„Die Sehnsucht des Vorlesers“ – Jean-Paul Didierlaurent

DasBuch

DieSehnsuchtDesVorlesers

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Verlag: dtv


Denn nach all den Jahren behandelten die Mitreisenden ihn inzwischen mit der freundlichen Nachsicht, die man harmlosen Spinnern entgegenbringt. Wohl nicht zuletzt, weil Guylain sie in den nächsten zwanzig Minuten ihrem grauen Alltag entreißen würde.


Klappentext

Guylain Vignolles liebt Bücher und hasst seinen Job in einer Papierverwertungsfabrik. Darum liest er jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit den Pendlern im Vorortzug ein paar Seiten vor, die er tags zuvor der Schreddermaschine entrissen hat – sein Akt der Rebellion gegen die Vernichtung von Literatur. Als er im Zug einen USB-Stick entdeckt, auf dem das Tagebuch einer jungen Frau gespeichert ist, verändert das sein Leben. Er muss diese Julie finden. Unbedingt.

 


Was zählte, war der Akt des Vorlesens. Er schenkte jedem einzelnen Blatt seine ungeteilte Aufmerksamkeit, damit das Vorlesen seine magische Wirkung entfalten konnte: Jedes Wort, das ihm über die Lippen kam, befreite ihn ein bisschen von dem Ekel, der ihn beim Gedanken an seine Arbeit überkam.


Bewertung

Dieses Buch ist wirklich ein Meisterstück für jeden Buchliebhaber. Jean-Paul Didierlaurent lässt seine Leser in die Welt der Worte, Buchstaben, des Vorlesens und generell der unsagbaren Liebe zu allen Büchern eintauchen. Denn der Protagonist Guylain hat keine Vorliebe für spezielle Bücher, Autoren oder Genres – er liebt jedes einzelne Wort und jede einzelne Seite in seiner totalen Unvollkommenheit.

Beim Lesen hatte ich stets das Gefühl in das Leben der männlichen Version von der fabelhaften Welt der Amelie Einblick zu erhalten. Mit Guylain hat Didierlaurent einen Charakter geschaffen der sowohl skurril als auch unfassbar herzlich und liebevoll ist. Auch alle weiteren Figuren haben sich sofort in mein Herz geschlichen. Sei es Guylains bester Freund Giuseppe mit dem er sich auf die Reise der verschwundenen Beine begibt, sein Goldfisch Rouget de Lisle oder schlussendlich auch Julie.

Didierlaurent schafft es mit jedem weiteren Satz seine Leser zu verzaubern. Es ist sehr schwer seinen Schreibstil zu bewerten, da sich dieser in keine Schublade packen bzw. vergleichen lässt. Ich hatte stets ein wohliges, heimisches Gefühl beim Lesen und auch wenn dieser Roman nicht unbedingt auf Spannung ausgelegt ist, erwartet man jede neue Seite und versinkt in den Worten.

Beim Lesen des Klappentextes wollte ich das Buch sofort lesen um mehr über die Liebesgeschichte von Guylain und Julie zu erfahren. Ich hatte mir insgeheim einen kleinen Kitschroman erhofft. Doch stattdessen habe ich einen skurrilen und ausgefallenen Roman erhalten, bei dem die Liebesgeschichte nicht so viel wiegt. Auf der einen Seite in Ordnung, jedoch hat es mich auch etwas enttäuscht. Eine ausführlichere und längere Beschreibung der langsam wachsenden Liebe zwischen Guylain und Julie hätte mich wirklich sehr gefreut. Aber da ist auch das weitere Problem: gibt es eine Liebe? Das Ende lässt Raum für Interpretationen übrig. Ob das ein gutes Zeichen ist?

drei-punkte

Auf Grund der letzten zwei Kritikpunkte kann ich nur drei Punkte verteilen.


Julie: Irgendwo tief in mir steckt wohl immer noch das kleine Mädchen, das wenigstens einmal im Jahr noch auf ein Wunder zu hoffen wagt, auch wenn es im Laufe seines Lebens erfahren hat, das dies ebenso sinnlos und dumm ist, wie an die Existenz eines Traumprinzen zu glauben.


Fazit

Trotz der genannten Kritikpunkte hat mich der Roman sofort in seinen Bann gezogen und begeistert. Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem Buchliebhaber. Allein Guylains Liebe zu den Worten ist bemerkenswert und man lässt sich gern davon anstecken.

Was ich vielleicht daraus gelernt habe? Ich glaube, dass ich gewisse Wörter, Textpassagen und Seiten bewusster und intensiver wahrnehme. Versucht es doch selbst einmal 🙂


Vor ein paar Tagen habe ich entdeckt, dass es auf dieser Welt jemanden gibt, der eine erstaunliche Wirkung auf mich hat. Jemand lässt alle Farben heller leuchten, nimmt meinem Alltag seine Schwere, wärmt mich von innen, macht das Unerträgliche erträglicher, das Hässliche nicht ganz so hässlich und das Schöne noch viel schöner.


Ich wünsche Euch einen wundervollen Feiertag!

Falls bei Euch auch so ein Schmuddelwetter herrscht wisst Ihr was zu tun ist 😉

unterschrift-cindy

„Wie man die Zeit anhält“ – Matt Haig (Werbung)

DasBuch

WieManDieZeitAnhält

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Anbieter: Audible

Kategorie: Romane

Verlag: der Hörverlag, dtv

Sprecher: Christoph Maria Herbst


Ein weiterer Grund warum Niemand von uns weiß ist, dass wir einen besonderen Schutz genießen. Es gibt da eine Organisation. Wer unser Geheimnis aufdeckt, und daran glaubt, wird möglicherweise sehr bald feststellen, dass sein eigenes, ohnehin kurzes Leben plötzlich noch kürzer geworden ist. Gefahr droht also nicht nur von gewöhnlichen Menschen – sie kommt auch von innen.


Klappentext

Die erste Regel lautet: Du darfst dich niemals verlieben. Niemals.

Tom Hazard ist Geschichtslehrer, ein introvertierter Mann, der ein zurückgezogenes Leben führt. Und er hat ein Geheimnis: Er sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, Paris der zwanziger Jahre erlebt und alle paar Jahre eine neue Identität angenommen. Aber eines war er immer: einsam. Seine einzige große Liebe endete schmerzvoll. Doch jetzt bittet ihn die alleinerziehende Mutter und Kollegin um Hilfe. Während er ihr allmählich näherkommt, verändert sich für ihn alles…


„In der Musik geht es um Zeit“, sagte ich. „Es geht darum die Zeit zu beherrschen.“


Bewertung

Lange Zeit habe ich keine Hörbücher mehr in meinen Alltag gelassen. Zu oft habe ich mich ablenken lassen. Doch auch das muss sich einmal ändern …

Ich habe sehr oft mit Matt Haig’s aktuellem Roman geliebäugelt. Damals war ich hin und weg von Haig’s Buch „Ich und die Menschen“. Trotz der Tatsache das es eher in Richtung Fantasy geht und dies Laura’s Genre ist, hatte man nie das Gefühl das es ‚zu‘ unrealistisch wird.

Tom Hazard (eine von vielen Identitäten) hat mit seinen 400 Jahren Einiges an Lebenserfahrung nachzuweisen und durchlebte diverse Epochen der Geschichte. Doch sein Leben scheint deshalb nicht unbedingt lebenswerter zu sein als das der ‚Eintagsfliegen‘. Neben einem ewigen Leben, haben Albatrosse (wie sich diese Spezies nennt) auch Einiges zu befürchten. Haig beschreibt in seinem Roman nicht nur das Leben des Tom Hazard, sondern gerade auch die heutigen Tücken des 21. Jahrhunderts, die ewige Einsamkeit und die Suche nach Liebe und Geborgenheit.

Zu Beginn hatte ich etwas Bedenken, ob mir diese geschichtliche Seite des Romans überhaupt zusagen würde. Historische Romane sind in meinem Repertoire nicht zu finden – und das aus gutem Grund. Haig hat seine Leser/Hörer jedoch viel mehr in die Biografie Hazard’s eintauchen lassen und schildert lebhaft dessen Leben. Hazard wird von Shakespeare entdeckt, sitzt im selben Lokal wie Chaplin und spielt Musik zu der Josephine Baker ihre Hüften kreist. Ich habe es sehr genossen meiner Fantasie freien Lauf zu lassen und mich den Bildern in meinem Kopf hinzugeben.

Auch wenn diese Geschichte – natürlich – eine Liebesgeschichte enthält, ist diese eher wunderbar und romantisch als zu überladen und kitschig. Haig hat es mit seiner detaillierten und verrückten Art wieder einmal geschafft seinen Lesern/Hörern viel Fantasie und Vorstellungskraft zu entlocken.

Ein großer Kritikpunkt stellt bei Hörbüchern meist die Sprecherstimme für mich dar. Mit Christoph Maria Herbst hat der Hörverlag komplett ins Schwarze getroffen! Es war jederzeit sehr angenehm zu hören und an den passenden Stellen in Szene gesetzt.

Ich hatte jedoch Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Epochen umzuschalten und zu realisieren in welcher Zeit wir uns befinden. Da dies generell sehr schwer bei Hörbüchern nachzuvollziehen ist, kann man dies nicht als große Kritik sehen. Einzig und allein das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Grund hierfür war, dass es in meinen Augen etwas zu schnell verging. Ich hätte gern ein paar weitere Kapitel mit mehr Informationen erwartet bzw. mir gewünscht.

drei-punkte

Es gibt deshalb drei von vier möglichen Punkten von mir.


Liebe ist das was dem Leben Sinn gibt. Die sieben Jahre mit ihr hatten mehr Bedeutung als alles Andere, verstehst Du? Kannst all die Jahre vorher und nachher in die Waagschale legen und sie hätten nicht die geringste Chance.  Das hat die Zeit so an sich, oder? Zeit ist nicht gleich Zeit. Manche Tage, manche Jahre, manche Jahrzehnte sind leer. Sie enthalten Nichts. Flachwasser. Und dann kommt ein Jahr, ein Tag oder ein Nachmittag und er bedeutet Alles. Alles!


Fazit

Haig’s Roman „Wie man die Zeit anhält“ gehört definitiv zu den besten Romanen in 2018. Ich bin noch immer beseelt von den schönen Textpassagen und den Bildern in meinem Kopf.

Wer es noch nicht gelesen hat – tut es! Es lohnt sich auf jeden Fall. Um sich genau auf die geschichtlichen Fakten einlassen zu können bedarf es ein wenig an Konzentration, aber bei diesem fesselnden Buch dürfte dies kein Problem darstellen.

Wenn Ihr wieder einmal Lust auf ein Hörbuch habt: es besteht die Möglichkeit bei Audible einen Probemonat mit einem kostenlosen Hörbuch testen. Dieses Hörbuch gibt es hier auch zu testen 😉


Jahrhunderte lang war sie der einzige Grund für mich am Leben zu bleiben doch in diesem Augenblick wird mir klar, dass es noch andere Gründe gibt. Das Leben an sich. Seine Möglichkeiten, die Zukunft, die Chance von etwas Neuem. Ich – will – leben.


WERBUNG:

Folgende Links kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Audible


unterschrift-cindy

„Der gefährlichste Ort der Welt“ – Lindsey Lee Johnson

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DerGefährlichsteOrtDerWelt

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Verlag: dtv


Ryans Leben öffnete sich nach allen Seiten, es wirbelte und tanzte, flüsterte ihm ins Ohr, was es alles werden würde. Und wer er darin sein würde: Was er wollte. Wer er wollte.


Klappentext

Als Tristan Bloch eines Morgens auf sein Fahrrad steigt und losradelt, auf die Golden Gate Bridge zu, den heißen, schweißnassen Kopf gesenkt, da ahnen wir schon, dass ihn der Verrat seiner Angebeteten, Calista, vernichtet hat. Sein Liebesbrief wurde auf Facebook gepostet, und das war ihre Schuld.

Fünf Jahre später: Kurz nach dem dramatischen Ende einer Abschlussparty betrachtet Calista, Tristans erste und letzte große Liebe, in dem Versuch, die Ereignisse zu begreifen, ein altes Klassenfoto – Tristan, lachend, in seinen unmöglichen grellgelben Trainingshosen, der sanfte Dave Chu, der durchtriebene Ryan Harbinger, Baseball-Captain und Schwarm aller Mädchen, Abigail Cress, damals noch Calistas beste Freundin, die später mit einem Lehrer anbandelte, und all die anderen, die mit dem Leben und der Liebe gespielt hatten. Ihre fröhlichen Gesichter täuschen. »Sie taten, was sie konnten, um zu überleben.«

Für einen von ihnen war Mill Valley, das verträumte reiche Städtchen über der Bucht von San Francisco, ein vermeintliches Paradies, zur Hölle geworden. Und sie, die zurückblieben, waren vom Leben gezeichnet, noch bevor es richtig begonnen hatte.


[…] Aber manchmal nimmt das Leben nun mal überraschende Wendungen, und dann müssen wir unsere Ziele und Ambitionen neu überdenken. Wir können eben nicht immer alles haben.


Bewertung

Man nehme eine perfekte Kleinstadt, eine Gruppe Teenager die alle irgendwie miteinander in Verbindung zu stehen scheinen und verpacke dies mit all deren Problemen in ein Buch.

Seit langer Zeit ist dies ein Buch, welches mich auch durch den Klappentext nicht richtig schlüssig zu sein schien. Ich hatte einerlei Vorstellung was mich erwartet und wie es genau sein und sich entwickeln würde. Ich habe bisher viele positive Meinungen darüber gehört, dass die Leser es verschlungen haben und nicht aus der Hand legen konnten. Tja, was soll ich sagen? Ich kann das sehr gut nachempfinden. Auch wenn ich zu Beginn einige Probleme hatte mich direkt in die Geschichte hineinzufinden, so habe ich es schnell durchgelesen.

Johnson hat einen Roman geschaffen, der dem Leser das Blut in den Adern gefrieren lässt, wobei man sich den Kopf schütteln muss und des Öfteren überlegt wie tragisch und dramatisch die Jugend doch ist. Der Aufbau des Buches ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber sobald man sich ein mal reingefitzt hat geht es wie von selbst. Insgesamt ist die Geschichte in drei Teile unterteilt. Jeder Teil steht für eine andere Zeit bzw. Vergangenheit. Und damit nicht genug – es wird immer wieder zwischen den einzelnen Protagonisten der Geschichte gewechselt.

Es ist schwer die diversen Charaktere zu beschreiben. Alle Personen bauen im Hintergrund aufeinander auf – genauso wie ihre Geschichten die sie mit sich herumtragen. Ein roter Faden zieht sich durch das gesamte Buch: die Geschichte um Tristan Bloch. Wer er war, was passiert ist, wieso dies geschehen ist, wer daran beteiligt ist, wie es auch nach Jahren noch alle Personen spaltet. Aber das müsst Ihr natürlich selbst herausfinden 🙂 Hierbei geht es um die Schönlinge, die sich nichts mehr wünschen als endlich auszubrechen, Mädchen die noch nicht selbst zu sich gefunden haben, verbotene Lieben, Mobbing, Shit-Storm in den sozialen Medien … Und all diese Dinge bauen aufeinander auf, verheddern sich zu einer Geschichte und ergeben am Ende ein Ganzes. Ich habe mich beinahe jeder Person mitgelitten und mich sofort in meine Jugend zurückversetzt gefühlt.

Das Cover ergibt zu Beginn nicht allzu viel Sinn – das ändert sich jedoch bereits im ersten Teil der Geschichte.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mich dieses Buch in sehr viele Gemütslagen versetzt hat und von einem Drama in das Nächste katapultiert hat.

vier-punkte

Volle Punktzahl für dieses tolle Meisterwerk.


Lance hatte gesagt, scheiß auf die Vergangenheit. Lance hatte gesagt, die Gegenwart ist der Ort, wo man sein wollte, und die Zukunft der Ort, den man sich Schritt für Schritt selbst gestaltete.


Fazit

Dieses Buch ist Nichts für hochsensible Leser – wo sehr schnell die Tränen kullern. Es sei denn, man legt es drauf an.

Auch wenn ich dieses Buch verschlungen habe, solltet Ihr euch Zeit einplanen. Zeit um sich in die Geschichte hineinzufinden, alle Charaktere kennen zu lernen und die Zusammenhänge zu erkennen.

Ich kann es Jedem ans Herz legen und sagen, dass dieses Buch sehr zum Nachdenken anregt und auf viele schwere Themen und Dinge hinweist.


„Wenn man aus einem Ort wie Mill Valley stammte, so wie sie und Tristan und alle, die sie kannten, war kein Entkommen möglich. Dieser Ort war so speziell, in seiner Schönheit und seinen Beschränkungen, dass kein anderer Ort ihnen wirklich stimmig erscheinen würde. Sie konnten nicht vergessen, dass diese Welt für sie geschaffen worden war, dass sie in dieses perfekte Nest hineingeboren worden waren, und trotzdem hatten sie darauf bestanden, unglücklich zu sein.“


unterschrift-cindy

„Das Café am Rande der Welt“ – John Strelecky

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DasCafeAmRandeDerWelt

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„Ich glaube, die Schildkröte … die grüne Meeresschildkröte … hat Sie Folgendes gelehrt: Wenn man nicht auf das ausgerichtet ist, was man gerne tun möchte, kann man seine Energie mit einer Menge anderer Dinge verschwenden. Wenn sich dann die Gelegenheit bietet, das zu tun, was man möchte, hat man möglicherweise nicht mehr die Kraft oder die Zeit dafür.“


Klappentext

Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen: »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.

Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst.


Der Ruhestand ist eine Zeit X in der Zukunft. Ich würde dann genug Geld haben, um zu tun, was ich will. Es stünde mir frei, an allen Aktivitäten teilzunehmen, die mir Spaß machen, und ich könnte jeden Tag auf eine erfüllende Weise verbringen. Aber bis dahin? Eines Abends kam ich nach einem besonders unbefriedigenden Arbeitstag zu dem Schluss, dass es einen besseren Weg geben müsse. Mit der Zeit stellte ich fest, dass ich nicht mehr klar gesehen hatte, wie die Dinge laufen sollten. Dabei war es einfach, dass es verrückt war, warum ich nicht eher darauf gekommen bin. Aber ich hatte es nun mal nicht mehr klar erkennen können.


Bewertung

Wie lange hatte dieses Buch eigentlich auf meiner Wunschliste geschlummert? Ein Jahr? Zwei Jahre? Aber was war der ausschlaggebende Punkt das Buch nun doch endlich zu lesen? Es war ein Beitrag von Lilies Diary! Somit habe ich mich endlich dazu aufraffen können und bin mehr als glücklich darüber.

Ich habe schon von vielen Lesebegeisterten gehört, die dieses Buch lieben und als eine Art Wegweiser ansehen. Aber wieso? John Strelecky hat mit diesem Buch ein wahrhaftiges Meisterwerk geschaffen. Eigentlich will ich garnicht allzu viel verraten, da es mit gerade einmal 123 Seiten beinhaltet und ich wahrscheinlich viel zu viel erzählen würde.

Im Grunde genommen geht es darum, dass John nach einem mehr als schrecklichen Tag in einem Café ’strandet‘. Dieses Café ist jedoch kein Gewöhnliches, sondern bietet den Gästen einen ganz besonderen Service – es konfrontiert sie mit drei lebenswichtigen Fragen: Warum bist Du hier? Hast Du Angst vor dem Tod? Führst Du ein erfülltes Leben? Die Angestellten des Café’s der Fragen nehmen sich Zeit für ihre Kunden und führen diesen vor Augen, wie sie die Fragen am besten beantworten können. Mit vielen Geschichten und Erfahrungen weisen sie John immer mehr den richtigen Weg.

Eigentlich kann ich nur ein was sagen: dieses Buch ist definitiv ein Wegweiser um sich im Klaren zu werden, was man im Leben will. Ist es uns wirklich wichtiger zu sagen ‚Ich habe zwar viel Geld aber mache einen Job der mich nicht erfüllt.‘? Oder ‚Ich kaufe mir von meinem Geld viele Konsumgüter um mich besser zu fühlen.‘? So sollte es keineswegs sein. Dieses Buch verleitet den Leser dazu sich selbst diese Fragen zu stellen, nach seiner Bestimmung zu suchen und diese umzusetzen.

vier-punkte

Dieses Meisterwerk hat alle Punkte und noch mehr verdient!


Wenn ich für mich herausfinden würde, warum ich hier bin, und die Dinge täte, die dem Sinn und Zweck meines Daseins entsprechen, dann würde ich mir wahrscheinlich weniger Sorgen ums Geld machen. Das ist alles, was ich damit sagen will.


Fazit

Wer auf der Suche nach seiner Bestimmung ist und nicht genau weiß wie er danach suchen und dies umsetzen soll – ran an dieses Buch! Doch auch wenn keines dergleichen vorliegt … dieses Buch ist für jeden Leser gedacht. Egal welches Alter, welche Position im Leben, welche Suche …

Ich konnte selbst sehr viel aus dieser Geschichte mitnehmen und lege es wirklich jedem ans Herz! Begebt Euch so schnell wie möglich auf die Suche nach dem Sinn und vertrödelt keine Zeit mehr mit Dingen die Euch nicht weiterbringen oder erfüllen. Wir leben nun mal nur einmal – warum sollten wir unser Leben nicht genauso gestalten?


„Das ganze Leben ist eine tolle Geschichte, John! Einige Menschen erkennen bloß nicht, dass sie selbst die Autoren sind und die Geschichte so schreiben können, wie sie es möchten.“


unterschrift-cindy

„Und Du kommst auch drin vor“ – Alina Bronsky

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Nur ich, ich hörte zu. Und ich konnte es nicht fassen. Was diese Leah Eriksson da nuschelte, handelte von mir. Von meiner Familie. Von meinem Leben. Von meinen Gedanken.


Klappentext

Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept …

 


Ich guckte sie nur an. Ich wusste nicht, wie man Bücher kaufte. Bei Timberlands hätte ich zu Beispiel die Farbe und meine Schuhgröße genannt. Sollte ich hier sagen: „Ich hätte gern ein blaues Buch mit zweihundert Seiten?“


Bewertung

Es soll sogar Leute geben die keine Bücher mögen. Unvorstellbar oder? Und dann lesen diese besagten Leute ein einziges Buch und was lässt sich dabei feststellen? Es handelt sich genau um ihre Geschichte! Genauso erging es Kim. Nie hatte sie ein Buch in der Hand gehalten. Und doch muss sie dieses eine Buch lesen. Das Buch, welches Ihr Leben erzählt und Jeder kann es lesen.

Die Idee ist wirklich sehr gut. Jedoch ist es etwas an der Umsetzung gescheitert. Bronsky hat versucht auf gerade einmal 189 Seiten eine so komplexe Story zu entwickeln … man hatte als Leser die ganze Zeit das Gefühl, dass eine ewig lange Geschichte erzählt wird, welche sich absolut nicht um den Kern dreht und plitzplautz ist auf einmal das Ende da. Zwar ist Bronsky’s Schreibstil sehr gut nachzuvollziehen, lässt sich auch sehr realistisch lesen – jedoch ist es Nichts was den Leser packt und dazu bringt zu sagen ‚Ich muss sofort weiterlesen und kann das Buch nicht aus der Hand legen.‘ Auch die Enden der jeweiligen Kapitel haben mich nicht dazu verleitet sofort weiterzulesen. Die gewisse Spannung, welche in beinahe jedem Genre vertreten sein sollte hat einfach gefehlt.

Ein weiteres Problem waren in meinen Augen die Charaktere. Kim war eine Person die ich keineswegs einschätzen konnte. In einem Moment hätte ich sie am liebsten in den Arm genommen und getröstet, im anderen Moment hätte ich nur ausrasten können bei ihrer naiven Art. Genauso ging es mir bei ihrer besten Freundin Petrowna – ich hasse sie wirklich 😀 Einen so schrecklichen Charakter habe ich wirklich selten erlebt. Jasper hingegen eine in meinen Augen eine viel zu geringe Rolle gespielt.

Das Einzige was es tatsächlich raus gerissen hat war das Cover. Also ganz ehrlich – es spiegelt und glitzert. Wer findet das bitteschön nicht toll?

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Es tut mir wirklich sehr leid, aber ich war sehr enttäuscht von diesem Buch. Daher gibt es leider nur einen Punkt.


„Es gibt Autoren, die behaupten, dass ausgedachte Ereignisse aus ihren Büchern tatsächlich wahr werden“, sagte sie. „Hätten Sie was Schönes geschrieben könnten Sie jetzt ein reines Gewissen haben.“


Fazit

Ich habe mir sehr viel erhofft und wirklich viel erwartet von diesem Buch. Leider konnte es mich keineswegs überzeugen. Es gleicht einer kleinen Teenie-Komödie die man zu jeder Zeit und überall einfach so lesen kann. Jedoch auch nicht mehr …

Ich werde das Buch nicht wieder lesen und kann es auch nicht empfehlen.


Ich konnte Petrowna nicht zwingen, ihn zu lieben. Ich konnte mich selbst noch weniger zwingen, damit aufzuhören. Ich konnte nur ich sein und niemand sonst.


unterschrift-cindy

„Ein Zuhause für immer“ – Gill Lewis

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Verlag: dtv


„Und wenn das Licht vom Himmelszelt verschwunden ist, dann beobachten wir, wie sie zu Hunderten, zu Tausenden kommen. Wir sehen zu, wie sie sich in den Bäumen niederlassen, als seien sie hell leuchtende rote Laternen vor dem dunklen Nachthimmel.“ Red zieht seine Decke fester um sich. „Und wir sind immer zusammen?“ „Immer“, sage ich.


Klappentext

Wenn das Jugendamt vorbeikommt, räumt Scarlet die ganze Wohnung auf – nur ihr eigenes Zimmer macht sie unordentlich, damit es authentischer wirkt. Und auch sonst führt Scarlet kein normales Teenagerleben. Sie kümmert sich um ihren autistischen Bruder Red, für den sie die einzige Bezugsperson ist. Das geht so lange gut, bis ihre Mutter mit einer Zigarette in der Hand einschläft. Zwar werden alle aus der brennenden Wohnung gerettet, doch nun werden die Geschwister getrennt. Scarlet kommt in eine liebevolle Pflegefamilie. Aber wo ist Red? Scarlet weiß genau, dass ihr Bruder ohne sie verloren ist.


Nur wenn Red so in eine Sache versunken ist, komme ich zum Lesen und kann in anderen Welten als meiner eigenen leben. Der Zoo ist Reds Zufluchtsort, Bücher sind meiner.


Bewertung

Wie viele überforderte Mütter werden sich wohl hinter verschlossenen Türen befinden? Egal welche Ursache dies hat – aber es gibt sie. Und auch wenn es für uns unvorstellbar ist, so gibt es doch genug Kinder, welchen die eigene Kindheit geraubt wurde und die bereits in jungen Jahren mit Aufgaben der Erwachsenen konfrontiert werden. Genauso ist es bei Scarlet und Red. Während ihre Mutter seit Ewigkeiten in einer großen Depression gefangen ist und ihrem Verflossenen nachtrauert muss Scarlet nicht nur für sich sorgen. Nebenbei gibt es da ja noch Red, ihren kleinen Bruder, welcher ganz besondere Aufmerksamkeit benötigt und selbst die Mutter ist auf die Hilfe ihrer gerade einmal 12-jährigen Tochter angewiesen.

Ich habe mich sofort in Scarlet und Red verliebt. Lewis hat eine so bezaubernde und unzerstörbare Geschwisterliebe erzählt, welche ich nur sehr selten gelesen habe. Bei jeder Seite wurde mir wärmer ums Herz und es sind auch einige Tränen geflossen. Scarlet ist ein so erwachsenes und dennoch kindliches Mädchen. Sie stämmt Aufgaben, welche ihr noch nicht aufgetragen werden sollten, beschützt ihren Bruder mit all ihrer Stärke und will doch nur in eine glückliche Familie mit einem normalen Alltag und Freunden. Red ist zwar ‚anders‘, aber ein so liebevoller Junge. Ich fand es bemerkenswert, wie sehr er sich für alle Arten von Vögeln interessiert hat. Er kannte jeden Einzelnen auswendig und hatte ein Gespür dafür, was sie brauchen. Und da ist da noch Madame Popescu – aber hier will ich nicht allzu viel verraten.

Generell hat Lewis eine wundervolle Geschichte erschaffen. Es hat sich Alles sehr einfach und flüssig gelesen. Lewis hat mir Tränen der Freude und der Trauer verschafft und das mit gerade einmal 217 Seiten. Des Weiteren fand ich es sehr gut, dass sich am Ende des Buches ein von ihr geschriebener Brief an die Leser befindet, welcher das gesamte Buch noch einmal genauer erläutert.

Die Aufmachung des Buches ist sehr schön. In den Innenklappen befinden sich Zeichnungen von Vögeln aller Art. Auch auf den einzelnen Kapiteln finden sich diese wundervollen Zeichnungen wieder. Des Weiteren ist der Buchumschlag auch sehr toll gestaltet – was sich nach Lesen des Buches nur noch mehr herauskristallisiert.

ZuhauseFürImmer2

vier-punkte

Es gibt rein garnichts zu meckern und somit volle Punkte für dieses wundervolle Buch.


Ich bin ein Novum. Tragisch. Interessant. Wenigstens für den Augenblick. Ich schreibe ein neues Drehbuch für mein Leben und radiere die Vergangenheit aus. Ein neues Leben. Eine Lüge. Ein neues Ich. Ist es das, was geschieht wenn du ins Leben eines anderen schlüpfst und dein eigenes hinter dir lässt? Was passiert, wenn mich jemand nach meiner Familie fragt? Radiere ich dann Red auch aus meinem Leben?


Fazit

Ich wüsste nicht einen einzigen Punkt, welcher gegen das Kaufen und Lesen des Buches spricht. Kauft es Euch – lest es – und staunt! Staunt über eine ganz andere Kindheit als wie wir sie kennen und wie eine unerklärliche Geschwisterliebe allem Stand hält was ihnen in die Quere kommt. Bitte lest es!

 


Wo Red wohl gerade ist? Ich stelle mir vor, wie er in sich zusammengesunken dasitzt und die Arme fest um seinen Kopf schließt. Vielleicht weiß er, vielleicht fühlt er, wie ich meine Flügel ausbreite, um mich in die Lüfte zu erheben und irgendwohin zu fliegen, wohin er mir nicht folgen kann.


unterschrift-cindy

„Das Buch der Gefühle“ – Tiffany Watt Smith

Zu Allererst möchte ich mich kurz dafür entschuldigen, dass es diese Rezension schon zwei Mal unvollständig auf unseren Blog geschafft hat. E tut mir sehr leid, dass es einige Probleme beim Planen des Beitrags gegeben hat. Es kommt sicher nicht wieder vor 🙂

DasBuch

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Verlag: dtv


Klappentext

Endlich haben wir Worte für all unsere Emotionen.

Manche Gefühle sind überwältigend, der Schrecken, wenn das Auto ins Schleudern gerät, oder die Euphorie, wenn man sich verliebt hat. Andere sind flüchtiger. Wenn Sie eine Überraschung für einen geliebten Menschen planen, empfinden Sie Vorfreude, aber auch eine leichte Angst. Was, wenn das Geschenk nicht gefällt? Oder: das kurze Behagen, wenn wir im Supermarkt nach einer vertrauten Ware greifen. Und dann gibt es Gefühle, vor denen wir am liebsten davonlaufen würden: die Eifersucht, die einen dazu bringt, die Taschen des Partners zu durchwühlen, oder die Scham, die sich zur Selbstzerfleischung steigern kann.

Viele Hirnforscher meinen, dass sich die menschlichen Gefühle auf sechs oder acht Empfindungen reduzieren lassen. Das ist viel zu wenig, meint Tiffany Watt Smith. Und so geht sie weltweit auf Suche. Plötzlich bekommen auch bei uns unbenannte Emotionen einen Namen und eine Geschichte. In Japan etwa gibt es ein eigenes Wort für das Unbehagen, wenn man jemandem zu sehr verpflichtet ist: Oime. Die Aborigines haben 15 Begriffe für Angst. Die Inuit haben ein eigenes Wort für das zappelige Warten auf Besuch: Iktsuarpok. Auch deutsche Begriffe, die inzwischen international verwendet werden, wie Torschlusspanik oder Wanderlust, finden ihren Platz.


Bewertung

Dieses Buch ist wirklich besonders. Besonders im Sinne von der Aufmachung, der Idee bzw. Thematik und vor allem auch darin, dass man es meiner Meinung nach nicht einfach so zwischendurch in einem Rutsch lesen kann bzw. sollte. Viel mehr empfiehlt es sich dieses Buch immer parat liegen zu haben und ein wenig darin zu stöbern. Wahrscheinlich ist auch das der Grund weshalb die Rezension so lange dauerte.

Dieses Lexikon hilft uns Menschen dabei unsere Gefühle genauer zu sortieren oder zu verstehen. Wie oft stand ich selbst schon an dem Punkt das ich nicht genau wusste, bin ich jetzt enttäuscht oder doch eher wütend?! Des Weiteren gibt es so viele verschiedene Gefühle die wir einfach nicht benennen können oder sogar nicht kennen. Dank Smith hat dies nun ein Ende. In Form von kleinen Geschichte rund um die Entstehung zeigt sie ihren Lesern auf wie groß und tiefgründig die Welt der Gefühle ist.

Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Es wirkt sehr hochwertig und edel. Auch die einzelnen Gefühlsarten und der Beginn eines neuen Buchstabens sind sehr schön anzusehen. Unter den Gefühlen befinden sich Verweise zu den gegenteiligen Gefühlen oder zu Gefühlen, zu denen ein Zusammenhang besteht. Durch das eingebundene Lesebändchen bedarf es keiner ständigen Suchen nach Lesezeichen mehr, sondern während des Lesens kann die letzte Stelle schnellstens markiert werden.

Tiffany Watt Smith hat es geschafft, dass ich die Welt der Gefühle auf sehr interessante Weise erleben konnte und auch des Öfteren sicher noch einmal nachschlagen werde. Denn wer weiß, ob ich später einmal noch weiß um was es sich bei dem Gefühl ‚Mudita‘ handelt? Und ich bin mir auch sehr sicher, dass noch einige Gefühle entdeckt werden. Doch bis dahin bin ich mit den 150 ausgewählten Gefühlen sehr zufrieden gestellt.

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An diesem wunderschönen Exemplar gibt es einfach nichts auszusetzen. Deshalb: volle Punktzahl dafür!


Fazit

Ich habe noch nie ein so schönes Lexikon besessen. Und erst recht keines über Gefühle! Ich bin noch immer total begeistert von der wunderschönen Aufmachung und überwältigt über diese vielen Gefühle. Wer sich gerne weiterbildet und zwischendurch ein wenig dazulernen will sollte es sich unbedingt kaufen. Aber nicht nur das – viele interessieren sich für die Thematik, wie auch ich, und ich finde es gibt nichts Schöneres, als neue Welten zu erkunden, an einem Abend auf dem Sofa mit Tee. Lasst Euch von Tiffany Watt Smith entführen …

P.S.: Warum eigentlich keine schönen Zitate aus dem Buch in der Rezension vorkommen? Das lag wohl daran, dass einfach viel zu viele schöne Zitate vorhanden waren, welche sich zu den Gefühlen im Buch befinden. Und natürlich auch, weil so viele tolle Erklärungen zu den Gefühlen von den Lesern lieber selbst gelesen werden sollten 🙂


unterschrift-cindy

„Ana und Zak“ – Brian Katcher

DasBuch

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Verlag: dtv – Reihe Hanser


Ich werde mich hüten, Ärger zu machen. Ich weiß, was in dieser Familie passiert, wenn man sich nicht an die Regeln hält. Der leere Stuhl gegenüber ist mir eine permanente Mahnung.


Klappentext

Ana und ihr jüngerer Bruder Clayton nehmen an derselben Quiz-Meisterschaft in Seattle teil wie Zak. Alles könnte gut sein, doch Mastergenie Clayton entwickelt sich zum kleinen Aas und haut heimlich abends vom Turnier ab, um sich auf der nahe stattfindenden großen Science-Fiction-Comic-Convention zu amüsieren. Für Ana und Zak, die ihn finden müssen, bevor der Morgen graut (alles andere hätte furchtbare Konsequenzen) beginnt eine Nacht zwischen Orks, Bogen schießenden Amazonen und wild gewordenen Wikingern. Eine verrückte Nacht, in der beide über sich hinauswachsen, ihre Masken fallen lassen sich zum ersten mal so sehen, wie sie sind: verletzlich, wütend, voller Leben und randvoll mit Gefühlen füreinander.

„„Ana und Zak“ – Brian Katcher“ weiterlesen

„Maybe Someday“ – Colleen Hoover

titelbild-rezension

dasbuch

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Verlag: dtv


You’ll find something you wanted
Something you needed
Something you wanted to have repeated
Oh, that feeling’s all right


fazit

Alles, was Sydney will, ist eine neue Wohnung.

Alles, was Ridge will, ist eine Mitbewohnerin, die ihm beim Songschreiben hilft.

Alles, was beide nicht wollen, ist, sich ineinander zu verlieben. Und dann passiert es doch… „„Maybe Someday“ – Colleen Hoover“ weiterlesen