Bastelanleitung: Christmas Stockings

Jeder kennt sie aus diversen Weihnachtsfilmen, von Bildern und allen anderen möglichen Medien. In den USA gehören sie zu Weihnachten, sie sind Tradition wie der Weihnachtsbaum: Christmas Stockings – oder auf Deutsch: Weihnachtsstrümpfe. „Bastelanleitung: Christmas Stockings“ weiterlesen

„Kiss me in Paris“ – Cathrine Rider

DasBuch

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Verlag: cbt


Projekt Romantik läuft einwandfrei. Nicht.


Klappentext

Paris, kurz vor Weihnachten. New Yorkerin Serena Fuentes wollte Paris eigentlich mit ihrer Schwester Lara erkunden, als diese sie schamlos versetzt. Kurzentschlossen quartiert sich Serena beim wildfremden Jean-Luc ein, der sich vor allem für seine Kamera zu interessierren scheint. Doch das ändert sich, als Serena und Jean-Luc eine verrückte, abenteuerlustige Tour durch die romantischste Stadt der Welt machen…


Ich werde nie verstehen, wie ich dich jeden Tag sehen kann und trotzdem das Gefühl habe, dich zu vermissen.


Bewertung

In „Kiss me in Paris begleiten wir Hauptprotagonistin Serena auf ihrer Reise nach Paris. Eigentlich wollte sie diese zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester unternehmen, um die Erinnerung an ihren Vater aufblühen zu lassen. Doch beide versetzen sie kurzfristig.

Um ehrlich zu sein, hatte ich mich vor diesem Hintergrund auf eine schöne, winter- bzw. weihnachtliche Geschichte gefreut, die einem auch mal eine andere Seite von Paris offenbart, als man sie schon kennt (Eifelturm etc.). Besonders durch den Einfluss des in Paris lebenden Jean-Luc habe ich gehofft, dass es in diesem Buch versteckte Plätze und andere Besonderheiten zu entdecken gibt. Das sich hier eine kleine kitschige Liebesgeschichte anbahnt wird ja auch bereits im Klappentext klar – stört mich aber nicht, in der Weihnachtzeit lese ich soetwas auch mal recht gern. Leider konnte mich das Buch aber überhaupt nicht überzeugen.

Zum einen erscheinen mir viele Handlungen wirklich unglaubwürdig. So wird Serena zum Beispiel einfach so von der Schwester sitzen gelassen, so was ist natürlich gar nicht schlimm… wer ärgert sich schon über sowas? Ein Punkt den ich außerdem kritisieren muss ist die Liebesgeschichte – ja ich weiß sowas wird oft übertrieben dargestellt, aber dieses Buch ist ein neuer Höhepunkt für mich: die große Liebe erkennt man hier nämlich nicht innerhalb von ein paar Wochen oder einigen Tagen wie sonst – nein es ist ein Tag. Ein einziger kurzer Tag, den zwei Fremde zusammen verbringen und es macht einfach „Bang!“ und sie wissen es. Ich hab wirklich kein Problem mit rosaroten Brillen und ein bisschen Kitsch… aber das war mir dann doch zu viel.

Auch das weihnachtliche ist in diesem Buch komplett verloren gegangen. Die Geschichte spielt zwar zu dieser Zeit, aber das war es auch. Wäre dieser Umstand nicht genannt worden, hätte der Zeitpunkt eigentlich auch jeder andere sein können.

Genauso wie der Geschichte das gewisse etwas fehlt, ist es leider auch bei den Figuren. Hier hat mire in wenig Tiefe gefehlt. Zwar wurden die beiden Hauptprotagonisten durch die Autoren gut beschrieben, aber auch hier haben sich wieder verschiedene Klischees wiedergespiegelt. Was mir außerdem gefehlt hat sind andere Charaktere. Zwar taucht hin und wieder ein zusätzlicher Protagonist am Rande auf, aber es geschieht nichts von Bedeutung – aber wie eigentlich auch, es ist ja nur ein Tag der abgehandelt wird.

Das einzig wirklich positive was ich diesem Buch abgewinnen kann ist der Schreibstil. Leicht und flüssig beschreibt Cathrine Rider hier die Geschehnisse. Für mich passt das gut zum Rest des Buches und natürlich auch zu der Zielgruppe, die die Autorin mit ihrem Young-Adult Roman erreichen will. Beschrieben wird die Geschichte dabei sowohl aus der Perspektive von Serana als auch von Jean-Luc. Wer im Mittelpunkt steht, wird durch die jeweilige Kapitelüberschrift verraten. Geschrieben sind die einzelnen Abschnitte dann jeweils in der Ich-Perspektive. Die Autorin fügt außerdem immer wieder den ein oder anderen Gedanken der Figuten ein, was die Charaktere dem Leser ein bisschen näher bringt.

Aufgrund der aufgezählten Kritikpunkte konnte mich das Buch insgesamt nicht überzeugen, daher vergebe ich 2 von 4 möglichen Punkten.

zwei-punkte


Fazit

Ich habe Klischees erwartet wurde aber trotzdem damit überladen. Einige unglaubwürdige Handlungen tragen noch dazu bei, dass ich manchmal nur noch den Kopf schütteln wollte beim Lesen. Zusätzlich ist von der, vor allem durch das Cover versprochenene, Weihnachtsstimmung nichts zu merken. Ich kann das Buch nicht wirklich empfehlen.

unterschrift-laura

„Der Zauber des Winters“ – Nadine Skonetzki [Hrsg.]

DasBuch

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Verlag: Zeilengold


Wer sagt uns, was real ist und was nicht?
Wer kneift uns, wenn wir glauben zu träumen?


Klappentext

Winterliche Zeilen voller Magie

Ob am Hindukusch, in Griechenland oder fantastischen Welten, die Winter- und Weihnachtszeit hat überall ihren ganz besonderen Charme. Einsame Mädchen finden ein Zuhause, Feen werden von Flüchen erlöst und dem Weihnachtsmann ist kein Kinderwunsch zu ausgefallen, um ihn zu erfüllen.

Zehn wundervolle Geschichten warten nur darauf, dich auf Schiffe, Ballnächte und Waldlichtungen zu entführen, dich zu verzaubern und am Ende ein wenig nachdenklich zurückzulassen. Die erste Zeilengoldanthologie vereint in einzigartiger Weise die Geschichten des Winters mit Botschaften, die direkt ins Herz gehen.


Die besten Tage sind immer die, an denen etwas Überraschendes passiert. So wie heute.


Bewertung

„Der Zauber des Winters“ war die erste Anthologie, die ich gelesen habe. Vorher habe ich mich nie so richtig an diese Bücher herangewagt – sind die Geschichten doch recht kurz und damit einfach anders als „normale Bücher“. Da ich mir aber vorgenommen habe mich immer wieder aus meinem Komfort-Lesebereich herauszuwagen, habe ich diese Chance genutzt und mich wirklich sehr über das e-book gefreut.

Alle Geschichten, die in dieser Sammlung vereint wurden, haben eins gemeinsam: das Thema. Überall geht es um den Winter bzw. um Weihnachten, oder es sind zuminest winterliche elemente enthalten. Das war für mich auch der Hauptgrund, weswegen ich die Anthologie lesen wollte, mit Weihnachten bekommt man mich einfach immer rum.
Außer dem Thema, konnte ich allerdings noch eine kleine Gemeinsamkeit entdecken: der Schreibstil – zwar ist jede Geschichte natrülich im persönlichen Stil des jeweiligen Autors verfasst, allerdings wirken sie alle leicht, flüssig zu lesen und schaffen wunderschöne Bilder. Die einzelnen Erzählungen stehen für sich, schaffen aber doch irgendwie ein angenehmes Gesamtbild.

Insgesamt finde ich die Anthologie toll, um neue Autoren zu entdecken und kennen zu lernen.

Hazel und Mara – Lilith Korn
Das Thema hinter dieser Geschichte muss man mögen, mein Fall war es nicht. Ein Horror-Weihanchtsmann schockt mich einfach zu sehr – ich finde aber auch den Grinch schrecklich. Auf jeden Fall wird hier die Weihanchtsthematik mal auf einem anderen Werg aufgegriffen. Mara ist hier die Protagonistin und erlebt zusammen mit der süßen Fee Hazel ein weihnachtliches Abenteuer.

Die Geschichte der ewigen Nacht – Ney Sceatcher
Diese Erzählung gehört zu meinen Lieblingen in diesem Buch. Ney Sceatcher schreibt so wunderschön, traurig und intensiv, ich habe mich schlichtweg verliebt. Auch die Geschichte selbst hat mir gefallen und ich finde, sie macht Lust auf mehr, da ich einfach zugern wissen würde, wie es weiter geht mit dem Mädchen, dem jäger und dem Fluch.

Das Feuer in mir – Nicole Obermeier
„Das Feuer in mir“ widmet sich ganz der kalten Jahreszeit: dem Winter. Die Kälte wurde beim Lesen fast spürbar. In nur wenigen Seiten schafft es die Autorin hier von einem Geheimnis bis zu einem kleinen Happy End. Allerdings hatte ich vor allem hier das Gefühl, das der Story selbst ein größerer Seitenumfang gut getan hätte – Potential war auf jeden Fall vorhanden.

Wellen in der Nacht – Kat Rupin
Die Autorin spricht in ihrer Geschichte eine wichtige und auch aktuelle Thematik an: das Leid der Flüchtlinge auf dem Weg über das Mittelmeer. Ich fand die Erzählung auch gut geschrieben, allerdings passt sie für mich nicht so recht in die Anthologie rein. Sie ist wirklich gut, aber mir fehlt leider das klare Weihanchts- bzw. Wintermotiv.

Weihnachten am Hindukusch – Sabrina Schuh
Diese Kurzgeschichte hat für mich wirklich etwas besonderes an sich. Im Mittelpunkt steht ein US Private, der Weihnachten in einem Kriegsgebiet verbringen muss und deshalb nicht zu Hause, bei seiner Familie sein kann. Zwar fand ich die Story selbst ein wenig unrealistisch, aber es ist schließlich Weihnachten, da will ich es nicht so eng sehen.

Die Schneespielerin – Lina Rina
Dieser Erzählung verkörpert für mich ein tolles Beispiel für den Teil einer Anthologie. Es geht hier um Miss Amité, eine Cellistin mit einem ganz besonderen Talent. Lina Rina baut hier auf wenigen Seiten aus einer Famileifehde und einem kleinen fantastischen Element eine Geschichte die in sich geschlossen ist, eine Botschaft beinhaltet und auch zu einem schönen Ende findet.

Unter den Sternen – Bettina Auer
Eine angenehme Geschichte, die bei mir leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte. Ich mochte zwar die Story selbst, allerdings war mir auch hier das weihanchtliche bzw. winterliche Motiv zu klein geraten. Allerdings hat es mir gut gefallen, dass die Autorin fast schon auf märchenhafte Weise die Thematik des klassenunterschiedes aufgegriffen hat – es hat mich beinahe an ein Aschenputtel in einer anderen Zeit erinnert.

Zwischen Schokomännern und Weihnachtsküssen – Mariella Heyd
Für mich die beste Kurzgeschichte in diesem Buch. Ich fand die Thematik sehr gelungen, die Betrachtung derer die Arbeiten um anderen Menschen ein schönes Weihnachten zu ermöglichen, finde ich einfach toll. Dazu kommt noch eine kleine Liebesgeschichte (wer sagt dazu in der Weihnachtszeit nein?). Für mich packt Mariella Heyd viele tolle Elemente in einen kleinen Rahmen, schafft ein süßes Happy End und schließt die Geschichte rundherum ab. Ich hatte hier zu keinen Punkt das Gefühl, dass etwas Fehlt oder ich mehr erfahren müsste. Einfach eine tolle Kurzgeschichte.

Jack & Luchs – Salome Fuchs
Eine wirklich niedliche Geschichte. Im Mittelpunkt steht eine kleine, arme Familie die nichts mehr im Leben hat. Die Autorin schreibt für mich sehr erzählerisch und bildhaft und beschert mit ihrer Erzählung nicht nur der kleinen Familie sondern auch allen Lesern ein Weihnachtswunder.

Das Fest der Liebe – Christin Thomas
Hier gibt es den Weihnachtsmann wirklich (insgeheim habe ich es doch immer gewusst!) und im Mittelpunkt steht seine Werkstatt, die dank seiner Sekretärin Emma Weiß am laufen gehalten wird. Auch hier passiert ein wunderschönes Weihanchtwunder das auch noch eines der akutellsten und doch sehr wenig besprochenen Themen behandelt: die Organspende. Trotz dieser ernsten Thematik schafft es die Autorin trotzdem einen schönen Weihnachtlichen Rahmen aufzubauen – ganz toll!


Zeit können wir nur einander schenken.


Fazit

Eine Anthologie mit Höhen und Tiefen – ich denke aber, dass das für Sammlungen von Kurzgeschichten normal ist. Es kann einem schließlich nicht alles gefallen. Da mich aber ein paar Geschichten wirklich komplett überzeugen konnten, gebe ich 3 von 4 Punkten.

drei-punkte

unterschrift-laura

Ein Tipp für eure Adventskalender | Werbung

Morgen in 3 Wochen ist es soweit. Überall werden die ersten Türchen, Säckchen oder was auch immer der diesjährige Adventskalender gefüllt. Da ich ein absoluter Weihanchtsfreak bin, dürfen schöne Kalender bei mir nicht fehlen.

Seit ein paar Jahren haben mein Freund und ich die kleine Tradtion, die Kalender selbst zu befüllen. Aber irgendwann ist selbst meine Kreativität erschöpft – erst recht wenn es um 24 Kleinigkeiten geht. Dieses Jahr kam dazu, dass ich folgende Aussagen bekam: „Bitte dieses Jahr keine Schokolade, nichts Süßes, am Besten allgemein nichts was man essen kann, ich nasch so schon genug rum“.
Ich muss zugeben, dass war ein kleiner Rückschlag, denn wenn alle Stricke rissen und mir die Ideen ausgingen, konnte ich in den letzten Jahren wenigstens noch auf die lieblings Rum-Schokolade zurückgreifen.

Ich überlegte hin und her… das? Nein… Vielleicht ein paar schöne Kerzen? Nein, die wären eher für mich selber als für ihn… Er hatte doch letztens von Pralinen geredet! Ach nein, es darf ja keine Schokolade sein…

Irgendwann war ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mir dachte: da hilft nur noch googeln. Aber auch hier war die Auswahl wenig zufriedenstellend. Zwischen bunten Papiertaschentüchern, Minz-Drops in lustigen Verpackungen und anderem Kram fand ich nichts passendes. Irgendwann habe ich dann (schon halb verzweifelt) „Adventskalender für Männer“ bei DaWanda eingegeben und bin endlich fündig geworden. Denn dort habe ich den Shop von der lieben Ulrike gefunden. Sie bietet auf ihrem Shop „Literaturwerkstatt“ ein paar wirklich tolle Adventskalender an. Dabei handlet es sich um selbst geschrieben Krimis, die sie in 25 bzw. 26 Teile unterteilt hat (ich selbst finde die Anzahl toll – da kann man in die Säckchen vom Nikolaus und das vom 24. je zwei Teile packen). Ich fand diese Idee so toll, dass ich sie einfach mit euch teilen musste. Dabei ist wirklich für jede Vorliebe was zu finden – ich habe 6  unterschiedliche Krimis gefunden, ein siebter ist wohl gerade in Arbeit. Die Kalender kann man in unterschiedlicher Art bestellen – schon ausgedruckt in einer hübschen Kiste verpackt oder als pdf zum selbst drucken. Mein persönliches Highlight: man kann die Texte individualisieren lassen. Es ist möglich den verschiedenen Figuren eigene Namen zu geben – egal ob aus der Verwandschaft, aus dem Freundeskreis oder die Namen der lieben Kollegen, es ist alles möglich. Ich habe auch eigene Namen einsetzen lassen und bin schwer begeistert. Der Adventskalender wird dadurch zu etwas ganz besonderem.
Außer den verschiedenen Krimis findet ihr übrigens noch zwei wunderbare Kindergeschichten in dem Shop, die genauso liebevoll gestaltet wurden.

Ich habe in den Krimi, den ich für meinen Freund ausgewählt habe schon reingelesen und finde ihn sehr gut gemacht. Ich freue mich schon jetzt darauf ihn in der Adventszeit zusammen zuende zu lesen.

unterschrift-laura

2. Adventsgewinnspiel – für Thrillerfans

Kaum haben wir uns an die weihnachtliche Vorstellung gewöhnt und unser erstes Adventsgewinnspiel veranstaltet, schon klopft der 2. Advent an die Tür.

Heute werde ich, Cindy, Euch ein Buch aus meinem Genre vorstellen und verlosen. Es handelt sich um den vierten Band der „Ich bin“-Reihe von Ethan Cross – Ich bin der Zorn. Dieses Buch ist am 11. November 2016 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen.

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