„Palace of Glass“ – C. E. Bernard

DasBuch

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Verlag: penhaligon


Wie wäre es, wenn heute Abend jeder seine Geheimnisses für sich behalten darf?


Klappentext

Stellen Sie sich vor…

London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.



Bewertung

Das Buch hat mir wirklich ganz besonders gut gefallen! Ich habe mit gefiebert, hatte Gänsehaut und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

Besonders gut hat mir die Charaktergestaltung gefallen. Sie waren irgendwie alle so unperfekt perfekt. Ich mochte fast alle von ganzem Herzen und habe bei jeder einzelnen Geschichte um sie mitgefiebert. Sie alle haben viel mehr in sich als sie und auch der Leser zu Beginn vermuten.
Die Hauptprotagonistin in diesem Buch ist Rea, eine wirklich bemerkenswerte junge Frau mit vielen verschiedenen Facetten. Sie ist wie sie ist, lässt sich nicht verbiegen und kämpft für sich und ihr Glück. Ich hatte beim Lesen fast schon das Gefühl Rea zu kennen, so als wäre sie eine alte Freundin. Aber auch Robin hat es mir irgendwie angetan – lange konnte ich ihn überhaupt nicht einschätzen und am Ende war ich fast traurig nichts mehr über und mit ihm lesen zu können.

Auch das Setting hat mir gut gefallen. London an sich ist ja schon toll, aber was die Autorin aus dieser Stadt heraus holt ist noch einmal etwas ganz besonderes. Unzählige Verbote und Regeln kennzeichnen diese Welt und machen sie somit nur noch interessanter.

Zu Beginn konnte mich das Buch noch nicht so recht packen – als Leser wird man mit allerhand Worldbuilding konfrontiert und ich konnte es auch nicht recht erwarten, dass es so richtig los geht. Dafür wurde ich dann aber nur wenige Seiten später sehr entlohnt. Die Story nimmt schnell Tempo auf und auch was die Spannung angeht tut sich viel. Diese hält sich auch bis auf die letzte Seite, denn durch einige geschickte und wirklich überraschende Plottwists schafft es die Autorin den Leser immer wieder an der Nase herum zu führen und die Wahrheit zu verschleiern. Das Ende hat mich dann auch wirklich überrascht und auch ein bisschen traurig gemacht – aber es gibt ja noch zwei weitere Teile auf die ich mich jetzt nur umso mehr freue.

Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich voll überzeugen. Er wirkt liebevoll und man merkt wie viel Herzblut C.E. Bernard in ihr Werk gesteckt hat. Für mich hat sie einen wirklich guten Punkt zwischen Spannung, Action und Liebe getroffen, so das ich mit jeder Seite mehr Spaß am Lesen bekommen habe. Jede Beschreibung wirkt flüssig und beschert dem Leser ein wirklich tolles Kopfkino.

Für mich sind das volle 4 von 4 Punkten.

vier-punkte


Fazit

Mit „Palace of Glass“ hat die Autorin einen wirklich tollen Reihenauftakt geschrieben. Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt – das Setting, die Figuren, den Schreibstil – alles war toll. Ich kann dieses Buch wirklich nur weiter empfehlen. Lest es! 🙂

unterschrift-laura

„Magic Academy – Das erste Jahr“ – Rachel E. Carter

DasBuch

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Verlag: cbt


“Menschen erzählen viel, wenn der Tag lang ist. Das heißt nicht, dass sie auch immer die Wahrheit sagen”


Klappentext

In einer Welt voller Magie und Rivalen traue nur dir selbst!

Die 15-jährige Ryiah kommt mit ihrem Zwillingsbruder an die Akademie. Die berüchtigtste Ausbildungsstätte ihres Reichs, an der nur die besten Schüler aufgenommen werden. Nur fünfzehn der Neuankömmlinge werden die Ausbildung antreten dürfen. Der Wettkampf um die begehrten Plätze ist hart und die Rivalität groß. Vor allem, als Ry Prinz Darren näher kommt, macht sie sich Feinde. Wird sie trotz aller Widerstände gut genug sein und ihren Platz an der Akademie behaupten?


Bewertung

„Magic Academy – Das erste Jahr“ war für mich ein Buch, dass ich sofort lesen wollte – der Klappentext hat mich sofort überzeugt und ich war einfach neugierig auf die Story um die Akademie und ihre Wettstreiter.

Das Buch begann mit etwas Tempo, konnte mich aber nicht so recht packen. Der Leser begleitet hier Ryiah und ihren Zwillingsbruder auf dem Weg zur Akademie. Ich habe mich hier nicht so recht in die Geschichte einfinden und auch im Nachhinein denke ich, dass diese paar Seiten dem Buch nicht fehlen würden.
Sobald man mit den beiden in der Akademie ankommt gewinnt die Handlung allerdings an Spannung und Intensität. Mir machte das Lesen von Seite zu Seite mehr Spaß.

Insgesamt konnte das Buch mich überzeugen, auch wenn es trotzdem den ein oder anderen Kritikpunkt gibt.
Besonders die Figurengestaltung hat mir gut gefallen. Besonders Darren hat es mir angetan. Ich fand ihn vielschichtig und geheimnisvoll und finde es toll, dass die Autorin ihn bis zum Schluss ein bisschen uneinschätzbar lässt. Schon allein um Darren durchschauen zu können, möchte ich den nächsten Teil lesen.
Ry ist ein sehr starker Charakter. Sie kämpft und gibt nie auf. Allerdings habe ich das Gefühl, dass sie gegenüber Darren oder ihrer Freundin Ella ein bisschen blass wirkt.

Die Story selbst hat mir gut gefallen. Es ist eben ein Konzept, dass an sich immer gut funktioniert – eine Schule in der etwas magisches gelehrt wird. Rachel E. Carter gestaltet ihre Geschichte allerdings auf einem brutaleren Niveau, wobei ich mir hier stellenweise doch noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Ich hatte an manchen Stellen das Gefühl, dass sie brutale Unterrichtseinheiten beschreiben wollte, es allerdings nicht so richtig geschafft hat. Allerdings es ihr das umso besser bei dem Verhalten der Schüler untereinander geschafft – Pricilla hat sich wirklich zu einer wunderbaren Hassfigur entwickelt. Sie gehört zu der Art Charakteren die man einfach anschreien möchte.

Der Schreibstil der Autorin passt recht gut zur Story selbst. Er ist nicht zu umgangssprachlich aber auch nicht zu starr. Insgesamt lässt sich das Buch recht angenehm und schnell lesen.
Trotzdem erschien mir der Schreibstil an manchen Stellen langatmig. Dadurch gab es immer wieder Szenen, die sich etwas zogen. Vielleicht lag dieses kleine Manko auch an dem doch recht vorhersehbaren Verlauf der Geschichte. Selbst die eingebauten Überraschungen kamen mir recht müde und geplant vor und konnten mich somit nicht richtig vom Hocker reißen.

Für mich ist „Magic Academy – Das erste Jahr“ ein gutes Buch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


Fazit

Der erste Band der Magic Academy Reihe weißt ganz klar Stärken, aber auch Schwächen auf. Hier ist eindeutig Potenzial zur Steigerung vorhanden. Ich freue mich dennoch auf die Fortsetzung, weil ich einfach wissen möchte wie es weiter geht und auch ein bisschen, weil ich Darren wieder treffen möchte.

unterschrift-laura

„Der DaVinci Fluch“ – Katharina Sommer

DasBuch

Davinci-Fluch

Verlag: Zeilengold


Auch gemeine Menschen müssen leben, das ist das Gleichgewicht der Natur…


Klappentext

„Menschen jagen Hexen – Hexen jagen die Zeit…“

Eine Welt voller Magie, eine Welt ohne die berühmte Mona-Lisa.

Als Carrie ihre magischen Kräfte verliert, muss sie auf eine französische Privatschule wechseln. Ab sofort bestimmen nicht mehr Zaubersprüche, sondern Zicken und Hausaufgaben ihren Alltag. Auch Francis, Sahneschnittchen Nummer eins, macht ihr das Leben alles andere als einfach. Doch als er erfährt, wer ihre Vorfahren sind, verwandelt sich sein Hass in verdächtig intensives Interesse.
Ist sie bereit ihm zu helfen? Vor allem wenn dabei eine Möglichkeit für sie herausspringt, ihre alten Kräfte wiederzuerlangen? Eine magische Reise in die Vergangenheit beginnt…


Er brauchte meine Hilfe aber war ich bereit, für ihn mein Leben aufs Spiel zu setzen?


Bewertung

Morgen am 08.03.2018 wird dieses wirklich schöne Buch erscheinen – ich hatte die wundervolle Ehre es vorab lesen zu dürfen! 🙂
Was ich von dem Buch halte könnte ihr hier lesen.

Als ich den Klappentext gelesen habe war ich das erste mal hin und weg – als ich das Cover gesehen habe war ich es das zweite mal. Beides hat mich sofort überzeugt und ich war wirklich mega gespannt auf die Story.

Die Story beginnt angenehm lassen. Die Autorin Katharina Sommer lässt uns als Leser ein bisschen Zeit um Hauptprotagonistin Carrie erst einmal ein wenig kennen zu lernen, bevor wir uns mit ihr in ihre neue Welt und ihr neues Leben eintauchen. Carrie war mir sofort super sympatisch. Sie ist ein bisschen chaotisch, super lieb und hat auch ein bisschen eine große Klappe. Bei ihr ist das Herz genau auf dem rechten Fleck. Anders sieht es bei ihrem männlichen Gegenpol aus – zumindest zu Beginn. Von Francis war ich zu Beginn ein wenig genervt – genau wie Carrie, was wieder zeigt wie gut ich mich mit ihr identifizieren konnte. Ich konnte sein Verhalten nicht richtig einordnen und wusste nicht so richtig was er vor hat. Das hat den Spannungsbogen auf den ersten Seiten aber auf ein angenehmes Level gehoben und ich habe die Seiten nur so verschlungen weil ich endlich erfahren wollte was er eigentlich will.

Diese Auflösung verpackt die Autorin in einer wirklich tollen Wendung, die ich so auf keinen Fall habe kommen sehen. Katharina Sommer hat es geschafft hier eine wirklich schön zu lesende Zeitreise-Story einzuflechten die sich logisch aufbaut. Was ich besonders toll fand war, dass sie die Thematik „Was passiert wenn sich die Vergangenheit ändert“ immer wieder in die Geschichte eingeflochten hat. Das fehlt mir in anderen Büchern oft.

Mit kleineren und größeren Plottwists und ein paar ungeahnten Überraschungen hat es die Autorin geschafft die Spannung immer auf einem angenehmen Level zu halten, so dass ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen habe.

Der einzige kleine Kritikpunkt den ich habe, ist, dass ich an ein-zwei Stellen das Gefühl hatte, dass die Story irgendwie in eine bestimmte Richtung gedrängt wurde. Ich kann es nicht richtig beschreiben. Es ist ein wenig als hätte die Autorin gewusst wo sie hin will und den Weg dorthin einfach ein bisschen zu schnell gesucht. Aber im Vergleich zu dem sonst wirklich tollen Buch sind das wirklich nur Kleinigkeiten.

Der Cliffhanger am Ende war allerdings richtig böse – wie soll man da nur so lange warten können, bis die Fortsetzung erscheint? Ich muss die Auflösung einfach wissen und freue mich schon riesig auf ein Wiedersehen mit Carrie und Francis.

Insgesamt vergebe ich 3 von 4 Punkten für das Buch.

drei-punkte


Fazit

Allen die Lust auf einen schönen Zeitreiseroman haben, den kann ich „Der DaVinci Fluch“ wirklich empfehlen. Besonders die insgesamt witzigen und super sympatischen Charaktere die ich auf nur wenigen Seiten lieb gewonnen habe und die wirkliche tolle Bearbeitung der Zeitreisenthematik konnten mich überzeugen und kleine Kritikpunkte wettmachen. Ich kann es euch wirklich ans Herz legen 🙂

unterschrift-laura

„Räuberherz“ – Julianna Grohe

DasBuch

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Verlag: Drachenmond



Klappentext

Als wäre sie in eine schräge Version von „Die Schöne und das Biest“ geraten, findet sich Ella in der Villa eines reichen Mannes wieder. Statt jedoch mit tollen Kleidern und Schmuck verwöhnt zu werden, soll sie die Hausarbeit erledigen, während ihr Entführer eine Traumfrau nach der anderen anschleppt.

Welches Geheimnis verbirgt er? Weshalb hört Ella manchmal Stimmen im Haus, obwohl niemand in der Nähe ist? Und warum fühlt sie diese seltsamen elektrischen Schläge, wenn sie aus Versehen seine Haut berührt?

Ella ahnt bereits nach kurzer Zeit, dass seine Hartherzigkeit nichts als Fassade ist … doch was wird sie dahinter finden? Vielleicht etwas viel Gefährlicheres?

Verdammt! Kochen, putzen, waschen, bügeln – und das alles für diesen superarroganten Schönling? Ein Traum. Genau so habe ich mir den Rest meines Lebens vorgestellt …


Bewertung

„Die vierte Braut“ von Julianna Grohe war das erste Buch, dass ich vom Drachenmond Verlag gelesen habe und ich war fasziniert. Seit dem stöbere ich nicht nur immer wieder unheimlich gern auf der Verlagsseite, sondern warte auch darauf, dass die Autorin ein neues Buch veröffentlicht. Mit „Räuberherz“ wurde mein Warten nun endlich beendet und so viel kann ich schon sagen: ich bin mal wieder hin und weg ♥

Das Buch hat mich gefesselt und nicht mehr losgelassen! Innerhalb kürzester Zeit habe ich die Geschichte von Ella verschlungen, weil sie mich so überrascht und begeistert hat.
Nicht nur, dass Ella als Protagonistin ganz anders ist, als man es erwartet, nein. Sie ist auch unglaublich liebenswert und super sympathisch, nimmt kein Blatt vor dem Mund, weiß Sarkasmus zu schätzen und ist schlau. Sie hat einfach einen tollen Charakter mit einigen Ecken und Kanten.

Aber auch die anderen Charaktere wurde wirklich genial gestaltet. Besonders Arthur und James, ihres Zeichens Hund und Katze von Crys haben mir super gut gefallen. Sie bringen unheimlich viel Humor in die Story ein und bilden einen angenehmen Kontrast zu den anderen Figuren. Außerdem… wer kann sprechende Tiere denn nicht gut finden?

Crys. Ach Crys. Da bekomm ich doch glatt Herzchen in den Augen wenn ich an ihn denke. Ja klar benimmt er sich am Anfang wie ein … aber das ist vollkommen egal. Mir zumindest. Er hatte mich einfach sofort und am Ende konnte ich mich wirklich kaum von ihm trennen. Die Autorin schafft es meiner Meinung nach das „harte Schale weicher Kern“ Image komplett neu und interessant zu gestalten. Um ihn drehen sich auch die Geheimnisse und Plottwists dieses Buches und ich war wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.

Die Story selbst fließt quasi in einem Rutsch durch. Der Spannungsbogen ist super gestaltet, es gibt keine Längen oder langweilige Stellen. Ich habe das Buch an zwei Tagen durchgelesen und war zwischenzeitlich sogar genervt, auf Arbeit zu müssen und nicht weiterlesen zu können. Die Geschichte und ihre Figuren haben mich gepackt, mit sich gerissen und wollten mich bis zur letzten Seite und eigentlich sogar noch ein bisschen länger nicht mehr losgelassen. Deswegen vergebe ich 4 von 4 möglichen Punkten.

vier-punkte


Fazit

Das Buch war für mich wirklich ein absolutes Highlight. Da hat sich das zu Beginn erwähnte warten wirklich mehr als gelohnt. Neben einer flüssigen und spannenden Story kann das Buch mit erfrischenden Charakteren überzeugen. Für mich ist es ein neues Herzensbuch. Deswegen spreche ich hier auch sehr gern eine Leseempfehlung aus.

unterschrift-laura

„Vom Wind geküsst“ – Lin Rina

DasBuch

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Verlag: Zeilengold


Klappentext

Als letzte Überlebende des Windvolks will Cate nur eins: Ein Leben in Freiheit. Doch das ständige Versteckspiel beim Feuervolk lässt das nicht zu. Als auch noch ihre Gefühle verrücktspielen und der Wind spurlos verschwindet, steht plötzlich alles auf dem Spiel.
Nichts ist mehr sicher, nicht einmal sie selbst. Stattdessen erwachen zerstörerische Kräfte in ihr zum Leben …


Bewertung

Ich möchte es gleich vorab sagen: Ich fand „Vom Wind geküsst“ von Lin Rina einfach klasse. So – das musste einfach gesagt werden. Für mich passt bei diesem Buch einfach alles.

Für mich beginnt dieses wunderbare Gesamtpaket schon beim Cover – auf den ersten Blick ist es nicht so aufregend und nicht so extrem auffällig gestaltet wie andere Cover. Aber ich finde es vor allem im nachhinein sehr passend. Wenn ich es anschaue, erinnert es mich an die Hauptprotagonistin. Und darum geht es ja – das Cover soll im Zusammenhang mit dem Buch stehen und das klappt hier wirklich wunderbar, denn auch Cate scheint im ersten Moment ruhig und mit so unglaublich viel Liebe gestaltet.

Ich habe Cate direkt in mein Herz geschlossen. Sie wirkt oft so sicher, weiß was ihr wichtig ist und würde alles, wirklich alles für die Menschen geben, mit denen sie über das Land zieht, denn sie bedeuten ihr genauso viel wie die Familie, die sie verloren hat. Und trotzdem lässt Autorin Lin Rina sie ein junges Mädchen sein, das sich verliebt und manchmal nicht so recht weiß wohin mit ihren Gefühlen. Diese Figurengestaltung hat mir wirklich unheimlich gut gefallen. Doch nicht nur Cate sondern auch alle anderen Charaktere wurden sehr liebevoll gestaltet. Allen vorn Justus, der männliche Hauptprotagonist. Ja auch er macht mal Fehler aber er hat eine Eigenschaft NICHT: er benimmt sich nicht wie ein Arsch. Denn das wird meiner Meinung nach viel zu oft in männliche Charaktere hineingeschrieben. Justus kann hitzig sein, aber er ist auch von Beginn an fürsorglich und an anderen interessiert. Er gehört für mich ganz klar zu den Figuren, die ich mir zu gern aus dem Buch herauslesen würde.

Auch die Thematik die Lin Rina in diesem Buch eingebaut hat, das beherrschen und lenken von verschiedenen Elementen finde ich toll. Sie hat Luft bzw. Feuer als Elemente eingebaut und damit genau meinen Geschmack getroffen. Sowohl die Wind- als auch die Feuermagie sind sehr toll beschrieben und die Autorin verzichtet größtenteils auf bekannte Elemente, so dass es richtig Spaß macht diese Welt zu entdecken und neue Erfahrungen zusammen mit den Charakteren zu sammeln. Auch dieser Punkt war für mich etwas besonderes, denn die einzelnen Figuren kennen ihre Fähigkeiten selbst noch nicht genau und man entwickelt sich quasi mit ihnen zusammen.

Zusätzlich konnte mich dieses Buch durch den wunderbaren Schreibstil der Autorin begeistern. Ich finde diesem Buch wohnt irgendwie ein bisschen Warmherzigkeit inne, man merkt als Leser, wie viel Liebe Lin Rina hier investiert hat. Mir hat wirklich jede Seite aufs neue viel Spaß bereitet und ich wollte immer sofort wissen wie es weiter geht. Deswegen konnte ich das Buch auch kaum weglegen und habe die ca. 500 Seiten fast schon „inhaliert“.

„Vom Wind geküsst“ ist einfach ein wahnsinnig tolles Buch. Deswegen vergebe ich 4 von 4 Punkten.

vier-punkte


Fazit

Mit „Vom Wind geküsst“ hat der Zeilengold Verlag ein Buch veröffentlicht, dass mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Ich fand es wirklich toll und kann es nur empfehlen. Vielen Dank an den Verlag, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte, es ist mir wirklich sehr ans Herz gewachsen. ♥

unterschrift-laura

„Fayra – Das Herz der Phönixtochter“ – Nina Blazon

DasBuch

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Verlag: cbt


Diesmal war es nicht ihr üblicher Albtraum, nein, in dieser Nacht wurde Fee von Gespenstern heimgesucht.


Klappentext

Das Erbe der Phönixdrachen
Die 12-jährige Anna-Fee hat mit ihren Eltern vor Kurzem eine schicke Wohnung in einem alten Herrenhaus bezogen. Im verwunschenen Garten des Anwesens begegnet sie nach einer Sturmnacht einem rätselhaften Mädchen. Fayra wurde von einem durchtriebenen Jäger aus einer Parallelwelt hierher gelockt, denn als Tochter eines von Phönixdrachen abstammenden Königs besitzt sie begehrte magische Kräfte. In einem Wettlauf gegen die Zeit suchen die Mädchen nach einem Feuertor, das Fayra wieder nach Hause und in Sicherheit bringt …


Wie eine Puppe, die ein wütendes Kind an die Wand warf, wurde sie vom Tor weggeschleudert und landete zwischen zwei Fenstern.


Bewertung

Wenn es um Nina Blazon geht, greife ich völlig selbstverständlich zu – ich schaue eigentlich gar nicht mehr auf die Thematik, lese nicht mal so richtig den Klappentext. Da spielt es keine Rolle, ob die Protagonistin erst zwölf Jahre alt und der Stil merklich für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist oder ob sich das Buch an ältere Leser richtet. Von Nina Blazon bin ich als Leserin vielschichtige, spannende und abwechslungsreiche Geschichten gewohnt. „Fayra – Das Herz der Phönixtocher“ reiht sich dementsprechend in die Reihe schöner Bücher der Autorin ein, auch wenn ich andere ihrer Bücher deutlich besser fand. Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass „Fayra“ eine interessante und gut zu lesende Geschichte mit spannenden Fantasyelementen ist, die Werte wie Freundschaft, Vertrauen und Mut in sich vereint und mich immer wieder zu faszinieren wusste.

Nina Blazon schafft es in diesem Buch einmal mehr eine interessante und vielseitig aufgebaute Fantasywelt mit der realen zu verbinden. So findet man als Leser in „Fayra“ keine klassischen Klischees sondern viel mehr spannende Settings, wie beispielsweise das alte Herrenhaus, erkundet verworrene Wege und begleitet Hauptprotagonistin Fee bei dem ein oder anderen Abenteuer. Dabei baut die Autorin immer wieder überraschende Verbindungen zwischen unserer und der fantastischen Welt ein und führt so den Leser immer mehr zum Höhepunkt hin.

Leider ist dies für meinen Geschmack ein bisschen langsam passiert. Hin und wieder gab es leider kleine Längen was meinen Lesefluss immer wieder für kurze Momente unterbrochen hat. Oft konnte ich dies durch neue Entdeckungen und unerwartete Wendungen überwinden, allerdings hat das nicht immer geklappt. Geholfen hat mir hier dennoch Blazons wundervoller Erzählstil, der hier zwar wie bereits erwähnt, merklich an eine jüngere Zielgruppe angepasst ist, jedoch trotzdem nie platt oder kindlich wirkt.

Protagonistin Fee ist zu Beginn der Geschichte eher ein ängstliches Mädchen, oder zumindest ist das ihre eigene Meinung über sich. Sie ist zwar erst 12 Jahre alt, wirkt aber weder kindlich noch übertrieben erwachsen – ihre Gestaltung finde ich wirklich sehr gelungen. Sie durchlebt im Laufe der Handlung die größte Wandlung und wächst über sich hinaus. Doch Blazon baut auch andere interessante und liebenswerte Figuren ein, wie beispielsweise Fees beste Freundin Nelly, durch welche das Buch an Schwung gewinnt.

Ich vergebe 3 von 4 Punkten für dieses Buch.

drei-punkte


Wir sind Freundinnen, Fee! Wir passen aufeinander auf und entscheiden alles gemeinsam!


Fazit

Die Geschichte zeichnet sich vor allen Dingen durch Freundschaft und viel Mut aus. Doch auch Spannung und phantastische Elemente kommen nicht zu kurz und runden die Geschichte ab – denn Fee und ihre Freunde geraten immer wieder in brenzlige Situationen. Bis zum Ende ist der Plot undurchsichtig und spannend und bietet gerade für jüngere Leser einiges an Identifikationspotenzial – doch auch ältere Leser sollten sich nicht von der Altersempfehlung des Verlages abschrecken lassen, das Lesen kann sich durchaus lohnen.

unterschrift-laura

„Tochter des dunklen Waldes“ – Katharina Seck

DasBuch

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Verlag: Bastei Lübbe


Träumen,  so dachten die einfachen Menschen, Träumen war nicht mehr als ein Hirngespinst, das vom wahren Leben abhielt.


Klappentext

Jedes Geräusch des nächtlichen Waldes schien eine Geschichte zu erzählen.
Und nicht jede davon hatte ein gutes Ende…

Der Morgenwald ist verboten. Er ist Nacht. Er ist gefährlich.

Seit sie denken kann, hört die junge Lilah Warnungen vor dem finsteren Morgenwald. Niemand aus dem Dorf betritt ihn, auch wenn kaum jemand mehr weiß, was Wahrheit und was Legende ist. Doch dann wird am Waldrand die Leiche einer Frau gefunden. Sind die alten Geschichten also wahr? Gibt es Ungeheuer im Wald? Lilah wird es herausfinden. Denn zur selben Zeit verschwindet Dorean, der Mann, dem Lilahs Herz gehört. Er ist in den verfluchten Wald gegangen. Und Lilah trifft eine folgenschwere Entscheidung: Sie folgt ihm …


Zu sterben fühlt sich manchmal an wie die Ruhe vor dem Sturm. Erst war es friedlich, still, plätschernd wie eine Welle, die sacht gegen das Ufer schlug.
Und dann riss sie einen auf einmal, ohne Vorwarnung, auf den Meeresgrund.


Bewertung

In „Tochter des dunkeln Waldes“ begleiten wir Hauptprotagonistin Lilah auf eine mutige und spannende Reise. Ihr Ziel ist es ihren geliebten Dorean zu retten. Auf ihrem Weg entdeckt sie dabei ein magisches Geheimnis, dass ihr gesamten Leben verändert.

Lilah ist ein interessanter Charakter. Sie zeigt ihre Gefühle sehr offen und ist dadurch auch recht impulsiv. Sie will immer helfen und die Menschen die sie liebt schützen. Ich mochte sie eigentlich recht gern. Manchmal erschien sie mir zwar ein kleines bisschen Naiv, aber darüber konnte ich gut hinweg sehen. Mein Favorit in diesem Buch war eher Dorean. Ich mochte ihn von Beginn an. Obwohl sein Auftreten zu Beginn eher knapp war und er erst zum Ende hin größere Auftritte bekam, hatte ich gleich einen Draht zu ihm. Er ist mein Held in der Geschichte.
Neben den Lilah und Dorean gab es noch ein paar Nebenprotagonisten. Diese waren für mich aber wirklich nur Randfiguren. Hier hätte ich mir irgendwie einen größeren Einfluss und eine tiefere Gestaltung gewünscht. Da es so immer nur um Lilah ging, kamen mir ein paar wenige Passagen etwas lang vor.

Was mich selbst überrascht hat war mein Lesefluss in diesem Buch. Warum ich da selbst überrascht war? Ich habe den Spannungsbogen als vergleichsweise flach und eintönig empfunden. Es läuft alles auf eine Lösung hin, die für mich selbst schon relativ zeitig zu erkennen war, es gab in diesem Sinn also keine Überraschung. Zudem schien mir die Handlung ein bisschen steif, meiner Meinung nach hat man hier ein bisschen zu sehr den „Fahrplan“ gemerkt, als wäre der Verlauf der Geschichte ein wenig  zu durchdacht.
Trotzdem habe ich das Buch an zwei Tagen durchgelesen weil es mich doch gut unterhalten hat.

Der Schreibstil Autorin erscheint mir zwar ein wenig poetisch, lässt sich aber trotzdem recht flüssig lesen. Sie verwendet viele Adjektive und drückt sich auch allgemein mit vielen Worten aus. Zu Beginn erschien es mir ein bisschen viel, mit der Zeit kam ich aber immer besser zurecht und konnte mich quasi einlesen. Allerdings finde ich im Nachhinein, dass dieser ausladende Schreibstil nicht zu 100% zu dem restlichen Gesamtpaket passt. Dafür hätte er für mich ein bisschen klarer und „einfacher“ sein müssen.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


Es gibt keine falsche Zeit für Glück. Müssen wir nicht vielmehr dankbar sein, wenn es gerade dann kommt, wenn wir Schlimmes erlebt haben? Wenn wir glauben, es sonst gar nicht überstehen zu können?


Fazit

Für mich ist „Tochter des dunklen Waldes“ ein angenehm zu lesendes Buch. Allerdings hätte ich mir insgesamt mehr Höhen und Tiefen gewünscht. Insgesamt ist es aber ein schönes Buch für zwischendurch.

unterschrift-laura

„Empire of Storms – Schatten des Todes“ – Jon Skovron

DasBuch

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Verlag: Heyne


Für die meisten Menschen senkt sich die Dunkelheit unerwartet und grausam herab. Sie ist ein Pein, von der sie lieber befreit sein möchten. Aber für manche von uns ist es unmöglich, der Dunkelheit zu entkommen, wie es unmöglich ist uns selbst zu entkommen.


Klappentext

Das Imperium der Stürme ist ein gewaltiges Reich, das von einem gottgleichen Kaiser regiert wird. Und von Biomanten, mächtigen Zauberern, die einen Menschen mit einem Wimpernschlag töten können. Der junge Straßendieb Red soll von ihnen zum Assassinen ausgebildet werden – er tauschte das Leben seiner großen Liebe Hope gegen seine Freiehit ein. Währenddessen steigt Hope zur gefürchteten Piratenkönigin auf und entdeckt dabei eine Verschwörung, die das Imperium der Stürme für immer zu zerstören droht.


Du musst kühn genug sein, von einer besseren Zukunft zu träumen, und stark genug, um der Gegenwart zu trotzden. Erinnere Dich daran, dass jeder Sturm mit einem einzigen Atemzug beginnt.


Bewertung

„Schatten des Todes“ ist der zweite Teil der Empire of Storms Reihe von Jon Skovron. Von dem ersten Band war ich sehr begeistert. Die Rezension dazu findet ihr HIER. Da es sich bei diesem Buch also um eine Fortsetzung handelt, kann ich nicht garantieren, dass die Rezension kleine Spoiler in bezug auf den ersten Teil enthält.

Zu Beginn hatte ich ein paar kleine Problemchen um mich wieder in der Geschichte mit alle ihren Verknüpfungen und dem Gewesenen zurechtzufinden. Besonders die hohe Anzahl an Charakteren hat es mir ein wenig erschwert – wer war das gleich noch? Achso… Die Tasache, dass von Anfang an neue Figuren eingebaut wurden, hat es mir auch nicht gerade erleichtert.
Ungefähr zwei Kapitel hat es gedauert, dann war ich wieder voll im Geschehen vertieft, konnte die Verbindungen zwischen den Figuren wieder herstellen und wusste was im voran gegangenen Teil passiert war.

Die Geschichte verläuft, wie man es vor allem vom Anfang des ersten Bandes gewohnt ist, in zwei und teilweise sogar in drei verschiedenen Handlungssträngen. Der Autor hat dabei auch öfter kleine Clliffhanger eingebaut, was meiner Meinung die Spannung während des gesamten Buches gut aufrecht erhält. Insgesamt hätte man aber vor allem bei der Handlung mehr machen können – vor allem im Vergleich mit dem ersten Band habe ich hier irgendwie einen großes Kampf vermisst. Zwar bleibt Skovron auch hier seinem harten Stil treu – schwere Gewalt kommt immer wieder vor und wird auch sehr bildreich beschrieben – allerdings lässt sich doch ein Wandel erkennen. Die großen Sachen sind, wie beschrieben, ausgeblieben. Dafür scheinen mir in diesem Teil die eigentlich kürzenen Szenen viel grausamer. Ich bin mir um ehrlich zu sein noch nicht sicher was ich von dieser Entwicklung halten soll.

Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass der Autor der Sprache der Paradieskehre, die er ja schon für den ersten Band geschaffen hat, treu geblieben ist – es war mir eine Freude Red zuzuhören – ich liebe es einfach wie er mit diversen Schimpfworten und komischen Wendungen um sich wirft, als währe es das normalste auf der Welt. Dadurch hat man als leser einfach das Gefühl, dass er sich auch in seiner neuen Situation ein Stück seiner Herkunft bewahrt. Er war für mich immer noch ganz der alte, es war fast wie das Wiedersehen mit einem Freund. Natürlich treffen wir als Leser auch andere vertraute Charaktere wieder, wie zum Beispiel Hope, Flynn, Alash oder Saddie. Die Geschichte hält dabei für jeden ein andere Schicksal bereit. Vor allem aber die Entwicklung von Hope ging für mich in eine andere Richtung als erwartet… mehr möchte ich nicht verraten. 🙂

Insgesamt steht „Empire of Storms – Schattes des Todes“ für mich ein wenig hinter seinem Vorgänger, der mich umgehauen hatte. Deswegen vergebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte


Fazit

Härtere Gewaltszenen und noch mehr interagierende Personen kennzeichnen dieses Buch. Es wirkte zwar in sich stimmig, aber ich bin trotzdem gespannt, wie sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Ich freue mich schon jetzt auf den nachfolgenden, dritten Teil.

unterschrift-laura

„Iskari – Der Sturm naht“ – Kristen Ciccarelli

DasBuch

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Verlag: heyne fliegt


Es war einmal ein Mädchen, das sich von Bösem angezogen fühlte. Wie zum Beispiel von verbotenen, uralten Geschichten.


Klappentext

Asha ist die Iskari, die Todbringerin. Mutig wie niemand sonst kämpft sie gegen die Drachen, die Feinde ihres Landes, und vernichtet sie. Doch sie hat noch einen Feind: Jarek, Kommandant des Königs und in sieben Tagen ihr Ehemann. Es gibt nur einen Weg, der Hochzeit zu entgehen: wenn sie den mächtigsten aller Drachen bezwingt. Eine unlösbare, tödliche Aufgabe.
Da findet Asha einen unerwarteten Verbündeten. Jemand, der sie noch nicht einmal ansehen dürfte: Torwin, der geheimnisvolle Sklave Jareks…


Die alten Helden würden Namsara genannt, nach einem geliebten Gott, sagte er.
Also solle sie Iskari genannt werden, nach einer tödlichen Göttin.


Bewertung

Die Welt in der Asha – die Iskari – lebt, hat mich begeistert, gefesselt und überrascht. Vorab möchte ich gleich eins sagen: für mich ist „Iskari“ von Kristen Ciccarelli ein Buchtipp.

Asha ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch und ich hätte mir keinen besseren Charakter vorstellen können. Wenn sie will kann sie hart, eiskalt und gnadenlos sein. Auf der anderen Seite ist sie aber auch unheimlich loyal und liebt ihre Familie über alles. Für mich war sie eine jener starken Frauen, die ich mir öfter wünschen würde. Denn sie stellt ihre Emotionen wenn nötig auch hinten an, denkt an andere und pfeift darauf ein hübsches und braves Mädchen zu sein. Ihr Ziel ist klar: Drachen töten.

Begleitet wurde Asha von zahlreichen weiteren Charakteren. Diese waren ebenso liebevoll gestaltet waren die die Hauptprotagonistin. Dabei war es zu keiner Zeit undurchsichtig, ich bin zu keiner Zeit durcheinander gekommen. Jede Figur hatte ihren klaren Platz in der Geschichte und spielte eine entscheidende Rolle für deren Entwicklung.

Auch der Schreibstil der Autorin konnte mich begeistern. Er war klar und nicht zu verschnörkelt, ließ aber trotzdem immer ausreichend Platz für die fast schon mystischen Teile der Geschichte. Auch die Emotionen wurden für mich ausreichend transportiert, stehen aber nicht im Mittelpunkt des Geschehens, dass hätte für mich auch nicht in das Gesamtkonzept gepasst. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass die Autorin zahlreiche Plot-Twists eingebaut hat. Immer wieder wendet sich der Verlauf der Geschichte, längst vergessene Geheimnisse treten ans Licht und alles ist anders als Gedacht. Somit wurde das Buch für mich zu einer einzigen Überraschung, denn es kam nichts so, wie zu Beginn gedacht.

Was meine Begeisterung für dieses Buch noch gesteigert hat ist, dass die Autorin nicht nur Asha selbst und die Welt in der sie lebt geschaffen hat, sondern dieser Welt auch noch eine große Vergangenheit gegeben hat, die der Leser während des Lesens der Geschichte immer mehr mit entdeckt. Doch nicht nur der Hintergrund der Welt wurde detailreich ausgeschmückt. Kristen Ciccarelli hat auch alte Geschichten für geschaffen, die sich nahezu nahtlos in die eigentliche Handlung einfügen.

Kurz gesagt: ganz großes Kino, 4 von 4 Punkten.

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Sie sind fort, dachte Asha.
Und mit diesem Gedanken ging eine Einsamkeit einher, so stechend und grausam, dass es sich anfühlte, als würde ihr Herz von einer Axt entzweigeschlagen.


Fazit

Mir hat dieses Buch wirklich super gut gefallen. Tolle Charaktere, eine faszinierende Welt und schöne Fantasyelemente bilden hier ein mehr als lesenswertes Gesamtpaket.
Ich kann wirklich nur eine ganz klare Leseempfehlung geben 🙂

unterschrift-laura