Buchige Vorsätze für 2018

Vorsätze

Ich kann mich noch daran erinnern, als ich zu Beginn 2017 alle Planer vorbereitet habe, neue Vorsätze verfasst habe und diesen Zauber gespürt habe – den Zauber, dass etwas Neues beginnt. Genauso ist es auch in diesem Jahr – 2018 steht nicht mehr nur in den Startlöchern, sondern ist bereits da.

Auch dieses Jahr habe ich mir einige Dinge vorgenommen. Doch ein großer Vorsatz befindet sich an erster Stelle: mehr lesen! Ich habe durch den Stress der letzten Monate vollkommen meine Leidenschaft aus den Augen verloren. Zu Beginn war es die Zeit die fehlte, danach der Antrieb sich hinzusetzen und sich wirklich Zeit nur für sich zu nehmen, wo doch so viele andere Dinge auf der To-Do-Liste abgehakt werden müssten.

Es haben sich aus diesem großen Vorsatz für 2018 mehrere kleine Vorsätze entwickelt, welche ich Euch heute kurz zeigen möchte:

  1. Speziell Zeit für mich nehmen

Meistens bleibt keine Zeit übrig und wenn ja, dann ist der kürzeste Weg das Sofa und der Fernseher. So verführerisch auch Netflix ist, ich habe mir eine eigene kleine Ecke nur für mich eingerichtet. Mein wunderschöner Ohrensessel, meine große Leselampe und ein Regal voller Kerzen und ungelesener Bücher. Ich muss lernen mir die Zeit freizuschaufeln und wirklich nur für mich zu nutzen. Damit kommen wir auch gleich zu Punkt …

2.  Zeiten festlegen

Ich bin ein absoluter Organisationsfreak – wer schon einmal meinen Terminplaner gesehen hat weiß ganz genau was ich meine 😀 Aus diesem Grund habe ich mir feste Termine eingetragen um mir Zeit für mich zu nehmen. Zu festen Terminen gehören nun auch Vorbereitungen für den Blog. Ich habe gemerkt wie nötig ich die Pause zum Durchatmen hatte und will Einiges anders machen um nicht wieder an diesen Punkt zu kommen.

3.  Schöne Atmosphäre

Um die Zeit auch richtig genießen zu können, muss auch das Umfeld passen. Für Viele ist ein Schaumbad die absolute Erfüllung. Ich hingegen hasse es stundenlang im Wasser zu liegen und Nichts zu tun. Stattdessen setze ich mich in meinen Lesessel, eingeschlungen in eine Kuscheldecke, trinke Tee und zünde meine liebsten Yankee Candle’s an. Das ist es, was für mich die perfekte Leseatmosphäre ausmacht.

4.  Keinen Stress!

Lange Zeit habe ich nurnoch den SuB gesehen und auf Druck gelesen. „Nein, heute geht nicht – ich muss endlich mal anfangen all die Bücher zu lesen die sich bei mir anhäufen!“ – dieser Satz gehörte lange Zeit in meinen Alltag. Ich habe begonnen diesen Stress abzulegen. Lesen soll Spaß machen und keine Last sein.


Das waren also meine Vorsätze für 2018. Wie schaut es bei Euch aus? Gibt es bei Euch Vorsätze für das neue Jahr? Vielleicht sogar in Bezug auf Lesen oder Bloggen?

Wir wünschen Euch einen wundervollen Start ins neue Jahr, viele Neuzugänge und unglaubliche Lesemomente in fernen Welten.

unterschrift-cindy

Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Ein Traum geht in Erfüllung. Denn wer träumt nicht davon, nach Hogwarts reisen zu dürfen? Ich darf es nun, zumindest imaginär, denn die erste Sonderaufgabe der „Lies dich nach Hogwarts Challenge“ fordert uns Teilnehmer dazu heraus, die Koffer zu packen.

Stell dir vor, du hast endlich deinen Brief erhalten, egal ob du 16, 25, 37 oder älter bist. Endlich; endlich darfst du deine Zaubererausbildung in Hogwarts beginnen. Du warst bereits in der Winkelgasse und hast dir das Nötigste besorgt, einen Kessel, einen Zauberstab, deine Schulbücher und natürlich einen treuen Begleiter, sei es nun eine Eule, wie Harry, eine Katze wie Hermine oder eine Ratte wie Ron.

Allerdings wirst du in Hogwarts natürlich nicht nur aufregende Abenteuer bestreiten und für deine Schulausbildung lernen, sondern wirst du auch dort deinem Hobby, dem Lesen, nachgehen. Besonders an kalten Abenden im Gemeinschaftsraum vor dem warmen Kamin mit einer Tasse Butterbier macht das Lesen natürlich so richtig Spaß.

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Nachdem die alles Klamotten, Fachbücher, der Zauberstab, die Katze (bei mir könnte es einfach kein anderes Tier sein) und alles andere eingepackt sind, bleibt mir also noch Platz für genau 5 Bücher. Ich als Muggle-Geborene nehme da natürlich auch Bücher aus der Muggle-Welt mit. Dabei habe ich mich auch überwiegen für das folgende Motto entschieden: Mehr ist Mehr. Bei mir wandern große und dicke Bücher in den Koffer, damit ich möglich viele, wunderbare Lesestunden mit der kleinen Auswahl verbringen kann. Ich nehme also mit:

  1. Der Herr der Ringe – J.R.R. Tolkien
    Alle drei Teile in einem Band vereint, natürlich! Ich kann einfach nicht ohne meine Freunde aus Mittelerde verreisen. Ich liebe die Welt und alles was dazu gehört! Würde ich nicht nach Hogwarts dürfen, glaubt mir, ich wäre schon längst auf Wanderschaft mit Frodo!
  2. Eragon – Christopher Paolini
    Tolle Welt, große Abendteuer, Drachen, High Fantasy – muss ich mehr sagen? Hier genügt mir auch der erste Band. (Beim nächsten Heimaturlaub werden die Bücher dann ausgetauscht und er zweite Teil wandert in den Koffer).
  3. Die vierte Braut – Julianna Grohe
    Es war mein erstes Buch vom Drachenmond-Verlag und hat meiner Meinung nach schon deswegen einen Platz im Koffer verdient. Außerdem ist es auch noch was fürs Herz – ich will schließlich was für jede Stimmung im Petto haben 🙂
  4. Der dunkle Kuss der Sterne – Nina Blazon
    Für mich ein echter Pageturner. Ich habe es schon mehrfach gelesen und würde es auch nochmal lesen. Deswegen ist ein für diese Aufgabe ein wunderbarer Kandidat. Mit Blazons Büchern wird mir einfach nie langweilig.
  5. Federleicht-Wie fallender Schnee – Marah Woolf
    Die Bücher von Marah Woolf sind für mich etwas wunderbares. Bei kleinen Leseflauten muss ich eigentlich nur ihren Namen hören und ich bekomme wieder Lust zu lesen. Das größte Problem war hier eigentlich, sich für ein einziges Buch entscheiden zu müssen, denn ich liebe sie einfach alle.

Für das nächste Schuljahr und damit den nächsten Start nach Hogwarts steht fest: ich brauche Hermines Tasche! Unendlich viel platz bedeutet auch unendlich viele Bücher 🙂

unterschrift-laura

Buch-Date: Die Auflösung

So ihr Lieben…
Und schon ist es wieder um, dass Buch-Date. Die Zeit vergeht wie im Flug – und dieses mal war es bei mir wirklich knapp. Nicht wegen geringer Leselust oder wie auch immer gearteten äußeren Umständen. Nein… Ich hatte irgendwie immer einen einzigen Satz im Kopf: „Ist ja noch ein bisschen hin!“. Als mich dann letzte Woche die Erinnerungsmail vom lieben Zeilenende erreicht hat, ja da hätte ich vor Schreck fast das böse Wort mit SCH gerufen, konnte mich aber gerade noch fangen – wir waren schließlich gerade unterwegs, wie da die Leute wieder geguckt hätten…

Um ehrlich zu sein, habe ich zuerst mal meinen Kalender gecheckt, schließlich kann sich ja das Zeilenende auch mal im Datum vertun oder? Hat es aber nicht. Da stand es dann auch direkt schwarz auf weiß 14.10. – Auflösung Buch-Date. Um an dieser Stelle mal meine liebe Mutti zu zitieren „Alzheimer lässt grüßen“ – wie recht sie doch manchmal hat.

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Um das Ganze doch irgendwie retten zu können habe ich den schnellsten Weg gewählt, den es gibt um ein Buch zu bekommen (und an dieser Stelle muss ich der Digitalisierung auch mal ganz herzlich Danken): kaum zu Hause wurde das E-Book meines gewählten Buches runtergeladen. Ich war zwar eigentlich gerade mit einem ganz anderem Buch zu Gange, aber muss eben Prioritäten setzen und in diesem Sinne hieß es dann: Buch-Date first!

Gelesen habe ich: The Hate U Give


„Mutig sein bedeutet nicht, dass du keine Angst hast, Starr“, sagt sie. „Es bedeutet, dass du was tust, obwohl du Angst hast.“


Als ich meine Optionen für das Buch-Date gesehen habe, war meine Wahl sofort klar. Das Buch gehört ganz klar zu DEN Büchern des Jahres – und ist irgendwie an mir vorbei gegangen. Nicht der Hype und die überwiegend wirklich umwerfend guten Kritiken (dem konnte man ja gar nicht entgehen), sondern eher der Kauf und das Lesen des Buches. Ich habe es irgendwie bisher verpasst.

Ich muss zugeben, dass ich mit extrem hohen Erwartungen an das Buch herangegangen bin – schließlich waren da wie erwähnt diese ganzen Rezensionen, die sich vor Begeisterung fast überschlugen. Aber was soll ich sagen? Sie hatten ja recht. Auch mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Vor allem die Thematiken, die in diesem Buch vereint werden, fand ich sehr besonders. Ob die Behandlung von rassistischer Polizeigewalt, der Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen oder die Frage „Was ist eigentlich Gerechtigkeit?“. Alle Themen beschäftigen die Gesellschaft aktuell – das Thema Polizeigewalt ist in den USA natürlich noch präsenter als bei uns. Damit trifft die Autorin natürlich voll den Zeitgeist. Sie schafft es zu schockieren, macht den Leser gleichzeitig wütend, traurig aber irgendwie auch hoffnungsvoll – es ist teilweise ein hin und her der Gefühle.

Besonders beeindruckt hat mich die starke, junge und unheimlich mutige Hauptprotagonistin. Starr muss eines der schlimmsten Dinge mit ansehen, die es auf der Welt gibt: ihr erster Freund Khalil wird von einem Polizisten erschossen. In ihre Situation und ihr Leben wird der Leser fast schon hineingerissen – in eine Welt aus  Schwierigkeiten zwischen schwarz und weiß, verschiedenen Orten und Ansichten. Unterstrichen wird dieser Aufbau auch durch den tollen Schreibstil der Autorin. Worte, ganze Sätze und einfach die ganze Art wurden durch die Autorin jeder Situation perfekt angepasst, egal ob Slang oder einer normaler Umgangston, alles scheint hier an seinem Platz zu sein und die verschieden Teile des Buches – die Welt in der Starr mit „den Weißen“ interagiert und ihr eigentliches zu Hause, einem Armenviertel – deutlich zu trennen. Dazu kommen noch einige unerwartete Wendungen, wodurch das Buch, dass ja schon durch seine Aktualität und Themenwahl besticht, noch an Spannung dazu gewinnt.

Kurz gesagt: tolles Buch, meiner Meinung nach absolut Lesenswert!

Wie war euer Buch-Date? Ich hoffe doch ihr Seid genauso zufrieden wie ich? HIER könnt ihr übrigens alle Beiträge der Teilnehmer einsehen.

unterschrift-laura

Damals war’s …

Hallo ihr Lieben ,
Wir beide haben während der letzten drei wirklich schönen Jahre, einige Zeit mit einander verbracht, egal ob in der Uni oder privat. Und wie das eben so ist, quatsch man ja irgendwann wirklich über Gott und die Welt. Vor einiger Zeit sind wir dann auf das Thema Kinderbücher und Kinderserien gekommen. Bitte fragt nicht wie 😀
Daraus ergab sich die Idee, Euch einfach mal an unseren Lieblingen aus der Kindheit Teil haben zu lassen. Denn Jeder von uns hatte in seinen frühsten Jahren Bücher und Serien die unser Leben erfüllt haben und vor allem unseren weiteren Lebensweg geprägt haben.

Cindy

Bücher

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Natürlich musste ich meine liebsten Bücher etwas eingrenzen und habe eine kleine Auswahl erstellt. Wie man schwer erkennen kann, war ich auch damals ein riesengroßer Fan von Astrid Lindgrens Werken. Ich habe mich zu jedem Fasching als Pippi Langstrumpf verkleidet und kannte alle Texte und Worte aus den Filmen auswendig. Ferien auf Saltkrokan habe ich so sehr geliebt, dass ich das Buch ganze fünf Mal zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen habe. Winnie Puuh’s Geschichten waren einfach nur unfassbar süß geschrieben und ich ich wollte natürlich auch sofort einen Bären als besten Freund haben. Karlsson vom Dach hat mich total beeindruckt und ich frage mich noch heute wie ein so korpulentes Kind mit einem kleinen Propeller auf dem Rücken herumfliegen kann 😀 Ich war schon sehr neidisch auf seine eigene Bude auf dem Dach. Madita war einfach nur total witzig gewesen. Alle Abenteuer die sie mit ihrer Schwester erlebt hat waren irre lustig. Ich habe auch nie wieder mit dem Essen gespielt aus Angst, dass aus versehen eine Erbse in meiner Nase stecken bleibt. Alfons Zitterbacke steht als uralte Ausgabe in meinem Bücherregal und wird auch später an meine Kinder gehen. So ein tollpatschiger und frecher Junge … Emil und die Detektive und Kalle Blomquist haben schon damals in mir die Entdecker-Sucht geweckt. Verbrechen aufdecken und das Gefühl immer erwischt zu werden – total mein Ding 😉

Serien

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Auch bei den Serien ging es nicht ohne Pippi und ihrer Villa Kunterbunt. Jedes Wochenende durfte ich in der Videothek mit meinem Vater ein Video aussuchen. Was ist es geworden? Immer Pippi! Meine Eltern waren schon damals total verzweifelt 😀 Michel habe ich neben Pippi am liebsten gesehen von Lindgren’s Geschichten. So ein süßer Frechdachs. Karlsson vom Dach und Madita waren ebenfalls superschöne Umsetzungen gewesen und können auch heute an regnerischen und kranken Tagen nicht fehlen. Durch meinen Vater bin ich ein großer Fan von Mister Bean geworden. Am liebsten habe ich die Szene im Schwimmbad geschaut als er seine Hose verliert. Schon damals wollte ich einen Mini Cooper – daran hat sich bis heute nichts geändert. Benjamin Blümchen und Biene Maja habe ich auch als Hörspiel geliebt. Die mutige Biene Maja und ihr dusseliger Freund Willi waren einfach zu schön, ebenso wie Benjamin mit all seinen Freunden.


 Laura

Bücher

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Mein Geschmack als Kind war ein bisschen anderes als Cindys… wie man unschwer erkennen kann 😀
Ich war, wie mir gerade im Nachhinein auffällt ein richtiges Mädchen. Zum einen habe ich Bibi und Tina geliebt. Das Buch da oben ist nur ein Beispiel von vielen. Zwei Mädchen, Hexereien, Pferde? Ich konnte mir einfach nix besseres vorstellen. Meine Liebe zu dem Thema Pferde war damals noch deutlicher ausgeprägt als heute… aber ich denke da bin ich unter den Mädchen keine große Ausnahme gewesen. Dementsprechend habe ich natürlich einige Pony- und Pferdegeschichten besessen. Auch die „Wendy“ durfte damals nicht fehlen 😉
Meine andere Passion war Bibi Blocksberg. Auf die Liebe war ich ja immer ein klein wenig neidisch. Ich wollte schließlich auch so gerne Hexen können. Das wäre sogar heute noch nützlich! Ich kann euch gar nicht genau sagen, wie viele Bücher ich von ihren Abenteuern hatte. Meines Wissens nach bewahrt sie meine Mutti sogar heute noch unter dem Bett auf, weil ich sie so gern gelesen und immer wieder hervorgeholt habe.
Als ich ein bisschen älter war, waren die Bücher rund um Rosa und ihre Erlebnisse. Auch eher was für richtige Mädchen. Erster Kuss, erster Freund und andere Dinge, von denen man mit so 12 Jahren anfängt zu träumen.

Serien

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Was habe ich als Kind meine Trickfilme geliebt. Egal ob als Serie oder als Video. Sobald Disney drauf stand war ich ja schon überzeugt. Bis heute übrigens eines meiner Lieblingsmärchen: Die Schöne und das Biest. Den Film, und natürlich auch ein paar andere Disney-Klassiker schaue ich mir heute noch gern an wenn ich Krank bin 🙂
Ich weiß noch, dass ich oft am Nachmittag und dann am Abend jeweils eine halbe Stunde TV schauen durfte. Durch den regelmäßigen Wechsel der damaligen Serien auf Super-RTL und Co war auch immer mal wieder was neues dabei. Mein Favorit bis heute: „Die Gummibärenbande“. Ich würde ja jetzt das Titellied für euch singen… aber nein das heben wir uns lieber für später auf.
Die lieben Bärchen kamen immer im Wechsel mit „Chip und Chap“ sowie „Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew“. Da hatten es mir ganz besonders diese süßen Streifenhörnchen angetan. Und natürlich Fliege Summi! Zur Weihnachtszeit wurde dann natürlich auch das TV-Programm der allgemeinen Stimmung angepasst. Was da nicht fehlen durfte: „Weihnachtsmann & Co.KG“. Die Trick-Serie kommt ja sogar bis heute noch im TV. Letztes Jahr habe ich sogar nochmal reingeschalten. Irgendwie ist es immer wieder schön.
„Sailormoon“ und „Kickers“ hab ich manchmal am Nachmittag geschaut. Aber ich glaube da war ich dann auch schon ein bisschen älter, genau kann ich es euch aber leider nicht mehr sagen. Wenn ich am Wochenende eher wach war als meine Eltern, habe ich mich öfter heimlich über den Flur geschlichen um noch ein bisschen TV zu schauen – man muss sich anbietende Gelegenheiten schließlich nutzen. Neben den üblichen Sendungen die damals auf ARD und ZDF kamen (z.B. Tabaluga-TV) haben mir die Abenteuer von „Landmaus und Stadtmaus auf Reisen“ immer besonders gut gefallen. Da würde ich heute noch manchmal gerne mitfahren.
Eine Serie, die mich durch große Teile meiner Grundschulzeit begleitet hat: „Avatar-Der Herr der Elemente“. Nicht nur einmal habe ich unter der Dusche versucht das Wasser zu bändigen – was im Nachhinein ziemlich peinlich klingt 😀 Aber ich war eben neidisch… Wer würde denn nicht gern eins der Elemente beherrschen? Was für mich übrigens nie so richtig was war, war leider alles von Astrid Lindgren. Egal ob Pippi oder Michel. Im Gegensatz zu Cindy bin ich damit nie warm geworden.

Wie war das in eurer Kindheit? Was habt ihr geschaut und gelesen? Wart ihr auch schon als Kinder kleine Bücherwürmer und Serien-Junkies oder hat sich das erst später entwickelt? Wir freuen uns wie immer auf eure Kommentare!

laura-cindy

Unser Monatsrückblick – Mai ’17

Mai

… der Sommer hat uns voll erwischt. Da heißt es ab sofort nicht mehr mit mit dem Buch eingekuschelt auf dem Sofa liegen – nein. Es bedeutet raus die Liege und das Eis und ab nach draußen. Welche Bücher wir gelesen haben und welche Schätze bei uns einziehen durften seht Ihr hier:

Cindy

Meine gelesenen Bücher:

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Rezension – „Herz auf Eis“

Rezension – „Back to Blue“

Rezension – „Ana und Zak“

Rezension – „Sherlock Fall 1 – Manga“

Meine Neuzugänge:

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Diesen Monat hatte ich leider nicht die Motivation und Lust so viel zu lesen. Dafür sind aber umso mehr Bücher bei mir eingezogen. Ich freue mich schon sehr darauf sie endlich zu lesen.


Laura

Meine gelesenen Bücher:

Rezension – „Mondprinzessin“

Rezension – „In der Liebe ist die Hölle los“

Rezension – „Selkie“

Rezension – „Elfenfehde II“

Rezension – „Empire of Storms“

Rezension – „Die Kinder Húrins“

Rezension – „Die Wächter von Avalon I“

Rezension „Landliebe“

Meine Neuzugänge:

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… was für ein Lesemonat 😀
Ich bin sehr zufrieden muss ich sagen. Ich kann nur hoffen, dass meine wunderbare Leselust noch eine Weile anhält. Auch mit meinen schönen Neuzugängen bin ich zufrieden und ich freue mich schon darauf die Bücher, die auf den SuB gewandert sind zu lesen.

laura-cindy

Leipziger Buchmesse 2017

… und schon ist sie wieder vorbei.

Wir blicken mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf die diesjährige Leipziger Buchmesse zurück. Zum Einen sind wir froh, dass wir wieder wohlauf zu Hause angekommen sind, uns kein Stau oder Unfall erwischt hat und wir außer schmerzenden Füßen keinerlei unerwartete Vorkommnisse hatten. Jedoch ist es auch immer wieder ein schwerer Abschied von Leipzig, dem schönen Messegelände und all den tollen Leuten denen wir dort begegnen konnten. Es ist immer wieder atemberaubend zu sehen wie viele lesebegeisterte Menschen hier nach neuer Literatur Ausschau halten und die Leidenschaft mit einem selbst teilen.

Hier kommt ein kleines Messetagebuch unserer zwei Tage auf der Messe:

„Leipziger Buchmesse 2017“ weiterlesen

Das dunkle Herz des Waldes – Naomi Novik

DasBuch

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Verlag: cbj


Natürlich hatte ich den Dunklen Wald schon immer gehasst, aber eher auf eine abstrakte Weise. Er war wie ein Hagelsturm kurz vor der Ernte, ein Heuschreckenschwarm in den Feldern – furchtbarer als diese Dinge, mehr noch: ein Albtraum, der aber trotzdem seiner eigenen Natur gehorchte.


Klappentext

Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der „Drache“, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt. das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht, und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.


 Eine bedrückende Last lag über der Burg – ein entsetzlicher Druck. Irgendwie war der Dunkle Wald immer noch hier. Er war noch lange nicht mit uns fertig.


Bewertung

Ich glaube, dass ist das erste Mal, dass ich eine Buchbewertung schreibe und dabei nicht so recht weiß, wie ich das Buch bewerten soll. Ich weiß irgendwie noch nicht so recht wie ich es finden soll. Aber naja mal schauen, vielleicht entwickelt sich meine endgültige Meinung ja mit dem Schreiben dieser Bewertung…

Fangen wir also an… aber mit was? Am besten mit dem Anfang des Buches. Da war ich erstmal wirklich hin und weg. Es gibt einen direkten Einstieg in die Geschichte. Die Wahl von der bereits im Klappentext die Sprache ist findet schon nach relativ wenigen Seiten statt. Sowas find ich immer gut. Die Autorin kommt schnell auf den Punkt und holt nicht schon weit vorher aus. So kann man wirklich wunderbar in die Geschichte starten und wird meiner Meinung nach sofort mitgerissen. Ich war auch erstmal total gefesselt von allem was danach kam. Der Drache hat mich von Anfang an sehr fasziniert. Man wusste auch als Leser nur sehr wenig über ihn. Ich wusste überhaupt nicht was ich von ihm halten sollte. Ist er gut? Böse? Irgendwas dazwischen? Auch das hat mir super gefallen. Er stellt eine eher komplizierte Figur da, die sich auch während des Buches immer mehr entwickelt. Mein Liebling in dem Buch war aber eigentlich Kasia, Agnieszkas beste Freundin. Ich hab sie richtig in mein Herz geschlossen. Aber auch mit Agnieszka selbst bin ich sehr gut klar gekommen. Auch sie durchschreitet eine riesige Wandlung im Buch. Auch alle Nebenfiguren wurden von der Autorin toll gestaltet. Es gibt eine große Vielfalt von lieben und netten Leuten, Figuren die böses im Sinn haben und nur ihre eigenen Ziele verfolgen und einigen anderen. Es entwickelt sich sogar eine kleine Liebesgeschichte, die aber überhaupt nicht im Vordergrund sondern eher so nebenbei passiert. Das hat mir auch sehr gut gefallen. Auch der Dunkle Wald war meiner Meinung nach super gestaltet. Dort lauert wirklich nur böses und noch schlimmeres. Wer sich nicht schützen kann verlässt diesen Wald nie wieder. Dadurch habe ich die erste Hälfte des Buches nahezu verschlungen. 2 Tage und fast 300 Seiten sind wie im Flug vergangen. Dabei überschlagen sich die Ereignisse an manchen Stellen fast. Und dann… ich will nicht sagen, dass das Buch dann schlecht wird. Wird es auch gar nicht, wirklich nicht. Aber der Anfang hat mich einfach so überwältigt, das der zweite Teil da nicht mehr so richtig mithalten kann. Ich finde einfach das der Spannungsbogen da auf einmal ein Stück absackt. Man wartet eigentlich drauf, dass wieder irgendetwas passiert, dass der Dunkle Wald zu wieder zuschlägt oder ein Mensch in ihm verschwindet. Aber nichts der gleichen passiert. Ich hab mich dann aber doch irgendwie recht schnell durchgehangelt weil ich natürlich die Hoffnung hatte, dass es gleich wieder los geht. Aber das dauert halt ein ganzes Stück. Das Ende wird dann wieder spannender. Es passiert insgesamt wieder mehr. Für mich auch sehr überraschende Dinge, die ich so überhaupt nicht kommen gesehen habe. Auch das ist natürlich ein Pluspunkt für das Buch :).

Insgesamt hat es mir auch wirklich gefallen. Dadurch, dass aber ein Teil meiner Meinung nach gar nicht mit den anderen mithalten kann, verliert es einfach ein bisschen an Glanz. Ich weiß gar nicht so recht wie ich es euch erklären soll, aber ich denke ihr habt alle schon mal so ein Buch gelesen. Man kann eigentlich nicht so richtig meckern und doch fehlt da irgendwas. Was auch immer es ist, ich weiß es selbst nicht. Ich war einfach am Anfang so sehr begeistert und war dann doch enttäuscht, dass dieses Gefühl nicht anhalten konnte.
Deswegen vergebe ich 3 von 4 möglichen Punkten.

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Am Ende des Teiches verflocht sich der neue Herzbaum mit dem alten; er stüzte ihn und versiegelte die kantige Narben. Gemeinsam brachten sie kleine weiße Blüten wie Sterne hervor.


Fazit

Die Autorin fängt super stark an und lässt dann leide ein wenig nach. Ich wurde irgendwie ein bisschen unzufrieden zurückgelassen. Außerdem hat mir so ein richtig, richtig schönes großes Happy End gefehlt. Eben so: Liebe, Glück, Friede-Freude-Eierkuchen.Eigentlich brauch ich sowas garnicht. Aber ich finde es hätte hier so gut gepasst. Wenn man schon dabei ist wie gegen das Böse persönlich gekämpft wird, dann darf es schonmal ein Happy End sein, oder was meint ihr? 🙂


Es war, als würde er Stufen für mich schaffen, damit ich die Mauern immer höher in die Luft bauen konnte.


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„Herz aus Nacht und Scherben“ – Gesa Schwartz

DasBuch

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Verlag: cbt


Von einem Augenblick zum anderen wurde es totenstill. Die Pathari wandten sich um, ihr Gelächter brach zusammen wie dünnes Eis. Nur der Grashüpfer mit der Mandoline zirpte hingebungsvoll weiter, bis ihm der Beckenspieler hinter ihm sein Instrument auf den Kopf schlug. Benommen sah der Grashüpfer sich um und hob dann die Mandoline vor seine Brut, während der Ton des Beckens wie Donnergrollen von den Wänden widerhallte.


Klappentext

In Venedig gerät die siebzehnjährige Milou in die Welt der Scherben: das Reich der verlorenen Gedanken, der zerschlagenen Träume, der unvollendeten Geschichten und vergessenen Wünsche. Auf der Suche nach spurlos im Nebel verschwundenen Menschen verliebt sie sich in den mysteriösen Rabenwandler Nív, doch sie weiß: Seine Welt ist nicht für sie bestimmt. Und mit jedem Augenblick zieht das Reich der Scherben sein Netz enger…


Noch einmal sah sie sein Herz aus schwarzen Scherben vor sich, und als sie erneut seine Dunkelheit auf ihrer Haut fühlte, so zärtlich wie einen rätselhaften Traum, zog sich ihr eigenes zusammen, dumpf, beinahe spöttisch… so als würde sie vor etwas weglaufen, vor dem sie doch nicht fliehen konnte.


Bewertung

Das Buch war für mich wirklich mal was ganz anderes. Insgesamt kam mir die ganze Geschichte ein wenig vor, wie ein wirklich abgefahrener Traum, in dem einfach alles mögliche durcheinander und völlig überraschend passiert. Dazu passt natürlich, dass die Hauptfigur Milou von fast allen als „Träumerin“ genannt wird. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich manche Stellen 2-3 mal lesen musste, weil es manchmal so Schlag auf Schlag ging, dass ich nicht hinterher gekommen bin. Das Thema des Buches mit der Scherbenwelt und all ihren Bewohnern die aus Ideen, Träumen und Gedanken bestehen passt da, meiner Meinung nach, aber super dazu. Auch der poetische Schreibstil von Gesa Schwarz integriert sich wunderbar in das Gesamtbild.

Meine Lieben ihr merkt es fällt mir ein bisschen schwer wirklich was über das Buch zu sagen, weil es wirklich (wie oben erwähnt) wie ein Traum ist. Irgendwie ziemlich abgefahren. Insgesamt hat es mich aber nicht zu 100% abgeholt. Diesen Umstand finde ich sehr schade, denn Thema und Umsetzung sind schon wirklich gut, auch die Figuren sind wirklich wunderbar herausgearbeitet, aber ich konnte mich nicht so wirklich hineinfühlen. Irgendwie… keine Ahnung, ich kann es leider nicht wirklich beschreiben.

Vielleicht liegt es daran, dass ich in letzter Zeit einige Bücher gelesen habe, die mich schlicht und ergreifend vom Hocker gerissen haben… Naja es ist wie es ist und deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

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Rationalität. Milou musste lächeln, als die Stimme ihrer Großmutter über dieses Wort stolpern hörte, als wäre es nichts als eine Illusion für all jene, die nicht genug Fantasie hatten, die Wahrheit rings um sie herum zu erkennen.


Fazit

Das Buch lässt sich gut lesen. Allerdings denke ich, dass man sich für dieses Buch wirklich Zeit und Ruhe nehmen muss. Es ist keine leichte Geschichte die man einfach mal so nebenbei liest. Vielleicht war auch genau das mein Fehler, vielleicht habe ich mir für dieses wirklich außergewöhnliche Buch einfach nicht genug Zeit genommen. Trotz allem spreche ich aber eine absolute Leseempfehlung aus, weil es wirklich mal was ganz anderes ist.


Denn ich gehöre in ein Reich, das parallel zu Venedigs Gassen existiert. Es ist die Welt der verlorenen Gedanken, der zerschlagenen Träume, der unvollendeten Geschichten und der vergessenen Wünsche.


unterschrift-laura

Eine Nacht umgeben von Hunderten von Büchern …

… das ist wohl DER Traum aller Buchliebhaber.

Ich habe mir diesen Traum erfüllt und muss sagen, dass es eine der wundervollsten Erfahrungen in meinem Leben war und es nicht das letzte Mal gewesen sein wird!

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Ich war den ganzen Tag schon total aufgeregt und umso erleichterter, als wir nach dem langen Stau in Hamburg endlich um 18.30 Uhr in Buxtehude ankamen. Frau Ahrens hatte nach Ladenschluss noch Einiges zu erledigen, war jedoch sehr freudig gestimmt und erklärte uns das Wichtigste für die Nacht. Während Zenita Ahrens unseren Schlafplatz vorbereitet hat, haben wir noch ein wenig Buxtehude erkundet und ich muss sagen: Ich habe mich sofort in diese kleine Stadt verliebt! Diese kleinen, belebten Gassen und die liebevoll eingerichteten Cafés und Bars … Nach dem kleinen Spaziergang ging es für uns wieder zum eigentlichen Grund unseres Aufenthalts in Buxtehude. Frau Ahrens hat sich bereits auf den Heimweg gemacht und wir konnten mit dem Einrichten des Leseplatzes beginnen. Neben dem aufgebauten, provisorischen Bett wurden die Schaufenster zugehangen, Sessel, Wasser, Leselampen in allen Größen und unsere Gutscheine standen bereits bereit.

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