich froh, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe. Bei mir ist zwar keine neue Buchliebe entstanden, aber ich habe viel dazu gelernt. Zum einen bin ich ja immer dafür, auch mal Bücher zu lesen die auf den ersten Blick nicht zu mir zu passen scheinen. Zum anderen ist diese Geschichte wirklich etwas besonderes. Ein Lindwurm der auf seiner Reise mit allerhand Gestalten wie dicken Schweinen, Haifischmaden, Eydeeten, Hundlinge, Buchlinge und viele viele mehr in Kontakt tritt. Ich denke das sagt schon sehr viel aus. Als ich es gekauft habe dachte ich mir: klingt als sollte man mal einen Blick dort rein werfen.Auch die Idee der Geschichte um ein mysteriöses Manuskript hat mir gefallen. Die zweite Hälfte des Buch hat mich dann auch ein bisschen positiv überrascht, weil Moers einige unerwartete Wendungen eingebaut hat. Aber insgesamt muss ich wirklich sagen: jetzt weiß ich was ich (zumindest in nächster Zeit) nicht mehr lesen will. Es war irgendwie… zuviel… ja ich denke ich war mit diesem sehr speziellen Buch ein bisschen überfordert. Schlussendlich ich war froh, als ich es durch hatte. 😀
Aber ich bin um eine Erfahrung reicher geworden und schon deswegen über alle Maßen zufrieden. Bei einer vierten Runde wäre ich auch ganz sicher wieder mit am Start. Die Aktion gefällt mir wirklich durch und durch.

Jetzt freue ich mich aber vor allem auf all die anderen Beiträge und bin besonders auf das Ergebnis von Schauwerte gespannt. Dorthin habe ich nämlich meine Empfehlungen gegeben  und ich hoffe natürlich, dass ihr die Auswahl gefallen hat. 🙂

unterschrift-laura

Buch-Date #3

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Ich nehme dieses mal zum aller ersten Mal am Buch-Date teil. Ich war auch ganz aufgeregt wer mir Empfehlungen geben würde und wem ich was empfehlen darf. Bei ersterem hatte ich auf jeden Fall Losglück. Meine Empfehlungen habe ich vom wunderbaren Zeilenende bekommen. Ich war heute früh ganz hibbelig, als ich gesehen habe, dass der Beitrag mit den Empfehlungen online ist. Ich bin auch sehr zufrieden – ein Kompliment an den netten Herrn an dieser Stelle. Was ich lesen werde verrate ich aber nicht. Das erfahrt ihr am 01.03. 🙂

Es war allerdings nicht so einfach für mich meine Empfehlungen auszusprechen. Denn er oder sie wollte keine Fantasy lesen. Das angegebene Lieblingsgenre ist Drama. Eine echte Herausforderung für mich denn ich liebe Fantasy und kann mit Dramen eigentlich gar nichts anfangen.

Hier gibts die kompletten Daten:

Schauwertes Informationen:

Meine letzten 3 Bücher:
Hanya Yanagihara -This Little Life
Poppy Alexander – Dawn before the rest of the world
Michael Köhlmeier- Die Musterschüler

Mein Lieblings-Genere:
Drama

Meine Lieblingsautoren / -autorinnen:
Arthur Schnitzler, Georg Büchner, Paul Auster, Alice Munro…

Gibt es etwas, das ich überhaupt nicht lesen will?
„Frauenliteratur“, SciFi/ Fantasy

Ich habe dem oder derjenigen der/die hinter Schauwerte steckt bereits Sonntag eine Mail mit meinen Empfehlungen geschickt  und die dort auch ausführlich beschrieben. Ich hoffe, dass sie angekommen ist, weil ich leider noch keine Antwort bekommen habe (aber bestimmt kommt da noch eine 😉 )

Meine Empfehlungen in aller Kürze:
Jakob der Lügner von Jurek Becker
Bobby von Eddie Joyce
Winterhonig von Daniela Ohms

Ich hoffe da ist was passendes dabei. Ansonsten werde ich mich bemühen dir noch ein paar Alternativen vorzuschlagen.

unterschrift-laura