Überraschungen

Hallo ihr Lieben,
bei Steffis Bücherbloggeria geht es heute, anlässlich des TTT, um Bücher, die einen überrascht haben. Wir haben beschlossen, dass Thema mal ein bisschen auszuweiten. Denn was sind eigentlich Überraschungen? Für uns eindeutig ein vielfältiges Thema. Von positiv über negativ, klein oder groß… „Überraschungen“ weiterlesen

Brösel’s Frühjahrswichteln

Spring is coming …

… und mit dem Frühling kommt auch eine ganz besondere Überraschung. Heute war es endlich so weit und ich durfte mein Wichtelgeschenk öffnen.

Aber Wichteln? Im Frühjahr? Ja! Ihr habt richtig gehört. Brösel hat es möglich gemacht. Leider waren letztes Jahr zur Adventszeit alle Plätze für das Wichteln belegt. Zum Glück hat sie deshalb das Frühjahrswichteln ins Leben gerufen und mich damit sehr glücklich gemacht. – Danke, liebe Brösel!

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„Brösel’s Frühjahrswichteln“ weiterlesen

Buch-Date #3 – Auflösung

So ihr Lieben, vor einiger Zeit haben Zeilenende und Wortgeflumselkritzelkram zu einem Buch-Date aufgerufen. Dabei hatte ich das Glück, dass mir das liebe Zeilenende drei Bücher empfohlen hat.

Diese waren:

  1. Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra von Robin Sloan
  2. Skulduggery Pleasant #1 von Derek Landy
  3. Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers

„Skulduggery Pleasant“ habe ich irgendwie gleich ausgeschlossen, ich kann euch auch gar nicht so wirklich sagen warum… es war einfach ein Bauchgefühl.
Danach blieben mir noch „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ und „Die Stadt der träumenden Bücher“. Ich habe wirklich einige Tage hin und her überlegt. Nimmst du das? Nein doch das andere! Oder? Ich weiß nicht recht…
Schluss endlich habe ich mir dann gedacht: Laura, das ist das Buch-Date. Nutz einfach die Chance und nimm das, was du sonst nie nehmen würdest. Meine Entscheidung ist also auf folgendes Buch gefallen:

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Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript., dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher… Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben und sogar töten können.


In tiefen kalten, hohlen Räumen
Wo Schatten sich mit Schatten paaren
Wo alte Bücher Träume träumen
Von Zeiten, als sie Bäume waren
Wo Kohle Diamant gebiert
Man weder Licht noch Gnade kennt
Dort ist´s, wo jener Geist regiert
Den man den Schattenkönig nennt


Was für ein Buch.
Man kann es eigentlich nicht anders sagen. Es ist wirklich sehr… außergewöhnlich, interessant und speziell.
Vor allem am Anfang hatte ich wirklich riesige Probleme wirklich rein zukommen. Walter Moers hat  (zumindest aus meiner Sicht) einen sehr außergewöhnlichen Schreibstil und ich habe gefühlt eine kleine Ewigkeit gebraucht, um die Geschichte halbwegs flüssig lesen zu können. Ich habe euch hier mal einen kleinen Ausschnitt von der ersten Seite abgetippt, damit ihr euch mal ein Bild davon machen könnt:


Hier fängt die Geschichte an. Sie erzählt, wie ich in den Besitz des Blutigen Buches kam und das Orm erwarb. Es ist keine Geschichte für Leute mit dünner Haut und schwachen Nerven – welchen ich gleich empfehlen möchte, dieses Buch wieder zurück auf den Stapel zu legen und sich in die Kinderbuch-Abteilung zu verkrümeln. Husch, husch, verschwindet ihr Kamillenteetrinker und Heulsusen, ihr Waschlappen und Schmiegehäschen, hier handelt es sich um eine Geschichte über einen Ort, an dem das Lesen noch ein echtes Abenteuer ist!


Ich muss gestehen, dass ich mich durch die ersten 70-80 Seiten wirklich durchgequält habe. Die Geschichte hatte noch nicht richtig angefangen, für mich war es ein ziemlich langes Vorgeplenkel, dass obendrein auch noch schwierig zu lesen war. Danach nimmt die Geschichte dann mehr Fahrt auf und es schleichen sich immer mehr spannende Stellen ein. Und trotzdem bin ich die ganze Zeit über nicht so zu 100% warm geworden mit dem Buch. Es liegt glaub einfach an der Art und Weise wie Moers schreibt. Ich weiß, dass das vielen gefällt, aber für mich ist es einfach nicht das Wahre. Dadurch habe ich dann auch einige Seiten nur quer gelesen (z.B. wenn der Autor mittelst im Geschehen anfängt über 4-5 Seiten zu erklären was die Zamonische Gruselliteratur ausmacht). Das kann aber auch daran liegen, dass ich mit Zamonien (der Welt in der Moers Bücher spielen) nicht vertraut bin, vielleicht hätten mir die Infos einfach mehr gegeben wenn ich mehr in der Materie gesteckt hätte, aber das lässt sich jetzt im Nachhinein schlecht sagen.

Trotzdem bin ich froh, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe. Bei mir ist zwar keine neue Buchliebe entstanden, aber ich habe viel dazu gelernt. Zum einen bin ich ja immer dafür, auch mal Bücher zu lesen die auf den ersten Blick nicht zu mir zu passen scheinen. Zum anderen ist diese Geschichte wirklich etwas besonderes. Ein Lindwurm der auf seiner Reise mit allerhand Gestalten wie dicken Schweinen, Haifischmaden, Eydeeten, Hundlinge, Buchlinge und viele viele mehr in Kontakt tritt. Ich denke das sagt schon sehr viel aus. Als ich es gekauft habe dachte ich mir: klingt als sollte man mal einen Blick dort rein werfen.Auch die Idee der Geschichte um ein mysteriöses Manuskript hat mir gefallen. Die zweite Hälfte des Buch hat mich dann auch ein bisschen positiv überrascht, weil Moers einige unerwartete Wendungen eingebaut hat. Aber insgesamt muss ich wirklich sagen: jetzt weiß ich was ich (zumindest in nächster Zeit) nicht mehr lesen will. Es war irgendwie… zuviel… ja ich denke ich war mit diesem sehr speziellen Buch ein bisschen überfordert. Schlussendlich ich war froh, als ich es durch hatte. 😀
Aber ich bin um eine Erfahrung reicher geworden und schon deswegen über alle Maßen zufrieden. Bei einer vierten Runde wäre ich auch ganz sicher wieder mit am Start. Die Aktion gefällt mir wirklich durch und durch.

Jetzt freue ich mich aber vor allem auf all die anderen Beiträge und bin besonders auf das Ergebnis von Schauwerte gespannt. Dorthin habe ich nämlich meine Empfehlungen gegeben  und ich hoffe natürlich, dass ihr die Auswahl gefallen hat. 🙂

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Montagsfrage #8

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Und schon ist das schöne Wochenende wieder vorbei … leider 😀
Aber naja was muss, das muss und deswegen starten wir natürlich trotzdem gut gelaunt in den Montag.
Außerdem ist es heute wieder so weit: die Montagsfrage von Buchfresserchen will beantwortet werden.

 

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

Cindy:

Oh da gab es so einige Bücher … Aber das letzte Buch was mich so richtig überrascht hatte, war wahrscheinlich „Das Haus das in den Wellen verschwand“ von Lucy ClarkeAn diesem Buch bin ich so oft im Buchladen vorbei gelaufen und habe mich nie wirklich dafür interessiert. Als mir PIPER das Buch hat zukommen lassen dachte ich mir nur „Das soll ich rezensieren? Wirklich?“ Aber ich habe es nicht sofort zur Seite gelegt, sondern wenigstens versucht. Zu meinem Glück … die Aufmachung war natürlich sowieso wunderschön, mit den Wassertropfen, welche sich an den Seiten langziehen. Die Geschichte jedoch, war einfach unfassbar. Falls mich nicht Alles täuscht, habe ich dieses Buch tatsächlich an ein bis maximal zwei Tagen durchgelesen. Eine Reise mit einem Schiff, als Art WG … mit Freunden die zur Familie werden und all den dementsprechenden Problemen. Ich hatte mich sofort in alle Charaktere verliebt, in Lucy Clarke’s Schreibstil und die Vorstellung, selbst einmal so spontan zu sein. Alles loslassen und fliehen. An manchen Tagen wünscht sich das doch Jeder … 

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… meine Rezension zu diesem Meisterwerk!

Laura:
Um ehrlich zu sein habe ich erst vor kurzem so ein Buch gelesen und zwar: „Ich gebe dir die Sonne“ von Jandy Nelson. Ich hatte das Buch bei einem Gewinnspiel gewonnen und war auf den ersten Blick nicht zu 100% begeistert. Der Klappentext hat es einfach nicht geschafft mich sofort mit sich zu reißen.
Als ich das Buch dann gelesen habe, hat es mich einfach nur umgehauen. Es ist einfach genial. Ich habe die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und war traurig als es vorbei war. Dadurch hat es sich auch auf jeden Fall zu einem meiner Lieblingsbücher entwickelt.
Insgesamt erlebe ich sowas aber eher selten. Meistens suche ich mir ja Bücher aus die einen guten ersten Eindruck bei mir hinterlassen 🙂 Dadurch habe ich natürlich das Problem, dass es manchmal passiert, dass mich Bücher etwas enttäuschen weil ich zu viel von ihnen erwarte. Umso mehr freue ich mich dann über Geschichten wie „Ich gebe dir die Sonne“, bei denen ich mit ganzem Herzen dabei bin.2

Cindy und ich haben das Buch übrigens vor kurzem zusammen gelesen, HIER findet ihr unsere Rezension 🙂

 

Welche Bücher haben euch positiv überrascht? Könnt ihr uns vielleicht noch ein paar Empfehlungen geben?

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